Archiv der Kategorie: Skandinavien 2009

Die Errungenschaft des 16-Stunden-Arbeitstags und ein Gebiss zur Konfirmation (in Bergen, Norwegen)

Auch wer nur ein oder zwei Tage Zeit hat für Bergen, sollte sich das Freilichtmuseum Gamle Bergen nicht entgehen lassen. Gerade für Familien ist das ein entspannter und zugleich äußerst lehrreicher Ort.

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Unterkunft: Das Montana Family and Youth Hostel (in Bergen, Norwegen)

Jugendherbergen im Familienurlaub sind auch in Norwegen vor allem eins: praktisch. Das Zimmer ist Privatbereich der Familie, den Rest der Einrichtung teilt man sich mit (meistens) netten Mitreisenden, nutzt die Gemeinschaftsküche, Waschmaschine und oft auch Spielmöglichkeiten. Wer sich mit seiner Familie ein paar Tage lang Bergen ansehen möchte, ist im Montana Family and Youth Hostel gut aufgehoben – wer skandinavische Ruhe und Abgeschiedenheit sucht, der natürlich nicht.

Wir sind angekommen in Bergen, der Regenstadt. In jedem Reiseführer fällt spätestens im dritten Satz Bergens ultimativer Titel: die regenreichste Stadt Europas. Sie brüstet sich mit 248 Regentagen im Jahr 2005. Ungewöhnlicherweise empfing uns nur Nieselregen, was uns nach dem fast durchgängigen Dauerregen der sechsstündigen Fahrt sehr falsch vorkam.

Zweckdienlich und vergleichsweise erschwinglich, wenn man mit der Familie in Bergen unterwegs ist: das Montana Hostel. (Absolutely okay for a family trip if you don't want to spend a fortune.)
Zweckdienlich und vergleichsweise erschwinglich, wenn man mit der Familie in Bergen unterwegs ist: das Montana Hostel. (Absolutely okay for a family trip if you don’t want to spend a fortune.)

Wir übernachten im Montana Vandrerhjem oberhalb der Stadt. Ein großer, sauberer, anonymer Kasten mit sterilen, geräumigen Zimmern. Wir kamen zur Abendbrotszeit, und die Gästeküche platze aus allen Nähten. Martin räumte das Auto aus, und ich beschäftigte zwei Kinder, die den ganzen Tag still im Auto gesessen hatten, indem ich mit ihnen mitten im internationalen Gewusel Eierkuchenteig anrührte.

Zwischendurch gab es einen lauten Knall, als der Topf der vier Koreaner explodierte. Die nahmen fast alle Kochplatten ein, um eine große Menge sperriger Meerestiere zuzubereiten, was sie mit pausenlosem, sehr aufgeregten Gesabbel taten. Ein älterer Italiener, der mich mit seinem süffisanten Grinsen allzu sehr an seinen Landesherren erinnerte, hatte plötzlich seine langen mafiösen Finger in unserer Klappkiste und unsere Nudeln in der Hand. Als ich ihn höflich mit der Tatsache konfrontierte, dass es sich um unsere Teigwaren handele, entschuldigte er sich wortreich in einem Schwall mit viel Italienisch und wenig Englisch, ließ die Nudeln jedoch nicht los. Stattdessen versprach er mir, morgen für Ersatz zu sorgen. Ich bezweifele, dass ich ihn oder irgendwelche Kompensationen je wiedersehen werde. Dafür hat mir eine Britin, die morgen abreist, ihre noch fast volle Packung Schwarztee geschenkt.

Und die Eierkuchen schmeckten trotz minimaler Küchenausstattung (und mit Schneebesen gerührt) recht gut. Die Kochplatten übrigens funktionieren nur, wenn man zehn Kronen einwirft, und Gläser gibt es überhaupt keine.

