Schlagwort-Archive: Reisevorbereitung

Blogparade: AirBnB – top oder flop?

Seit Jahren ist ein einziger Artikel in meiner Liste der meistgelesenen Blogbeiträge ganz oben festgetackert: „Schlechte Erfahrungen mit AirBnB – Das passiert, wenn man das Portal umgeht“. Jeden Tag landen dort um die hundert Leser, obwohl der Text stilistisch wirklich nicht der Heilige Gral ist und eigentlich auch gar nicht von dem berüchtigten Buchungsportal handelt, sondern von den Gefahren, wenn man mit Vermietern Absprachen daran vorbei trifft. Nichtsdestotrotz sammeln sich in der Kommentarspalte Rückmeldungen von vielen Menschen, die unzufrieden sind und mit AirBnB schlechte Erfahrungen gemacht haben. Wir dagegen haben – abgesehen von den in jenem Artikel beschriebenen zwei Griffen ins Klo – bisher fast ausschließlich positive Erfahrungen mit Buchungen über das Portal gemacht. Um die Angelegenheit endlich mal auf breitere Füße zu stellen, rufe ich hiermit alle Blogger (und gerne auch Nicht-Blogger) dazu auf, ihre ganz persönlichen Ansichten und Erfahrungen mit AirBnB zu teilen – egal ob gut oder schlecht.

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Abmeldung: Wir sind dann mal Couchsurfen in der Schweiz

Wenn dieser Artikel online geht, dann haben wir die lange Zugfahrt gen Süden schon hinter uns und sind im Land der Berge, Almwiesen und teuren Lebenshaltungskosten angekommen. In den Osterferien unternehmen wir nämlich ein ganz besonderes Abenteuer. Zum ersten Mal machen wir so einen richtigen Backpacking-Trip mit Kind. Und das kam so…

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Reisevorbereitung

Egal, ob eine kleine oder ganz große Reise mit Familie ansteht, eine gründliche Vorbereitung ist die halbe Miete (sagt die, die das Auslandsjahr innerhalb von sechs Wochen von Amerika auf Europa umgeplant hat). Hier kommt die Übersicht, was es zum Thema Reisevorbereitung hier im Blog zu lesen gibt…

 Reisevorbereitung allgemein

Reisevorbereitung unserer Langzeitreise mit Kindern

  • Langzeitreise: USA-Visum für Anfänger – Inzwischen kann ich drüber lachen. Wie man ein Touristen-Visum nicht beantragen sollte (ohne zu wissen, wo der Fehler gelegen haben könnte, abgesehen von der Wahl des Reiselands). Minutiöse und absolut tatsachengebundene Berichterstattung unseres Visumsinterviews in der amerikanischen Botschaft in Berlin.
  • Startschuss: family4travel geht auf Langzeitreise – Als der Knoten platzte… Ein paar Worte zum Thema Langzeitreise mit Familie und Schulbefreiung.
  • „Was sagen eigentlich die Kinder dazu?“ – Ein Interview mit Janis (10) und Silas (7) zu unserer bevorstehenden Langzeitreise durch Europa.
  • Sabbatical mit Familie: Ein kurzer Baustellenwegweiser – Die ganz subjektive Zusammenfassung unserer Entwicklung von einer ganz normalen Durchschnittsfamilie zu Aussteigern auf Zeit. Hier erzähle ich, wie unsere Planungen verlaufen sind, welche Schwierigkeiten sich uns in den Weg gestellt und wie wir die überwunden haben. Übrigens der meistgelesene Beitrag auf family4travel.
  • Unsere Bucketlist für ein Jahr Auszeit – Das war der Plan, oder besser gesagt, der Wunschzettel, mit dem wir losgefahren sind. Was davon wir alles schon geschafft haben und was nicht, könnt ihr hier vergleichen.

Erfahrungsbericht: Wie sicher ist Rumänien als Urlaubsland?

