Schottland alleine mit Kindern, Schottland-Roadtrip

Schottland-Roadtrip: Alleine mit Kindern durch Highlands und Islands

Nach drei Wochen Schottland sind wir wieder zu Hause. Schade eigentlich. Ich hätte noch ein ganzes Stück länger bleiben mögen. Schottland ist ein hochgradig herrliches Reiseland! Entsprechend viele Blogbeiträge wird es in der nächsten Zeit über Großbritanniens Norden im family4travel-Blog geben. Fürs allererste werfe ich einen frischen kleinen Rückblick auf unseren wunderbaren Wandersommer zu dritt.

Unter dem Hashtag #f4tSCO habe ich auf Twitter und Instagram „live“ berichtet und viele Fotos gepostet. Die frischsten Eindrücke sind unter diesem Suchwort in beiden Social Media Kanälen auffindbar.

Silas und ich beim Rumspinnen mit der Selfie-Funktion des Handys. In Schottland. Nur, dass ihr wisst, mit wem ihr es zu tun habt. 😉

Temporary Single Mum: Schottland alleine mit Kindern

Moment, wieso zu dritt? Nein, kriegt keinen Schreck – an unserer etablierten Familienkonstellation hat sich nichts geändert. Jedenfalls nicht dauerhaft. Dass ich den Sommer alleine mit den Jungs in Schottland verbracht habe, hatte rein praktische Gründe.

Martin hat zum 1.8. einen neuen Job angefangen, und erstaunlicherweise hielt er es für keine gute Idee, diesen mit drei Wochen Urlaub zu beginnen… Da wir uns schon letztes Jahr auf die Beherbergung eines Austauschschülers aus der französischen Schweiz in den ersten beiden Ferienwochen im Juli festgelegt hatten (bevor der Jobwechsel aktuell wurde), blieb uns für Schottland nur noch der August. Denn einfach nicht nach Schottland fahren, war keine Option.

Lochranza, Insel Arran, Schottland
Schottland ist sooo schön! Das hier ist der kleine Ort Lochranza auf der Insel Arran in der Abendsonne.

Natürlich helfen die Kinder mit

Wie sich herausstellte, war das Reisen alleine mit Kindern (fast) genauso schön wie mit Mann. Anders. Aber kein Problem. Die Jungs sind jetzt 13 und 10 und damit in einem Alter, in dem sie hervorragend mit anpacken können und mehr Hilfe als Belastung sind.

Janis beim Abwaschen in unserer Ferienwohnung in Helensburgh.
Janis beim Abwaschen in unserer Ferienwohnung in Helensburgh.

Ich bin wirklich sehr, sehr stolz auf meine beiden, denn sie haben hervorragend mitgezogen. Es gab kaum Proteste, keine einzige offene Meuterei. Und das, obwohl wir ausschließlich als Selbstversorger und ohne Spülmaschine unterwegs waren.

Natürlich war das erste, was sie ihrer Oma bei der Rückkehr erzählten: „Wir mussten jeden Tag Abwaschen!“ Aber sie haben es gemacht, ohne zu Murren, während ich die Touren für den nächsten Tag ausgearbeitet und Notizen gemacht habe. Die Organisation und das Kochen waren mein Part, Abwaschen, Fegen, Zusammenräumen ihrer. Wir waren ein hervorragendes Team.

Mein bedauernswertes Aschenputtel.

Small Talk und „big talk“ mit Schotten

Und wenn mir doch mal nach Erwachsenen-Gesprächen war, fand sich im kontaktfreudigen Schottland wirklich sehr schnell jemand für ein Schwätzchen. Ich habe jede Menge sehr nette kurze Gespräche an Supermarktkassen und in Cafés gehabt, auch mit Wanderern und selbst auf offener Straße mitten in der Stadt. Während ich das „How are you?“ aus dem Süden Großbritanniens eher als höfliches Geräusch kenne, führt die Floskel im Norden meiner Erfahrung nach – gern nach einem Umweg über das Wetter – tatsächlich oft zum interessierten Erfahrungsaustausch.

Gesprächspartner für lange, intensive Gespräche habe ich in unseren Hostels und durchs Couchsurfing gefunden. Vereinsamt bin ich jedenfalls entschieden nicht. 🙂

Nach Schottland mit der Fähre: DFDS Amsterdam-Newcastle

An- und Abreise haben wir mit der DFDS-Fähre Amsterdam-Newcastle erledigt. Das war eine sehr gute Entscheidung, weil sie uns die lange Fahrt quer über die Insel ersparte (Calais-Dover wäre die Alternative gewesen). Nach einer Übernachtung an Bord kommt man ausgeruht am Vormittag in Nordengland an.