Nach dem Essen war es schon nach zehn, aber die Kinder mussten dringend noch mal raus. Also stiefelten wir durch den lauwarmen Nieselregen und unternahmen eine Nachtwanderung zu einem Aussichtspunkt, von wo aus wir über die regenblassen Lichter der Stadt sehen konnten.

Die Regenstadt von oben, ganz in der Nähe des Hostels. (Bergen seen from the viewpoint close to the hostel.)
Die Regenstadt von oben, ganz in der Nähe des Hostels (hier nicht um halb zehn am Abend fotografiert). (Bergen seen from the viewpoint close to the hostel.)

Am Morgen wurde die Regenstadt ihrem Ruf gerecht, denn er begann mit peitschendem Sturm und – Regen. Wir dagegen begannen den Tag mit einem sehr guten Frühstück, das im Preis der Jugendherberge enthalten ist. Heringshappen in drei verschiedenen Geschmacksrichtungen, typisch norwegischem brunost-„Karamellkäse“, Apfelsinenmarmelade, Müsli mit Dickmilch und allerlei gewöhnliches Frühstückszeug.

Diesen Eintrag meines Reisetagebuchs habe ich am 1. September 2009 verfasst.

Das Montana Family ande Youth Hostel hat die Adresse Johan Blytts vei 30, 5096 Bergen. In der Hauptsaison (1. Mai bis 30. September 2014) kostet ein Familienzimmer (2 + 2 oder 3) umgerechnet rund 120 Euro (oder in der Spar-Version mit Gemeinschaftsbad auf dem Flur 108 Euro).

Dauerregen auf der Windschutzscheibe (in Røldal, Norwegen)

Zwei Urlaubs-Horror-Vorstellungen: den ganzen Tag mit kleinen Kindern im Auto sitzen und Dauerregen. In Kombination ging’s aber eigentlich.

Man könnte sagen, das Gute am Mistwetter ist, dass man nicht viel davon sieht. (You could say that the good thing about bad weather is that you don't have to see much of it...)
Man könnte sagen, das Gute am Mistwetter ist, dass man nicht viel davon sieht. (You could say that the good thing about bad weather is that you don’t have to see much of it…)

Auto-Tag. Die Kinder benehmen sich ausnehmend gut. Wir fahren nach Bergen, durch Nebel und Regen und eine Unzahl beängstigend langer Tunnel. Schlagartig fiel mir wieder ein, dass der ADAC seit Jahren die fatalen Sicherheitsmängel norwegischer Straßentunnel ankreidet. Aber sie führen ungelogen kilometerlang durch nacktes Granitgestein, natürlich ist da nichts mit Sicherheitsröhre. Wenigstens gibt es selten Gegenverkehr, so dass ein Unfall eher unwahrscheinlich ist.

Dieser hier ist zwar durchaus einer der imposanteren Wasserfälle entlang unserer Strecke, aber auch nur einer von vielen, vielen, vielen. (This one is one of the more impressive falls but then again, it's just one of many many many more.)
Dieser hier ist zwar durchaus einer der imposanteren Wasserfälle entlang unserer Strecke, aber auch nur einer von vielen, vielen, vielen. (This one is one of the more impressive falls but then again, it’s just one of many many many more.)

In Røldal haben wir eine kurze Pause gemacht und uns eine eher unspektakuläre Kirche angesehen – von außen, denn sie wollten 50 Kronen Eintritt. Dabei sind wir gründlich nass geworden (eigentlich schon in der Sekunde, als wir aus dem Auto stiegen).

Jetzt fahren wir am Hardanger Fjord entlang. Die Nebelsuppe ist so dick, dass wir teilweise das Wasser nicht sehen können, obwohl die Straße direkt am Fjord entlang führt. Dafür sehen wir viele, viele winzige Obstplantagen. Die steilen Hänge sind mit Bäumen übersät, und an allen Ästen hängen dicke Äpfel. Eine kurze Regenpause haben wir klugerweise sofort für unser mittägliches Picknick genutzt. Martin hat unser einziges Handtuch fürs Grobe auf einer Nacktschnecke platziert und die Kinder sich draufsetzen lassen.