Als wir etwas überstürzt unsere Europa-Reise planten, waren wir uns anfangs unsicher: Ist Rumänien ein sicheres Reiseland für Familien? Irgendwie hatten wir so viele Vorurteile im Kopf, obwohl wir selbst nicht recht wussten, wie die dahin gekommen waren. Ziemlich genau vier Wochen sind wir dann durch das große Land zwischen Karpatenbuckel und Donaudelta gereist und konnten (fast!) alle Punkte vor Ort schnell relativieren.

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Unsere Bucket-List für ein Jahr Auszeit

Jeder Reiseblogger, der etwas auf sich hält, führt eine Bucketlist. Was das ist? Früher nannte man das Wunschzettel. Für unsere große Reise habe ich jetzt auch mal einen entworfen.

 

–         Der Herzenswunsch der Jungs ist offenbar der Besuch eines Vergnügungsparks. Das ist so ziemlich das letzte, was mir persönlich einfallen würde, aber wenn’s denn sein muss…

–         Silas möchte nach Rom (Warum? Weil da Bud Spencer wohnt, natürlich! Wieso sollte man sonst nach Rom wollen?) Mal sehen, ob wir da vorbei kommen. Eigentlich liebäugeln wir ja mit einer anderen Route.

–         Janis möchte gerne im Meer baden. Ich bin gespannt, ob das dieses Jahr noch was wird, oder ob wir bis nächsten Frühling warten müssen.

–         Martin möchte in die Karpaten, überhaupt will er ständig in die Berge. Na gut.