Schottland Fähre DFDS Amsterdam-Newcastle
Wir hatten sowohl auf der Hin- als auch auf der Rückfahrt spiegelglatte See.

Bis nach Glasgow sind es dann immer noch drei Stunden Fahrt. Aber von Dover aus sind es acht. Und bis Calais muss man auch erst mal kommen.

Die Fähre in IJmuiden bei Amsterdam geht um 17 Uhr, und der Ort ist hübsch am Meer gelegen, so dass wir uns schon einen schönen halben Urlaubstag in den Niederlanden machen konnten, bevor wir auf der Fähre eingecheckt haben.

IJmuiden Strand, 10 Minuten Fahrt bis zum DFDS Fährterminal
Na gut, das Wetter hätte besser sein können. Aber die Jungs hatten trotzdem Spaß am Strand von IJmuiden. Von hier sind es kaum zehn Minuten Fahrt bis zum Fährterminal.

Rückwärts ist es zeitlich ganz ähnlich, und auch Tynemouth (der Fährhafen von Newcastle) ist ein tolles Örtchen, an dem wir gerne noch mehr Wartezeit in sicherer Nähe zur Fähre vorm Einchecken verbracht hätten.

Fliegen ist für uns generell keine Option (aus persönlichen wie aus Umwelt-Gründen). Ich glaube, die meisten Schottland-Touristen fliegen nach Edinburgh oder Glasgow und nehmen sich dann einen Mietwagen. Ich empfinde es aber als sehr, sehr angenehm, mein eigenes Auto zu steuern (dass das Lenkrad auf der anderen Seite sitzt, war kein Ding, da Janis im Bedarfsfall beim Überholen das Ausschauhalten nach Gegenverkehr übernahm, was in Schottland aber auch nur selten nötig war).

DFDS Schottlandfähre Kabine
Das oben sind noch Betten, die man runterklappen kann. Dann ist es freilich eng, aber durchaus praktikabel.

Und noch angenehmer war es, große Mengen unseres eigenen Krempels mitnehmen zu können: von meinem Allergiker-Bettzeug bis zu unserem praktischen Reise-Kühlschrank*, der genau auf den mittleren Rücksitz passt und im Auto sowie an der normalen Steckdose im Hostel-Zimmer kühlt (wenn man denn Adapter und Verlängerungsstrippe eingepackt hat – wir hatten zum Glück den halben Hausstand dabei).

Schottland-Roadtrip 2017: Unsere Route

Allzu viel fahren wollte ich alleine aber nicht. Aus meinem (völlig übertriebenen) Respekt vor dem Linksverkehr war aus dem letztes Jahr angedachten Südengland-Urlaub schon der ruhigere Norden der Insel geworden.

Linksverkehr Schottland
Wo man ohne Probleme für ein Foto auch mal mitten auf der Straße anhalten kann. Also, natürlich links auf der Straße.

Es lag natürlich nicht nur an den entspannten Straßenverhältnissen, dass wir uns letztlich für Schottland entschieden (auch daran, dass der Süden mehrheitlich für den Brexit gestimmt hat, während die meisten Schotten sich zur EU bekennen – da bin ich ja schon ein wenig nachtragend).

Jedenfalls beschränkten wir uns auf ein relativ kleines Gebiet im Südwesten Schottlands: den Nationalpark Loch Lomond & the Trossachs nördlich von Glasgow, und von dort aus auf die südwestliche Gegend bis runter auf die Halbinsel Kintyre. Einen wunderschönen Abstecher gönnten wir uns auf die Insel Arran.

Wie man sieht (wenn die dynamische Google-Maps-Karte denn funktioniert), sind wir dann doch ganz schön viel gefahren. Auch noch mehr als auf der Karte sichtbar, denn MyMaps erlaubt nur maximal zehn Routenpunkte.

Das J unten ist der Fährhafen. Und das I war unser Tagesausflug in Galloway, die dazugehörige Übernachtung fand ungefähr beim V vom Vereinigten Königreich statt (mehr dazu unten), und wir sind in Wirklichkeit von Glasgow über die Autobahn gefahren.  Das waren also nur kurze Abstecher.

Roadtrip: Unsere Stationen, unsere Unterkünfte

Die meiste Zeit unserer drei Wochen haben wir in der hochgerühmten Gegend um den Loch Lomond verbracht.

