Schlagwort-Archive: Belgien

Blogparade: Reisen mit Baby – der erste Urlaub mit Kind

Es sind Sommerferien, Hauptsaison fürs Reisen. Für viele Familien steht dieser Tage der erste Urlaub mit Baby an. Für mich hingegen hieß es in der ersten Hälfte: Warten auf Nummer drei. Und in der zweiten dementsprechend: Kennenlernen der kleinen Franka im Wochenbett. Während ich einerseits ganz verliebt mein Baby anhimmele und mich über unseren neuen Lebensabschnitt freue, zwischendurch aber auch neidvoll die Instastorys der Kollegen und Freunde verfolge, mache ich mir Gedanken: Wie wird die Umstellung, wieder mit Baby oder Kleinkind zu verreisen? Bei der Gelegenheit habe ich mein altes Urlaubstagebuch hervorgekramt, in dem ich ausführlich über unsere erste Familienreise 2007 nach Südengland geschrieben habe. Und ich möchte von euch wissen: Wie war das bei euch? Deshalb gibt es hier auf family4travel jetzt eine ganze Blogparade: Reisen mit Baby – der erste Urlaub mit Kind!

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Noch ’ne Mütze voll Prunk und dann ab durch die Mitte (in Antwerpen, Belgien)

Unser Zwischenstopp in Antwerpen auf der Reise zum Familienurlaub in Großbritannien war einer der ersten Beiträge für unser Reiseblog. Genaugenommen handelte es sich um eine 1:1-Übertragung meines Oldschool-Analog-Reisetagebuchs. Das macht den Bericht sehr authentisch – allerdings auch ein bisschen unübersichtlilch. Also überarbeite ich das grade mal ein bisschen. –  Jetzt neu: mit Struktur! :)

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Zwischenstopp mit Kindern in Antwerpen

Unser Zwischenstopp in Antwerpen auf der Reise zum Familienurlaub in Großbritannien war einer der ersten Beiträge für unser Reiseblog. Genaugenommen handelte es sich um eine 1:1-Übertragung meines Oldschool-Analog-Reisetagebuchs. Das macht den Bericht sehr authentisch – allerdings auch ein bisschen unübersichtlilch. Also überarbeite ich das grade mal ein bisschen. –  Jetzt neu: mit Struktur! :)

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Auf auf die große Insel! (auf der Autobahn in den Niederlanden)

Endlich wieder Urlaub, endlich wieder eine große Tour! Wir sind auf dem Weg nach Großbritannien: drei Wochen England, Schottland, Wales. Schnurgerade führt uns die Autobahn der großen Insel entgegen. Die Jungs auf der Rückbank sind bester Dinge. Wir hören „Der Herr der Diebe“ von Cornelia Funke, was ein bisschen widersprüchlich ist, weil die Handlung in Venedig spielt (Memo an mich: Nächstes Mal ein Hörbuch suchen, das Bezug zum Urlaubsland hat!).

Gerade haben wir die Grenze zu den Niederlanden passiert, und sofort empfängt uns ein Klischee: Gewächshäuser, wohin man blickt. Wir schalten um auf holländisches Radio, um diesen ersten Schritt der Ausländischkeit zu zelebrieren. Passenderweise läuft eine Diskussion über die wachsende Bedeutung türkischer Unternehmer in der EU, vor allem im Obst- und Gemüsegroßhandel – das ist zumindest das, was ich mit meinen äußerst rudimentären Niederländisch-Kenntnissen verstehe.

The kids are happy to be on the road again as we pass the first cliché greenhouses of the Netherlands.
The kids are happy to be on the road again as we pass the first cliché greenhouses of the Netherlands.

Und – schwupps – sind wir in Belgien. In Antwerpen wollen wir einen Zwischenstopp einlegen und einmal bei Couchsurfern übernachten. Wir haben den Ort ausschließlich aus strategischen Gründen ausgewählt: Er liegt an der richtigen Stelle genau auf dem Weg, und im Gegensatz zu Brügge waren wir noch nicht dort. Ich habe keinerlei Beziehung zu der Stadt und keine Ahnung, was uns erwartet. Überhaupt bin ich böse unvorbereitet diesmal. Ich kann gar nicht sagen wieso, aber ich stelle mir Antwerpen als eine Art Moloch vor. Die erste Runde auf der Stadtautobahn bestätigt diesen Eindruck. Martin hat gestern wenigstens noch den Wikipedia-Artikel gelesen und erzählt mir gerade, dass Antwerpen in der Renaissance zeitweise die größte Stadt Europas war. Offenbar ist der Hafen heute immer noch der drittgrößte innerhalb der EU. Außerdem gilt die Stadt als weltweit größter Umschlagplatz für Diamanten – stimmt, das hab ich schon mal gehört.

Okay, jetzt wird’s kompliziert mit der Straßenführung… Lassen wir uns überraschen.

Diesen Eintrag meines Reisetagebuchs habe ich am 10. August 2013 verfasst.

Fragen? Anregungen? Kritik? Selber vor Ort was ganz anderes erlebt? Hinterlasst mir gern einen Kommentar – ich antworte euch, sobald ich kann.