–         Ich möchte eine ganze Menge…

  • Das Deutsche Museum noch mal ordentlich besichtigen (beim letzten Mal war ich nämlich 15 und hab meinen geistesverwirrten Blick viel lieber auf die bayrischen Jungs als auf die Exponate gerichtet).
  • Mich durch die Gassen von Salzburg drängeln und den Jungs zeigen, wo Mozart geboren ist.
  • Den Ort meiner Kindheitsurlaube in Krungl, Österreich wieder sehen.
  • Sachertorte in Wiener Kaffeehäusern essen.
  • Über den See von Bled zur Heiligen Insel fahren.
  • Am Ufer einer unverschämt türkisblauen Adria seufzen vor Glück.
  • In Triest in Gedenken an meinen Geschichtslehrer anstoßen, der über diese Stadt regelmäßig in Begeisterung ausbrach (über die Krim übrigens auch, aber die lassen wir schweren Herzens aus).
  • Unsere allerersten Couchsurfer wieder treffen, die jetzt in Budapest wohnen.
  • Bei der Gelegenheit auch über die Kettenbrücke spazieren und den ungarischen Jugendstil mit dem in Riga vergleichen.
  • Nachfragen, ob die Schlafanzughose gefunden wurde, die mein Vater 1976 in einer kleinen Pension in Ungarn liegen lassen hat.
  • Pferdegespanne in Rumänien überholen.
  • Im Biosphärenreservat Donaudelta eine Bootsfahrt unternehmen.
  • Die Siebenbürger Sachsen besuchen, und vielleicht auch das Schloss von Draculas Opa in Transsilvanien.
  • Eine halbe Stunde lang faul am Strand des Schwarzen Meeres herumhängen.
  • Griechische Ruinen vergleichen – in Rumänien, Bulgarien, der Türkei und im Mutterland.
  • Den Protzpalast in Bukarest angucken.
  • Mir ansehen, wo vor 100 Jahren der schicksalsträchtige Schuss fiel, der ganz Europa so überaus nachhaltig ins Chaos stürzte.
  • Auf der Brücke von Mostar herausfinden, ob der neue Brückenschlag nicht nur architektonisch, sondern auch gefühlsmäßig gelungen ist.
  • Meinen Kindheitserinnerungen neue Erfahrungen entgegenstellen, denn ich weiß noch gut, wie ich als kleines Mädchen entsetzt vorm Radio saß und mir erklären ließ, was ethnische Säuberungen sind.
  • Das Gerücht der ausgesprochenen Gastfreundschaft der Serben auf seinen Wahrheitsgehalt überprüfen.
  • Auf der verkehrstotenträchtigen Magistrale nicht in eine leitplankenlose Schlucht stürzen.
  • Nachsehen, ob die Bucht von Kotor wirklich so atemberaubend schön ist.
  • Auf Einheimische hören, ob wir durchs Kosovo fahren sollten oder lieber nicht.
  • Herausfinden, ob Bulgarien wirklich so viel mehr wunderschöne Ecken zu bieten hat als die „Perlen am Schwarzen Meer“.
  • Ein orthodoxes Weihnachtsfest mitfeiern.
  • Nachschauen, wie viel Byzanz noch unter Konstantinopel und dem modernen Istanbul zu finden ist.
  • Nach Asien übersetzen. Wenigstens einmal kurz.
  • Die Wiege der Demokratie besichtigen.
  • Der aktuellen Stimmung im Wirtschaftskrisenherd nachspüren und herausfinden, wie es Familien in Griechenland geht.
  • Überprüfen, ob beim „echten Griechen“ genauso viel Fleisch serviert wird wie in Deutschland.
  • Gucken, wie spartanisch es heutzutage in Sparta zugeht.
  • Uns den Olymp von unten angucken und zu Zeus und Konsorten hinaufwinken (ihn besuchen geht nämlich nur im Sommer).
  • Herausfinden, ob der Süden Italiens wirklich so ganz anders tickt als der Norden.
  • Dem Ätna einen respektvollen Besuch abstatten.
  • Die Erkenntnisse von Asterix und Obelix bezüglich der korsischen Befindlichkeiten überprüfen.
  • Französisch in freier Wildbahn hören – und (besser) sprechen lernen.
  • Das kleine Land besuchen, dessen begehrte ANDORRA-Papiertüte ich auf der EXPO2000 damals nicht ergattert habe.
  • In Barcelona Gaudís architektonische Spuren entdecken.
  • Andalusien erkunden, das mir immer als magischer Landstrich erschien, von dem ich dachte, niemals dort hinzukommen (so als Nicht-Flieger und Backofenhitze-Verabscheuer).
  • Mich doch noch kurz in mein Lieblingsurlaubsland mogeln, obwohl ein Gibraltar-Ausflug bei den Kindern wohl „für die Affen“ sein wird.
  • In Lissabon davon ausgehen, dass die Hängebrücke über den Tejo und Straßenbahnen nicht nur an San Francisco erinnern, sondern bestimmt viel schöner sind!
  • Mich langsam wieder auf zu Hause freuen (was mir auf kürzeren Reisen nie so recht gelungen ist).
  • Unseren unverhofften krönenden Kreuzfahrt-Abschluss würdig genießen und mich nicht allzu sehr an dekadenten Luxus gewöhnen.
  • Den ältesten Steinkreis der Welt auf den Orkneys besichtigen.
  • Bei unseren drei Kurz-Stopps wenigstens ansatzweise ein Gefühl für Island entwickeln.
  • Vor Glück völlig aus dem Häuschen von Felsen zu Felsen hüpfen, weil ich nie damit gerechnet hätte, dem Nordpol in diesem Leben so nahe zu kommen wie in Spitzbergen (und mich gleichzeitig fragen, warum Kreuzfahrtschiffe hier oben im fragilen Ökosystem rumschippern müssen).
  • Allen ergriffenen Nordkapp-Touristen im Geiste eine lange Nase drehen, weil ich aus dem Norden anreise.
  • Die kleinen Städte im Norden Norwegens mit 2500 anderen Kreuzfahrtpassagieren teilen und irgendwie trotzdem schöne Ecken finden.
  • Die atemberaubend schönen Lofoten betreten, die mich auf den Fotos von Gabi Reichert immer so beeindrucken.
  • Auf dem Rückweg die Weltumsegler-Familie Müller/Wnuk besuchen und uns nicht anstecken lassen, unsere Tour auch auf 14 Jahre auszudehnen.

Ob wir das hinbekommen? Bestimmt nicht alles. Wir werden sehen.

Die geplante Route unserer Europa-Reise

Unsere Routenplanung lässt sich an unserer Bucket-List ja schon ablesen. Sie ist bisher nur sehr rudimentär ausgearbeitet und wird bestimmt noch mindestens fünf Mal geändert. Unser Ziel ist, wenigstens zwei, drei Wochen im Voraus zu wissen, wo genau wir sein werden.