Schottland alleine mit Kindern, Wandern am Loch Lomond
Der Loch Lomond ist schon schön! Tolles Wandergebiet (allerdings wissen das auch schon eine Menge Leute; für so ein einsames Foto gab es immer nur kurze Zeitfenster).

„Glamping“ in Tyndrum

Vier Nächte waren wir in Tyndrum, ganz im Nordwesten des Nationalparks, auf einem Campingplatz, wo wir eine (immer latent feuchte) Holzhütte bewohnten. Das war nicht schlecht, aber auch nicht so richtig komfortabel.

Schottland alleine mit Kindern, Hütte auf dem Campingplatz in Tyndrum
So eine Hütte auf dem Campingplatz – kann man machen, ist sicher immer noch trockener als Zelten. Hat uns aber nicht so ganz völlig überzeugt. Uns fehlte vor allem eine vernünftige Küche.

Ferienwohnung in Helensburgh

Eine volle Woche haben wir dann in Helensburgh südlich der Seen verbracht – das war wunderbar, weil wir eine wirklich tolle Ferienwohnung über AirBnB* gemietet haben. Davon werde ich noch ausgiebig schwärmen. Von da aus haben wir Exkursionen in die wunderbare Natur der Lowlands und die ersten Hügel der Highlands unternommen.

Ferienwohnung Schottland Helensburgh AirBnB
Was habe ich unsere kleine Wohnung in Helensburgh geliebt! (Und ich seh grad, weiter unten im Text hab ich gelogen: Hier ist noch ein dritter Union Jack!)

3 Hostels auf Kintyre und Arran

Noch viel schöner und vor allem nicht so überlaufen war es dann im Südwesten. Kintyre war für mich die Neuentdeckung dieser Schottland-Reise.

Mull of Kintyre, Schottland
Wanderung mit Ohrwurm-Garantie: Auf Paul McCartneys Spuren sind wir zum Leuchtturm am Mull of Kintyre abgestiegen. Am Horizont ist Irland zu sehen.

Dort haben wir in einem hübschen, familienfreundlichen, ganz neu eröffneten Hostel gewohnt, dem Argyll Backpackers. Bis nach unten ans Mull sind es von da aus immer noch gut 100 Kilometer, also ein ziemlich langer Tagestrip. Aber es lohnt sich! Wobei ich beim nächsten Mal noch eine Übernachtungsmöglichkeit weiter unten auf der Halbinsel suchen würde.

Kintyre Hostel Argyll Backpackers
Hübsches neues Hostel mit Meerblick: das Argyll Backpackers in Ardrishaig, ganz im Norden der Halbinsel Kintyre.

Die Insel Arran ist ein weiterer herrlicher Geheimtipp, den bisher anscheinend nur die Engländer kennen und touristisch nutzen. Hier haben wir eine Nacht in dem kleinen, zumeist unbemannten Mini-Hostel namens Kilmory Hall im Süden der Insel verbracht, und zwei in dem sehr schicken SYHA-Hostel in Lochranza ganz im Norden.

SYHA-Hostel in Lochranza, Arran, Schottland
Eine Jugendherberge vom alten Schlag, wenn auch modern durchrenoviert – aber noch so ein echtes Haus mit Seele: das SYHA-Hostel in Lochranza. Und unser treuer Touran ist auch mit drauf, der uns schon durch ganz Europa kutschiert hat.

Städte? Nur sehr indirekt

Glasgow und Stirling haben wir uns quasi im Vorbeirauschen angeguckt, ohne dort zu übernachten. In beide Städte möchte ich unbedingt noch mal zurück, um sie mir anständig anzusehen.

Trotzdem habe ich schon eine Menge Tipps zum Nachmachen mitgebracht, die ich demnächst mit euch teilen möchte.

Schottland alleine mit Kindern, Glasgow Sightseeing im hop on hop off Bus
Mit so einem Touri-Doppeldecker sind wir auch durch Glasgow gebraust. Für einen Überblick hat’s gereicht, und um den dringenden Wunsch zu wecken, wiederzukommen!

Couchsurfing: Das Beste zum Schluss

Der Abstecher nach Galloway zum südlichsten Punkt Schottlands hat sich zum Schluss ganz zufällig ergeben. Die letzten vier Tage unserer Tour haben wir als Couchsurfer verbracht, zwei in der Nähe von Stirling und zwei bei Malcolm in einem winzigen Dorf bei Dumfries.