Regenpause mit Picknick am Fjord. Was wir da noch nicht wussten: Silas sitzt gerade eine Nacktschnecke platt. (Picknick stopp in a brief moment of clear skies. What we did not know: Silas was sitting on a slug.)
Regenpause mit Picknick am Fjord. Was wir da noch nicht wussten: Silas sitzt gerade eine Nacktschnecke platt. (Picknick stopp in a brief moment of clear skies. What we did not know: Silas was sitting on a slug.)

Trotz allem bin ich froh und glücklich, denn wir haben Urlaub und sind on the road. Wir fahren vorbei an – gefühlt – tausend Wasserfällen. Manche sind so nah an der Straße, dass man glaubt, man bräuchte nur die Hand nach ihnen ausstrecken.

Diesen Eintrag meines Reisetagebuchs habe ich am 31. August 2009 verfasst.

Sommer-Schnee, Götterhimmel und Bergsteigen im Sitzen (im Setesdal, Norwegen)

Die norwegischen Berge des Setesdals sind vielfach untertunnelt und mit jeder Menge Technik bestückt, um mit Wasserkraft Energie zu gewinnen. Ein netter Nebeneffekt: Es gibt Straßen, die hoch hinauf führen und auch Wanderfaulen und Wanderfreudigen mit zu kleinen Kindern einen Einblick ins Gebirge gestatten .

Da hoch? Okay. Aber mit dem Auto. (So up we went. By car.)
Da hoch? Okay. Aber mit dem Auto. (So up we went. By car.)

Nach unserer Wandertour am Byklestig haben wir noch einen Abstecher ins Gebirge gemacht. In Uschis Kartensatz hatten wir gesehen, dass es dort kilometerlange Sackgassen gibt. Wir passierten eine Schranke, neben der ein Schild verkündete, dass die unbefestigte Straße ab dem ersten Juli geöffnet sei. Bis dahin kann es offenbar vorkommen, dass Eis und Schnee die Durchfahrt beeinträchtigen.

Das Weiße da unten ist Wasser, in dem sich die Sonne spiegelt, die sich durch den Regen kämpft. Aber da ganz hinten, das ist schnee - im August. (Distant snow - in August!)
Das Weiße da unten ist Wasser, in dem sich die Sonne spiegelt, die sich durch den Regen kämpft. Aber da ganz hinten, das ist schnee – im August. (Distant snow – in August!)

Immer höher schraubten wir uns auf der Schotterpiste, bis auf 1200 Meter (Hovden liegt auf 700). Das Thermometer sank auf 5°C. Wenn ich daran denke, dass zu Hause noch richtiger Sommer ist – Ende August! Hier oben sahen wir tatsächlich einzelne Schneefelder. Silas schlief, deshalb konnten wir kein Wandern anberaumen. Die geteerten Straßen zwischen den Felsen hätten sich auch nur bedingt dazu geeignet. Gerne hätte ich einmal „August-Schnee“ berührt, aber die dreckigen Eisflecken waren leider nie direkt neben der Straße, sondern immer ein ganzes Stück entfernt. Also haben wir das große Kino einfach bloß aus dem Auto heraus genommen: umwerfendes Bergpanorama.

Kalt war's. (Cold.)
Kalt war’s. (Cold.)

Und dann haben wir sogar noch Bifrost gesichtet, die magische Brücke in den nordischen Götterhimmel. Ich habe Janis erzählt, dass die Vorfahren der Norweger glaubten, dass man über einen Regenbogen nach Asgard spazieren konnte – zumindest, wenn Heimdall den Weg nicht versperrte. Er wurde ganz aufgeregt und wollte immer mehr Geschichten hören. Aber näher an den Regenbogen heran wollte er auf keinen Fall. So mussten wir auf eine Exkursion zu den Asen dann doch verzichten.