Über Österreich und Slowenien fahren wir erst einmal nach Istrien im Norden Kroatiens (das war erst anders geplant, aber wenn wir schon mal für eine Woche zum Luxus-Camping eingeladen werden, sagen wir natürlich nicht nein ;) ). Dann geht es über Ungarn nach Rumänien – ein Land, über das wir so gut wie nichts wussten, das aber unheimlich spannend zu sein scheint. Dann müssen wir sehen, wie wir Serbien und Bosnien-Herzigowina noch abfrühstücken, außerdem mehr von Kroatien und Montenegro zu Gesicht kriegen, denn auf der anderen Seite wollen wir auch unbedingt noch nach Bulgarien und dann weiter in die Türkei. Da unsere Autoversicherung nur bis zum Bosperus gilt, ist der wohl unser östliches Limit (obwohl ich mir wahnsinnig gerne auch noch Troja und Bursa ansehen würde – mal sehen, ob wir nicht doch noch in ein Upgrade investieren). Wieder zurück geht es dann gründlich durch Griechenland. Der Plan ist, von dort aus mit der Fähre nach Süditalien überzusetzen. Dann möchten wir gerne über Sardinien und Korsika weiter nach Südfrankreich. Im nächsten Frühjahr jedenfalls wollen wir in Spanien sein, durch Andalusien und über Gibraltar bis nach Portugal fahren. Dann geht es zurück nach Hause, aber nur kurz (es sei denn, uns verlässt früher die Reiselust). In den Sommerferien folgt noch der krönende Abschluss: unsere umgebuchte Transatlantik-Fahrt, die uns stattdessen jetzt auf die Orkney-Inseln, nach Island und bis nach Spitzbergen (!!) bringt. Mit einem Abstecher nach Norwegen trudeln wir dann endgültig wieder zu Hause ein.

Zum Thema Kooperationen und Unabhängigkeit

Zeitliche Verpflichtungen haben wir bisher wenige. Wir wollen ganz sachte beginnen, und außerdem müssen wir erst herausfinden, wie problemlos sich der Schulalltag in unsere Reisepläne integrieren lässt.

Wie die meisten Reiseblogger mit professionellem Anspruch, sind wir für Kooperationen offen. Das bedeutet, dass wir gerne einmal einen Umweg machen (und uns dann natürlich auch zeitlich festlegen), um in Zusammenarbeit mit dem Tourismus-Marketing oder auch mit Hoteliers oder anderen Anbietern direkt Urlaubsregionen und Unterkünfte vorzustellen (für die Profis gibt es dazu mehr im Menüpunkt „PR“). Natürlich gehen bei solchen Aussagen bei vielen Lesern sofort die Alarmglocken an: Heißt das, dass bei family4travel in Zukunft „alles gekauft“ sein wird? Nein. „Erkauft“ ist damit unsere Aufmerksamkeit, sozusagen Sendezeit im Blog, nicht unsere Meinung. Über die Unterkünfte und Regionen, die wir uns selbst aussuchen und voll bezahlen (und das sind mit Abstand die meisten), berichten wir genauso, nur wahrscheinlich weniger ausführlich. (Ein paar schöne Gedanken über Idealismus und Pragmatismus gibt es zu diesem Thema aktuell in der Reisemeisterei.) Und: Wir freuen uns auch über ganz private Einladungen zum Couchsurfing! :)

Übrigens: Wer uns als erster sagen kann, welche Stadt die uralte Straßenkarte im Artikelbild zeigt, bekommt eine Postkarte von dort! :)

Langzeitreise: USA-Visum für Anfänger

Wer länger als drei Monate in den USA bleiben will, benötigt ein Visum. Menschen mit unlauteren Absichten bekommen keins, klar. Doch auch wenn das eigene Gewissen rein, die Finanzen geordnet und alle Spielregeln eingehalten sind, heißt das zu Zeiten der NSA-Affäre offenbar noch lange nicht, dass man sein Visum bekommt. Unsere Erfahrungen mit dem Visumsinterview fürs B2-Visum in der US-Botschaft in Berlin. Langzeitreise: USA-Visum für Anfänger weiterlesen