„Irgendwo zwischen Stirling und Fähre“ war meine Zielrichtung, und groß noch was sehen von Schottland wollte ich da unten eigentlich gar nicht. Dann aber haben uns Malcolm und seine Tochter Faith in ihr end of summer ritual einbezogen und mit ans Mull of Galloway genommen. Ich war echt baff, wie schön die Gegend da ist, die sämtliche Reiseführer entweder gar nicht oder zumindest sehr stiefmütterlich behandeln.

Portpatrick, Galloway, Schottland mit Kindern
Das ist in Portpatrick, einem wunderhübschen kleinen Ort nicht ganz am südlichsten Punkt (den zeige ich später).

Die aktuelle Stimmung in Schottland: Unabhängigkeit, Brexit und so

Im Moment herrscht eine äußerst interessante Stimmung in Schottland. Richtig intensive Gespräche habe ich darüber leider nur mit drei Leuten führen können, und die politische Situation war nun auch nicht mein Hauptaugenmerk in diesen drei Wochen. Was ich hier schreibe, entspricht also lediglich meinem persönlichen Eindruck und ersetzt keinesfalls eine informierte Meinungsbildung.

Aber wir haben es schon als eine absolut spannende Zeit für eine Schottland-Reise erlebt. An jeder Ecke weht die blaue Fahne mit dem weißen Andreaskreuz. In meiner Erinnerung aus 2002 und 2013 flatterte daneben meist noch ein Union Jack. Diesmal haben wir genau zwei davon gesehen: einen über Stirling Castle, und einen auf einer kleinen Segelyacht, die vermutlich einem Engländer gehörte.

Portpatrick, Galloway.
Schottland-Flaggen an jeder Ecke, aber vom Union Jack keine Spur. Hier in Portpatrick, Galloway.

„Es gibt wahrscheinlich hier und da immer noch einzelne Schotten, die bei einem neuen Referendum aus dem einen oder anderen Grund gegen die Unabhängigkeit stimmen würden“, sagte, frei übersetzt, unsere Couchsurfing-Gastgeberin bei Stirling. „Aber mir persönlich ist keiner bekannt.“

Die Brexit-Abstimmung, meinte auch Malcolm in Galloway, habe alles verändert. So ziemlich jedem Schotten sei klar, dass es ihm wirtschaftlich an den Kragen gehe, wenn der Brexit wirklich stattfinde. „Letztens habe ich eine Statistik gesehen, dass rund 60 Prozent der schottischen Farmen ohne EU-Subventionen innerhalb kürzester Zeit bankrott sein werden“, erzählte er.

Auf die Engländer ist man deshalb nicht gut zu sprechen. Obwohl sie gerade in den touristischen Regionen, die wir bereist haben, den allergrößen Teil der zahlenden Kundschaft ausmachen, haben wir an jeder Ecke unterschwellige, manchmal sogar offene Ressentiments mitbekommen.

Ein Blick ins aktuelle Zeitungsregal im Supermarkt.

Ich meine, okay, ich hab das Thema auch bei jeder sich bietenden Gelegenheit angesprochen, weil es mich brennend interessiert. Aber so ähnlich (Achtung, streitbarer Vergleich!), wie man in manchen Gegenden Deutschlands nur das Wort „Flüchtlinge“ erwähnen muss, um Schimpftiraden hervorzurufen, ungefähr so gerne kommen viele Schotten auf das (vermeintliche?) Problem zu sprechen, dass Engländer sich nach der Pensionierung im so viel günstigeren Schottland zur Ruhe setzen, den Schotten bezahlbaren Wohnraum wegkaufen und dann „englisch“ wählen, also gegen die Unabhängigkeit und für den Brexit. Ich hab auf die Schnelle keine Statistik gefunden, ob das zahlenmäßig eine echte Hausnummer ist, oder vor allem in den Köpfen der Schotten stattfindet. Aber diese Haltung ist uns mehrmals ausformuliert begegnet.

Ob das bedeutet, dass die schottische Unabhängigkeit tatsächlich kommt, ist natürlich fraglich. Malcolm, mein zweifellos informiertester Gesprächspartner, bezweifelt das. „They won’t let it happen“, sagte er und meinte damit die Regierung in London.

Grenze England Schottland
Im Moment nur ein Schild am Straßenrand. Bald eine EU-Außengrenze?

