family4travel in Bosnien-Herzigowina

Bosnien-Herzigowina ist ein merkwürdiges Land. Ein Hilfskonstrukt, das nach einem grausigen Bürgerkrieg übrig geblieben ist – einem Krieg, der bis heute im Straßenbild auf traurige Weise präsent ist. Ich habe noch nicht viel geschrieben über unsere Reise durch das zerfledderte, vermüllte, aber doch so schöne kleine Land. Eigentlich lohnt sich überhaupt noch kein Inhaltsverzeichnis. Aber jetzt habe ich diese Karte einmal gemalt, jetzt wird sie auch benutzt. Ha. Und bald sollen ja auch noch mehr Beiträge nachkommen, über die großartige Hauptstadt Sarajevo (auf jeden Fall eine Reise wert!), über Mostar (ebenfalls wunderhübsch, wenn im Sommer auch hoffnungslos überlaufen, hab ich mir sagen lassen), über das Derwisch-Kloster Blagaj (tolles Ausflugsziel von Mostar aus) und über die einzige Küstenstadt Neum, in der man lieber nicht Essen gehen sollte… Bisher sind folgende Berichte über unsere Aufenthalte im November und Dezember 2014 erschienen…

Bosnien-Herzigowina teilt sich in die muslimisch geprägte Föderation gleichen Namens und die Teilrepublik Srpska, die hauptsächlich von Serben bewohnt wird.
Bosnien-Herzigowina teilt sich in die muslimisch geprägte Föderation gleichen Namens und die Teilrepublik Srpska, die hauptsächlich von Serben bewohnt wird. Wie wenig Ahnung ich in Wirklichkeit von diesem Thema habe, sieht man allein schon daran, dass ich die Hauptstadt Sarajevo falsch eingezeichnet habe. Sie gehört einen Zentimeter weiter nach links in die Föderation. Was für mich ein Flüchtigkeitsfehler ist, würden andere sicher auch heute noch als Sakrileg empfinden.

family4travel in Bosnien-Herzigowina

  • Srpska: Ahnungslose Reise durch ein merkwürdiges Land – Der mehrheitlich von Serben bewohnte Teil des Landes nennt sich Teilrepublik Srpska. Ein paar Tage haben wir in deren Hauptstadt Banja Luka verbracht. Richtig warm geworden sind wir nicht mit dieser Stadt. Hier steht, wieso.

    Die Fußgängerzone von Banja Luka erinnert uns sogar ein klein bisschen an zu Hause.
    An der mitteleuropäisch anmutenden Fußgängerzone von Banja Luka liegt es jedenfalls nicht.
  • Janis erzählt euch was über Bosnien-Herzigowina – In diesem Fall ist es mein kleiner Gastblogger (10 Jahre alt), der von seinen ersten Eindrücken von seiner Reise durch ein ehemaliges Bürgerkriegsland berichtet.

    Ausgebombte Häuser sind auch 20 Jahre nach Ende der Kampfhandlungen überall zu sehen.
    Ausgebombte Häuser sind auch 20 Jahre nach Ende der Kampfhandlungen überall zu sehen.

3 Gedanken zu „family4travel in Bosnien-Herzigowina“

  1. Liebe family4travel,
    ich lese Eure Beiträge sehr gern, ich empfinde es allerdings als störend, immer wieder vom „kleinen Gastblogger (10 Jahre)“ zu lesen. Langt nicht „Gastblogger (10 Jahre)“? Das „klein“ klingt für mich, als ob der Heranwachsende nicht ganz ernst genommen wird. Oder ist er 1m groß? Dann nehme ich alles zurück ;) Für Sie als Schreibende mag das nicht so gemeint sein, aber für mich liest es sich so. Ich persönlich finde es sehr interessant, wie jemand in dem Alter diese Reise empfindet, und was ihm wichtig erscheint darüber zu bloggen. Ich lese seine Blogs gern, und er könnte sich auch gern mal wieder zu Wort melden :)

    Weiterhin gute Reise, viel Spaß und viele schöne, interessante Erlebnisse :)

    Liebe Grüße aus Hamburg und danke an Euch für die tollen Blogs :)

    Nina

    1. Liebe Nina, nachdem ich kurz darüber nachgedacht habe, kann ich den Kritikpunkt verstehen. Nachdem ich länger darüber nachgedacht habe, bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ich hinter dem „kleinen“ Gastblogger stehe. Ich gebe zu, dass dieses Wort eine Haltung verrät, die man als gönnerhaft, bevormundend oder gar herablassend bezeichnen könnte. Es impliziert, dass ich die Schreibtätigkeit meines Sohnes nicht ganz ernst nehme. Aber er ist auch kein ernstzunehmender Blogger. Er ist ein 10 Jahre altes Kind, ein kleiner Junge (ungefähr 1,40 m übrigens und damit durchaus auch noch „klein“ im engeren Sinne). Kinder sollten ernst genommen werden, unbedingt. Aber auf ihrer Augenhöhe, als Kinder. Ich halte nichts davon, Unter- und Mittelstufenschüler wie kleine Erwachsene zu behandeln und sie als gleichrangige Gesprächspartner einzustufen. GleichWERTIG ja, auf jeden Fall.
      Als Mutter bin ich dafür verantwortlich, dass mein Kind sich sicher in der Welt zu bewegen lernt. Auch im Internet, das ich für etwa so gefährlich halte wie den Straßenverkehr. So wie ich damals Janis‘ Hand gehalten habe, als er die ersten Schritte lief, und so wie wir ein paar Jahre später zusammen das Überqueren von Straßen auf dem Schulweg geübt haben, so bereiten wir jetzt zusammen seine Blogbeiträge vor. Ich helfe ihm und passe auf, was er schreibt. Bevormundend, wenn man so will. Aber ich finde, es gehört zu den Aufgaben einer Mutter, seine Kinder ab und zu zu bevormunden (dass so viele sich vor dieser Aufgabe der Erziehungsarbeit heute drücken, ist ein anderes Herzensthema, das mich bewegt und über das ich ebenfalls viel schreiben könnte).
      Einen Blogbeitrag zu verfassen, ist für Janis ganz schön viel Arbeit. Und da er eben noch „klein“ ist, hat er dazu auch mal länger keine Lust. Er hat aber schon ein neues Stück am Wickel, einen Bericht über unseren Besuch des Dali-Theatermuseums in Figueres. Das Lob leite ich weiter und hoffe, dass es ihn zum Weiterschreiben motivieren wird. :)

      1. Huch, ich habe gar nicht gesehen, dass Du auf meinen post jemals geantwortet hast. Danke für Deine schöne Antwort. Liebe Grüße und viel Spaß auf all Euren Reisen.

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