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Kranke Kinder auf Reisen: In Schweden in die Notaufnahme

Kranke Kinder auf Reisen sind immer eine blöde Angelegenheit. Wir können ein Lied davon singen, denn wir haben schon so manches durch: Grippaler Infekt mit 40 Grad Fieber in einem Haus mitten im Wald und weit ab vom Schuss im ländlichen Estland, Windpocken auf der Fähr-Überfahrt von Frankreich nach Irland und eine tüchtige Lebensmittelvergiftung, die uns die Zeit im herrlichen Dubrovnik bösartig verkürzt. Aber wenn es so übel kommt, dass man mit Kindern im Ausland ins Krankenhaus muss, ist das noch einmal eine ganz andere Hausnummer. In Schweden passierte uns genau das. 

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Drei Monate auf Reisen: Eine Zwischenbilanz

Mit einem Tag Verspätung gratuliere ich uns zum 3-monatigen Reise-Jubiläum. Gestern konnte ich mich beim besten Willen nicht dazu aufraffen, diesen Beitrag fertig zu stellen. Wir haben mit Kamillentee angestoßen, und Silas hat geweint, dass er nach Hause will. Ich wollte auch nach Hause zu meiner Mama. Oder sterben. Hossa, so ein kollektiver Brechdurchfall ist wirklich nichts für Anfänger! Und die Čevapi in einem Restaurant in Neum, dem einzigen Städtchen Bosnien-Herzigowinas direkt an der Adria, sind entschieden nicht zu empfehlen. Boah, haben wir gelitten, alle Mann!

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Abwarten und Tee trinken…

Eigentlich wollten wir ja längst auf dem Weg nach Südwesten sein. Die Jungs haben Ferien, und wir wollen für ein paar Tage ins Saarland. Aber wie das immer so ist, wenn man Kinder hat: Da kommt leicht mal was dazwischen. In diesem Fall wohl die übermäßige Gier am Faschingsbüffet in der Schule gestern, die uns eine unruhige Nacht mit Eimerchen beschert hat. Am nächsten Morgen stellt sich dann die Gewissensfrage: Fahren wir, oder fahren wir lieber nicht? Ist das Kind blass und matt, weil es die halbe Nacht Asterix gucken durfte, um sich von der Übelkeit abzulenken, oder steckt doch ein Magen-Darm-Infekt dahinter? Wir haben die Pläne fürs erste nach hinten verschoben. Nach dem Ausschlafen haben wir gefrühstückt, und jetzt gucken wir mal, was passiert. Abwarten und Tee trinken. Wenn die Lage in einer halben Stunde immer noch so ruhig ist wie jetzt, packen wir zusammen und fahren los.

Wie immer bemühe ich mich, auch an dieser Situation die positiven Seiten zu sehen: Immerhin bleibt so noch Zeit, mich dem Samstagskaffee bei Ninjassieben anzuschließen. Der besteht für mich mal wieder aus grünem Tee, und viel davon. Die Kanne verbirgt sich unter der Hühnerhaube, wo sie schön warm bleibt (grünen Tee soll man nämlich nicht aufs Stövchen stellen – sagen zumindest die, die Hühnerhauben verkaufen wollen ;) ).

Zum Samstagskaffee gibt's bei mir wieder Tee. Den Nachschub hält mir die Henne warm. (Thanks to the chicken cover for the tea pot I can do a lot of the German saying "wait and drink tea" to see if Janis recovers in time to leave for our short trip to the Saarland.)
Zum Samstagskaffee gibt’s bei mir wieder Tee. Den Nachschub hält mir die Henne warm. (Thanks to the chicken cover for the tea pot I can do a lot of the German saying „wait and drink tea“ to see if Janis recovers in time to leave for our short trip to the Saarland.)

Und auch ein hübsches Himmelsbild für die Raumfee habe ich wieder anzubieten, heimische Frischware von gestern Abend.

Gestern zeigte sich die Abenddämmerung mal von ihrer ganz zarten Seite. (Yesterday's sunset was rather gentle and soft.)
Gestern zeigte sich die Abenddämmerung mal von ihrer ganz zarten Seite. (Yesterday’s sunset was rather gentle and soft.)

So. Inzwischen geht’s dem Großen wieder gut, aber jetzt klagt der Kleine über Bauchweh. Hm, was tun? Abwarten und Tee trinken…