Hallo 2014: Warum wir sehr glücklich und auch sorgenvoll sind und wo wir so lange gesteckt haben

Frohes neues Jahr, ihr alle (falls ihr den frommen Wunsch noch nicht über habt)!

Weihnachten ist vorbei, wir schreiben inzwischen das Jahr 2014, und so langsam habe ich keine Ausrede mehr, mit der ich family4travel weiterhin vernachlässigen könnte. Ab morgen geht es deswegen auch wieder weiter im Text, versprochen. Dann nehme ich euch mit auf eine neue Heim-Reise und verrate euch, warum unser Fleckchen Heimat Schaumburg heißt. Nächste Woche geht die Wales-Schleife unserer Sommertour-Berichterstattung in den Endspurt – damit wir auch irgendwann mal fertig sind mit Erzählen, möglichst bevor wir zum nächsten Sommerurlaub aufbrechen…

Eine gute Woche lang habe ich exklusive Familienzeit genossen und den Rechner nicht ein einziges Mal hochgefahren. Ein paar Sachen habe ich am Handy kurz durchgescrollt, aber von all den Jahresrückblicken, die es da draußen in den vielen Blogs bestimmt gibt, habe ich (noch) nicht einen gelesen, geschweige denn einen eigenen verfasst. Aber, ehrlich gesagt: Ich bereue nichts. :)

Ein paar schlimme Nachrichten aus dem erweiterten Familien- und Freundeskreis haben uns einmal mehr deutlich gemacht: Es ist nicht selbstverständlich, dass sich ein fröhliches Weihnachten ans nächste reiht und die Urlaubsplanung fürs kommende Jahr die drängendste Frage darstellt. Jemand hat gefehlt, deren Geschenke ich ausgepackt habe, seit ich selbst ein kleines Kind war. Wir hoffen und wünschen uns sehr, dass sie nächstes Jahr wieder „richtig“ Weihnachten feiern kann. Die schlimme Diagnose zog sich über die ganzen Feiertage. Meine Gedanken sind heute bei ihr im OP…

Trotz allem hatten wir ein schönes Weihnachtsfest. Das waren großartige Feiertage mit vier Generationen unterm Tannenbaum. Lieber Besuch kam aus allen Richtungen, und die Jungs wurden mit insgesamt fünf (!) Bescherungen an drei Orten beglückt, die dankenswerterweise diesmal in keine Materialschlacht ausarteten. Auch ich habe ein paar tolle Geschenke bekommen. Das schönste: Ich werde Patentante!

Auch zu viert haben wir uns in der Zeit „zwischen den Jahren“ nie gelangweilt, obwohl wir ganz gegen unsere Gewohnheiten zu Hause geblieben sind. Wir haben lange Spaziergänge an der frischen (wenn auch nie frostigen) Luft unternommen, Glühwein und Kinderpunsch getrunken und am Esstisch manche Brettspiel-Session ausgetragen. Silvester haben wir uns über James und das Tigerfell kringelig gelacht und mit lieben Freunden aufs neue Jahr angestoßen. Wir waren zusammen. Das ist, worauf es ankommt.

Ab heute hat uns der Alltag wieder (zumindest uns Große, die Jungs haben noch eine Ferienwoche Gnadenfrist). Aber wir nehmen eine gute Portion Familien-Idyll mit ins neue Jahr – und noch gewisser als vorher die Erkenntnis, bewusst glücklich zu sein, wann immer wir die Möglichkeit dazu haben.

I'm very fond of this saying. I got this as a Christmas gift. It describes very well what I've been up to the past week. :)
I’m very fond of this saying. I got this as a Christmas gift. It describes very well what I’ve been up to the past week. :)

Ein Gedanke zu „Hallo 2014: Warum wir sehr glücklich und auch sorgenvoll sind und wo wir so lange gesteckt haben“

  1. Ach, das tut mir leid das Ihr Euch um einen lieben Menschen sorgen müsst. Gesundheit ist und bleibt doch immer das Allerwichtigste. Trotz allem wünsche ich Euch ein wundervolles neues Jahr mit vielen schönen Eindrücken und Momenten! Ganz liebe Grüße, Nadine

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