Archiv der Kategorie: Skandinavien 2009

„Wie Perlen an einer Schnur“ (in Lillesand, Norwegen)

"Wie Perlen an einer Schnur" sind laut Reiseführer die Fischerörtchen mit den weißen Holzhäusern an der Südküste Norwegens aufgereiht. Und ja, der Vergleich passt. (The little villages with the white wooden houses lay "like pearls on a necklace" along the Southern coast of Norway, says the guide-book. And it's right.)
„Wie Perlen an einer Schnur“ sind laut Reiseführer die Fischerörtchen mit den weißen Holzhäusern an der Südküste Norwegens aufgereiht. Und ja, der Vergleich passt. (The little villages with the white wooden houses lay „like pearls on a necklace“ along the Southern coast of Norway, says the guide-book. And it’s right.)

Heute gibt es ein paar Fotos von der Südküste Norwegens, die eigentlich nicht für einen eigenen Beitrag im Reiseblog reichen, aber zu schöne Erinnerungen wecken, um sie wegzulassen.

Rosa Rosen, weiße Holzfassaden - hübsches Lillesand! (I just loved the contrast of the pink roses and the white houses in Lillesand.)
Rosa Rosen, weiße Holzfassaden – hübsches Lillesand! (I just loved the contrast of the pink roses and the white houses in Lillesand.)

Eigentlich hatten wir auf einen Nachmittag am Strand gehofft, aber es stipperte nach wie vor bei knapp 20°C. Trotzdem fuhren wir ein Stück die Schärenküste rauf. Wir spazierten durch den kleinen Ort Lillesand und betrachteten die vielen weißen Holzhäuschen. In einem sehr kleinen Park am Hafen picknickten wir. Nach einer Runde durch den Ort fuhren wir weiter in ein kleines Fischerdörfchen.

In den Fischerdörfern an der südnorwegischen Schärenküste findet man "Bilderbuch-Norwegen". (The fishing villages in Southern Norway look like straight out of the picture-book.)
In den Fischerdörfern an der südnorwegischen Schärenküste findet man „Bilderbuch-Norwegen“. (The fishing villages in Southern Norway look like straight out of the picture-book.)

Diesen Eintrag meines Reisetagebuchs habe ich am 27. August 2009 verfasst.

Und drum herum gibt's viel freie Natur, in der die Kinder immer was zu wurschteln finden. (And in between there is more than enough room for children.)
Und drum herum gibt’s viel freie Natur, in der die Kinder immer was zu wurschteln finden. (And in between there is more than enough room for children.)

Hübsch, sauber und sonnig (in Kristiansand, Norwegen)

Für Kristiansand und Umgebung haben wir eineinhalb Tage eingeplant – genug, wenn man mit kleinen Kindern reist, möchte ich behaupten. Der Reiz von Stadtrundgängen hält sich in Grenzen, solange man im Kindergartenalter ist. So haben wir es bei einem abendlichen Spaziergang durch die fünftgrößte Stadt Norwegens belassen.

Abendstimmung im Park am Yachthafen. (An evening in the park next to the marina.)
Abendstimmung im Park am Yachthafen. (An evening in the park next to the marina.)

Bis wir eingecheckt, ausgepackt und das Haus erkundet hatten, war es halb sechs. Unsere erste Station auf dem Stadtrundgang war deshalb eine hastige Suche nach einem Bäcker. Fast alle Geschäfte schließen hier nämlich konsequent um sechs. Dafür haben die Norweger richtig echtes Brot. Der Laib Vollkornbrot, den wir uns geleistet haben, kostete zwar umgerechnet ungefähr sechs Euro, aber er war sehr lecker. Wir haben ihn später beim Abendbrot im Garten fast aufgegessen.

Hübsch, sauber, sonnig: Kristiansand. (Pretty, clean and sunny.)
Hübsch, sauber, sonnig: Kristiansand. (Pretty, clean and sunny.)

Zuvor haben wir noch einen Spaziergang durchs Stadtzentrum gemacht, vorbei an der laut Reiseführer größten Kirche des Landes (etwa so groß wie der Mindener Dom), einem Yachthafen und ein paar hübschen Brunnen.

Die Domkirche von Kristiansand zählt zu den größten des Landes, beeindruckt den weitgereisten Besucher aber eher ihrer schlichten spröden Schönheit wegen. (The church is one of Norway's biggest and it is worth seeing, but for well-travelled people more for its simple beauty than for any superlatives.)
Die Domkirche von Kristiansand zählt zu den größten des Landes, beeindruckt den weitgereisten Besucher aber eher ihrer schlichten spröden Schönheit wegen. (The church is one of Norway’s biggest and it is worth seeing, but for well-travelled people more for its simple beauty than for any superlatives.)

Mehr gab es eigentlich nicht zu sehen. Eine hübsche kleine saubere Stadt. Möglich, dass wir etwas verpasst haben, aber nach dieser Stippvisite würde ich behaupten, dass Kristiansand nichts Besonderes hat.

Diesen Eintrag meines Reisetagebuchs habe ich am 26. August 2009 verfasst.

Eine hübsche, saubere Fußgängerzone beeindruckt mit schicken, teuren Boutiquen und erfreut die Jungs mit dem bronzenen Hoppepferdchen, das den eindeutigen Scheuerspuren in der Sattelgegend nach von Kindern regelmäßig als solches benutzt wird. (There are not only fancy shops in Kristiansand's city centre but also this pretty one in bronze that, judged by the polished back, is often used this way.)
Eine hübsche, saubere Fußgängerzone beeindruckt mit schicken, teuren Boutiquen und erfreut die Jungs mit dem bronzenen Hoppepferdchen, das den eindeutigen Scheuerspuren in der Sattelgegend nach von Kindern regelmäßig als solches benutzt wird. (There are not only fancy shops in Kristiansand’s city centre but also this pretty one in bronze that, judged by the polished back, is often used this way.)

Kristiansand liegt an der Südspitze Norwegens und hat knapp 85.000 Einwohner. Es ist vor allem bei norwegischen Touristen beliebt, ob des für dortige Verhältnisse recht sonnigen Wetters. Hauptattraktion ist der Kristiansand Dyrepark, eine Kombination aus Zoo, Spaßbad und Freizeitpark. Der ist für deutsche Urlauber weniger anziehend, was vor allem daran liegt, dass eine Familie mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern für eine Tageskarte in der Hauptsaison 2014 umgerechnet 250 Euro bezahlt. Kein Witz. Das heißt, den Zoo ohne Badeland gibt es als Schnäppchen schon für 177 Euro für alle vier. Aber ich war nie dort und darf mir deshalb auch kein Urteil erlauben, ob sich das lohnt oder nicht…

Skandinavien: 4 Wochen Familienurlaub mit Kleinwagen

Zeitreise. Wir springen zurück in das Jahr 2009, als wir den 5-jährigen Janis und den 2½-jährigen Silas ins Auto luden und nach Norden fuhren.  Los geht’s in meinem alten Reise-Tagebuch ganz vorne – mit dem Packen für vier Wochen Urlaub mit kleinen Kindern…

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