Schlagwort-Archive: Familienurlaub

Erklärungsversuch: Warum family4travel plötzlich über Kreuzfahrten berichtet

Family4travel war auf Kreuzfahrt. So richtig ernsthaft, im schwimmenden All-inclusive-Hotel, mit mehr als 2000 anderen Touristen, zehn verschiedenen Landgängen, Seetagen und allem drum und dran. Merkwürdig? Irgendwie schon.

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Transsilvanien: Das etwas exotischere Ziel für den Familienurlaub

Familienurlaub in Transsilvanien – das klingt für das mitteleuropäische Ohr im ersten Moment absurd. Rumänien ist für uns Deutsche doch furchtbar weit ab vom Schuss und immens vorurteilbehaftet. Wir haben das trotzdem einfach mal gewagt und haben die rumänische Provinz gut zwei Wochen lang erkundet. Irgendwann wird es eine ganze Serie von Erfahrungsberichten zu unseren einzelnen Zielen geben. Jetzt, von unterwegs aus, beschränke ich mich auf einen kleinen Überblick und die dringende Empfehlung: Nur Mut! Packt eure Kinder ein und fahrt da hin! Ja, es ist mitunter abenteuerlich, aber es ist doch deutlich europäischer als ihr wahrscheinlich denkt, und es hat wunderschöne Seiten!
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Föhr für Familien: Als ich mich in eine Insel verliebte…

Es ist der Duft der Heckenrosen, der mich für immer an Föhr erinnern wird. Er umfängt uns, als wir mit offenem Autofenster zum Hoftel fahren, unserer luxuriös-familienfreundlichen Unterkunft mitten auf der kleinen Insel. Und er begleitet uns das ganze Wochenende, das wir hier verbringen. In Nieblum, dem wohl schönsten Inselort, schlägt er uns von der blühenden Pracht auf den Erdwällen entgegen, die viele der reetgedeckten Friesenhäuser umgeben. Und als wir später mit dem Fahrrad die liebliche Landschaft erkunden und vorbeiradeln an Feldrainen und Kuhweiden, da steigt er uns auch immer wieder in die Nase. Ebenso sanft, so süß und unaufdringlich wie der Heckenrosenduft ist die ganze Insel Föhr. Sie ist eine Schönheit, aber eine der leisen Töne. Im übertragenen Sinne zumindest, denn durch ihre ausgewiesene Familienfreundlichkeit kommt es durchaus vor, dass laute Kinderstimmen in der Luft hängen. Der Wind trägt sie vor sich her, und – ich hab mich verliebt. In Föhr.

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Unterkunft: „Harzer Gastlichkeit“ im „Braunen Hirsch“ mit Ziegen-Eis

Ich mag meine Schwiegereltern. Auch wenn ich manchmal frotzele, das Beste an meiner Schwiegermutter sei die Tatsache, dass sie rund 400 Kilometer weit weg wohnt – wir kennen und schätzen unsere Eigenarten und akzeptieren, dass wir in völlig unterschiedlichen Welten leben. In der von meiner Schwiegermutter gibt es sonntags Thüringer Klöße, und lächelnde Nippesfiguren zieren jede horizontale Oberfläche. Ich dagegen stamme aus der Welt von „bio, aber bitte stylish“ und „Fenster geputzt? Hab ich doch erst letztes Jahr.“ Aber das ist okay. Keiner hat das Bedürfnis, den anderen zu missionieren, und wenn wir uns besuchen, muss sich niemand verbiegen.

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Alte und neue Götter beim Besuch der Wikinger (in Gol, Norwegen)

 

gol-wikinger-stabkirche

Ein Plakat am schwarzen Brett des Campingplatzes hatte uns auf ein kleines Wikingerzentrum aufmerksam gemacht, das tatsächlich auch außerhalb der Saison geöffnet hatte. Zwar gab es nicht die angekündigten Schauspieler zu sehen, aber endlich eine Stabkirche auch von innen, genauso einen Grabhügel und eine richtig coole Ausstellung über die alten Götter. Das passte perfekt, denn Undula die Urkuh steht bei den Jungs immer noch hoch im Kurs.

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