So weit oben waren wir, dass wir Bifrost entdeckten (die Brücke nach Asgard zu den nordischen Göttern).
So weit oben waren wir, dass wir die Götterbrücke entdeckten. (We were so up high that we even spotted Bifrost, the entrance to the home of the Nordic gods.)

(Diesen Eintrag meines Reisetagebuchs habe ich am 30. August 2009 verfasst.)

Die Grashäuschen vom Setesdal (in Bykle, Norwegen)

Wer von der Südküste Norwegens das Land schnurstraks Richtung Norden erkunden will, fährt durch das malerische Setesdal. 147 Kilometer zieht es sich entlang des Flüsschens Otra. Die Straße führt durch zahlreiche Dörfer, die insgesamt über nicht mehr als 7000 Einwohner verfügen. Wer nicht gerade in der Skisaison in Hovden ist, entgeht dem touristischen Trubel hier komplett. 

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Nach dem Frühstück fuhren wir ein kleines Stück zurück nach Süden. In Bykle, etwa 30 Kilometer von Hovden entfernt, haben wir uns die Lislestog angesehen: ein kleines Freilichtmuseum mit ein paar typischen Gebäuden aus dem Setesdal. Natürlich nur von außen, denn so ziemlich alle Attraktionen haben seit Anfang August geschlossen. So kurz wie der norwegische Sommer sind hier auch die Öffnungszeiten.

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Die Häuser stehen auf steinernem Sockel und sind aus Holz gezimmert. Das Dach ist mit Grassoden gedeckt, was wohl der Dämmung dient. Türen und Balken zieren oft aufwändige Schnitzereien. Wirklich schade, dass wir nicht mehr erfahren haben, als wir sehen konnten.

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Diesen Eintrag meines Reisetagebuchs habe ich am 30. August 2009 verfasst.

Der Museumshof Lislestog befindet sich an der Durchgangsstraße in Bykle, gleich neben der Kirche. 2014 ist er vom 22. Juni bis zum 10. August geöffnet, und zwar täglich von 11 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist gratis.

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Familienfreundliche Unterkunft? HIER jedenfalls NICHT (in Kristiansand, Norwegen)

Was unsere Unterkunft in Kristiansand angeht, habe ich lange überlegt, ob ich darüber berichten oder die Angelegenheit einfach unter den Tisch fallen lassen soll. Dann habe ich festgestellt, dass das Gästehaus Frobusdalen Rom ohnehin inzwischen geschlossen ist. Also erzähle ich euch die Geschichte als Reiseanekdote mit dem deutlichen Hinweis, dass sie keinesfalls als Verallgemeinerung für norwegische Gastfreundschaft stehen kann – aber dass so etwas eben doch mitunter vorkommt, wenn man mit kleinen Kindern unterwegs ist in angeblich familienfreundlichen Unterkünften.

Schick war's. (Fancy it was, our B&B in Kristiansand, but that's all that can be said for it.)
Schick war’s. (Fancy it was, our B&B in Kristiansand, but that’s all that can be said for it.)

Den ersten Eindruck habe ich folgendermaßen in meinem Reisetagebuch festgehalten: Unser Quartier ist ganz in der Nähe vom Fährhafen, aber ohne Uschi [unser Navi] hätten wir es vermutlich nie gefunden. Mitten aus dem größten Verkehrsgewimmel führt ein winziges Sackgässlein in ein grünes Villenviertel. Das Frobusdalen Gästehaus ist so pompös und beeindruckend eingerichtet, wie die Bilder im Internet versprachen. Eigentlich hätten wir ja gerne eine Jugendherberge genommen, aber die einzige der Umgebung ist seit kurzem geschlossen.* Diese prunkvolle Pension war tatsächlich die preisgünstigste Variante, die wir finden konnten, da sie als eine von sehr wenigen Unterkünften zwei Kinder im Elternzimmer erlaubt. Na ja, dachten wir, haben wir es zur Abwechslung halt mal nett. Und hübsch ist es ja auch.

