Fünf am Fünften: Unsere 5 liebsten Arten, Urlaubsbilder in Szene zu setzen

So viele Fotos entstehen auf Reisen. Zu irgendwas müssen die ja zu gebrauchen sein. Der Großteil gammelt heutzutage auf Festplatten dahin. Andere werden im Blog deponiert. Aber es gibt noch andere, bessere Möglichkeiten, um Urlaubsfotos auf praktische Weise an exponierter Stelle herzuzeigen. Hier sind fünf, die wir gerne praktizieren.

  1. Mutig: Fototapete

Sich Urlaubsbilder an die Wand zu hängen, ist wohl die nächstliegende Verwendungsform. Auch wir tun das in diversen Formaten. Etwas Besonderes ist unser Übergröße-Bild im Treppenhaus, das wir auf Tapete haben drucken lassen. Inzwischen gibt es mehrere Anbieter für selbst gestaltete Fototapeten (und ehrlich gesagt kann ich gar nicht mehr sagen, welchen wir damals hatten). Die Abwicklung lief problemlos, ganz ähnlich wie bei Fotobüchern und Kalendern. Kleben ließ sie sich wohl auch ganz ordentlich. Die Wahl des Motivs ist freilich tückisch, viele Aspekte sind zu bedenken (Was kann ich mir wirklich jahrelang ansehen? Wie passt das mit dem Format? Welche Größe kann ich mir grad noch so leisten?“) Stichwort Kosten: Wir haben ein gerahmtes Foto im Großformat gegengerechnet, das wir ansonsten an dieselbe Stelle gehängt hätten. Die Mehrkosten hielten sich sehr in Grenzen. Und ja, wir sind auch nach drei Jahren noch sehr glücklich mit unserem Treppenhaus, in dem wir in den  norwegischen Tümpel abtauchen.

Your own photo in oversize: great possibilities with photo wallpapers
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  1. Klassisch: Fotobücher

„Klassisch“ wären in diesem Zusammenhang natürlich eher die Fotoalben mit eingeklebten Bildabzügen. Mein ältestes Fotobuch ist aber inzwischen auch knapp zehn Jahre alt, und ich wage zu behaupten, dass das Medium sich gründlich durchgesetzt hat. Der für mich größte Vorteil gegenüber der Analog-Methode: Auch lange Texte lassen sich problemlos unterbringen. Die Fotobücher unserer Reisen sind dicke Wälzer, in die ich Unmengen von Zeit investiert habe. Aber wir nehmen sie auch immer wieder gern zur Hand, zeigen sie Freunden, schlagen nach. Sie sind der Vorläufer dieses Blogs, übrigens. ;)

  1. Praktisch: Kalender

Ich mag schöne Dinge mit Nutzwert. So ein Fotokalender hat gleich mehrere davon. Zum einen hängt er über dem Schreibtisch und zeigt ganz offensichtlich das Datum an. Zum anderen eignet er sich hervorragend als Weihnachtsgeschenk für Großeltern und Paten. Seit vielen Jahren liegt bei uns regelmäßig ein Stapel selbst gestalteter Kalender von unserer jeweiligen Reise unterm Tannenbaum. Einen bevorzugten Anbieter habe ich allerdings noch nicht gefunden. Jedes Jahr wieder probiere ich einen neuen aus und bin nicht 100%ig zufrieden. Der eine bietet mehrere Layout-Vorlagen innerhalb eines Exemplars, dafür ist das Kalendarium nicht zu gebrauchen. Der nächste ist praktisch, aber nicht flexibel in Sachen Anzahl der Bilder, der dritte ist teuer, beim vierten stürzt das Online-Programm bei der Gestaltung ab,… Einen Anbieter-Tipp kann ich euch also auch hier nicht geben.

  1. Künstlerisch: Gemälde

Am besten wär’s natürlich, man malt selber. Wenn man’s kann. Ich kann’s leider nicht, und auch sonst ist unsere Familie, was die Kunst angeht… anderweitig begabt. Aber es gibt Leute, die hervorragend malen können, und beim Couchsurfing lernt man sie kennen. 2009 traf ich die bulgarische Künstlerin Maria Rizova, als ich bei ihrem polnischen Mitbewohner im nordirischen Enniskillen auf der Couch nächtigte. Ihre Bilder gefielen mir, meine Fotos gefielen ihr, und so kam es schließlich, dass sie die verfallende Kirche von Ballymore für mich malte. Ich bin jedes Mal noch ganz entzückt, wenn mein Blick darauf fällt. :)

Aquarell painted by Maria Rizova, motif taken from a photo I took.
Aquarell painted by Maria Rizova, motif taken from a photo I took.
  1. Günstig: Foto-Collage auf Styroporplatte

Eine prima Low-Budget-DIY-Version, um viele Fotos an die Wand zu kriegen, ist folgende: Im Baumarkt eine Styroporplatte in den gewünschten Maßen besorgen und dann einfach wie eine Pinnwand mit Fotoabzügen bestücken, dicht an dicht, und mit Reißzwecken befestigen. Leider habe ich kein Foto vom Endergebnis. Das hat den Umzug nicht überstanden, hing aber davor zwei Jahre lang an der Wand im Flur.

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