Bei unserem Eintreffen schien mir der Inhaber mein Erscheinen an der Tür allerdings persönlich übel zu nehmen, obwohl es innerhalb der per Mail verabredeten Zeit war. Komischer Kauz. Unser Zimmer ist so klein, dass die Jungs sich die Matratze auf dem Fußboden teilen müssen. Das Reisebett passt nicht mehr mit rein. Martin und ich haben Einzelbetten, die skandinavische 80-Zentimeter-Variante. Kind im Elternbett ist daher ein Witz. Aber die Tapete, gestreift mit blau und weiß mit rot, gefällt mir ganz ausgesprochen gut. Das Esszimmer ist der Hammer, mit gusseisernem Ofen. Im Wohnzimmer regiert roter Plüsch. Im Garten gibt es ein Kinderhaus mit Spielzeug.

Die ungezogensten Kinder Norwegens und ihre ungehobelte Mutter in einem sehr kleinen Gästezimmer. (Norway's worst behaved children and their rude mother in a tiny guest-room.)
Die ungezogensten Kinder Norwegens und ihre ungehobelte Mutter in einem sehr kleinen Gästezimmer. (Norway’s worst behaved children and their rude mother in a tiny guest-room.)

Und zwei Tage später findet sich folgender Eintrag: Der Abschied von Frobusdalen Rom fiel uns nicht sonderlich schwer. Der Vermieter, der mir schon am Anfang so unsympathisch war, beschwerte sich nach dem Frühstück, dass unsere Kinder die ungezogensten wären, die ihm je untergekommen seien. Tags zuvor hatte ich mit ihnen schimpfen müssen, weil sie die im Kinderhaus vorhandenen Gartengeräte folgerichtig zur Gartenarbeit eingesetzt und den Rasen umgegraben hatten. Da ich mit Kochen beschäftigt gewesen war und nur gelegentlich aus dem Fenster gesehen hatte, hatte ich das nicht sofort bemerkt. Wir haben die Grasnarbe natürlich gleich repariert, waren ja nur ein paar kleine Spatenstiche. Leider haben wir darüber das Aufräumen im Kinderhaus vergessen, das gebe ich zu. Durch das Regenwetter hatten die Kinder dort auch Dreck reingetragen, und es sah tatsächlich recht wüst aus. Der Wirt behauptete nun, die Kinder seien für das ganze abgelaufene Stück Rasen im Heckendurchgang verantwortlich (was schlicht und ergreifend lächerlich ist), und in seiner ganzen Laufbahn als Vermieter seien ihm noch keine solchen Rotzlöffel untergekommen. Da ich das volle Ausmaß des Kinderhaus-Chaos nicht kannte – ihm zufolge war alles Spielzeug kaputt – verzichtete ich zunächst darauf, dem Mann die Meinung zu sagen. Wie sich herausstellte, war aber überhaupt nichts kaputt, nur ein paar Plastikmöbel zum Zusammenstecken auseinander gebaut. Ich brauchte weniger als fünf Minuten, um das Chaos zu beseitigen (bis auf den Dreck auf dem Fußboden, der wetterbedingt war). Ich ärgere mich immer noch, dass ich diesen Typen nicht noch mal angetroffen habe, um ihm zu sagen, was ich von so schlecht recherchierter Schelte an zahlenden Gästen halte. Immerhin haben wir das Anwesen fristgerecht um kurz vor elf mitsamt den ungezogensten Kindern Norwegens verlassen und fahren jetzt nach Norden, das Setesdal hinauf.

 

*Inzwischen ist bei der Suche übers Internet wieder mindestens ein Hostel zu finden, dessen Bewertungen aber auch so mittelmäßig sind, dass ich es hier nicht unbesehen zu verlinken wage.

 

Die Einträge aus meinem Reisetagebuch stammen vom 26. und 28. August 2009.