Mich persönlich erinnerte die Stimmung sehr an die in Barcelona vor der Regionalwahl 2015, die auch über eine Unabhängigkeit Kataloniens entscheiden sollte. Da waren auch „gefühlt alle“ dafür, und passiert ist bisher nicht viel (was natürlich auch daran liegt, dass da die Grundvoraussetzungen andere sind, klar).

Wie auch immer, es wird bestimmt noch ziemlich spannend in Schottland.

Unterm Strich: Alleine mit Kindern nach Schottland reisen

Es war herrlich! Und völlig unproblematisch. Schottland ist klasse als Reiseland, weil man die Einheimischen versteht (zumindest, wenn sie sich Mühe geben; Gespräche zwischen Schotten zu belauschen, könnte mitunter ähnlich schwierig sein wie in Oberbayern).

Ein Blick in Janis‘ Reisetagebuch. Er war also auch ganz angetan.

Das Pfund steht günstig, und Schottland liegt (zumindest gefühlt, mein letzter Vergleich ist schon wieder mehrere Jahre her) im Preisniveau ein ganzes Stück unter England. Im Supermarkt sind die Preise vergleichbar mit denen in Deutschland. In Restaurants variierte es je nach Lage, aber zur Frühstücks- und Kaffeezeit sind die Jungs und ich immer für weniger als 20 Pfund gut satt geworden (die Hauptmahlzeiten haben wir Knauserköppe natürlich immer selbst gekocht, wobei ein schottisches Frühstück eine solche gut und gerne ersetzt und von uns auch so eingesetzt wurde – „breakfast served all day“ ist definitiv ein Qualitätsmerkmal schottischer Speisekarten).

Schottland alleine mit Kindern, Afternoon Tea im The Willows Tea Room, Glasgow
Im The Willows Tea Room (einer der besten Adressen Glasgows für solche Angelegenheiten) haben wir uns ein Mal einen klassischen Afternoon Tea gegönnt. Die Etagere mit drei Sandwiches, einem Scone mit Marmelade und clotted cream, einem Stück Kuchen nach Wahl und etwas Shortbread, sowie einem Kännchen Tee kostete 12,50 Pfund. Wir haben uns alles geteilt, die Jungs hatten noch jeder ein Stück Kuchen und eine heiße Schokolade dazu. Das eine Mal kamen wir knapp über 20 Pfund, waren danach aber auch so satt, dass wir kein Abendbrot mehr brauchten. Und es war so toll! 🙂

Und landschaftlich und zum Wandern ist Schottland halt der Hammer! Auch und gerade mit Kindern. Aber davon berichte ich demnächst an anderer Stelle ausführlich.

Wandern mit Kindern in Schottland
Gerade auch für Kinder ist Schottland ein grandioses Wandergebiet! Es gibt einfach überall was zu entdecken und erobern.

Transparenzhinweis: DFDS hat uns als Bloggern einen Sonderpreis gemacht und unsere Reise somit unterstützt – danke schön! Unsere AirBnB-Wochenmiete konnte ich fast vollständig mit den Bonuspunkten aus dem Affiliate-Programm bezahlen – dafür vielen Dank an euch, liebe Leser, die ihr euch über meinen Link in dem Portal angemeldet habt! Das Glasgow-Tourismusboard hat uns mit einer kostenlosen Stadtrundfahrt unterstützt, der National Trust of Scotland mit einer Freikarte für die Saison, und in einigen anderen Attraktionen, von denen ich hier noch gar nichts geschrieben habe, haben wir als vorangemeldete Blogger freien Eintritt genossen. Das alles hat sicherlich unterschwellig zu meinem sehr positiven Schottlandbild beigetragen (wobei ich Schottland auch schon als 100%-Selbstzahler toll fand). Unvoreingenommen und wahrheitsgetreu zu berichten, ist für mich als Blogger aber immer Ehrensache. Auf jeden Fall ermöglichen mir die Ermäßigungen, meinen Lesern mehr und informierter, also besser berichten zu können. Das allermeiste (alles, was nicht explizit angegeben ist) bleibt ohnehin selbst finanziert.

4 Gedanken zu „Schottland-Roadtrip: Alleine mit Kindern durch Highlands und Islands“

  1. Oh, Schottland ist so wunderschön! Bei mir ist schon eine ganze Weile her, aber eine Wiederholung muss her. Ich bin sehr auf die folgenden Berichte gespannt, zumal ich selbst eher den Norden, nicht aber den Süden kenne. Ich finde es im Übrigen super, dass ihr die Reise zu dritt gemacht habt! Du kannst wirklich sehr stolz auf deine Jungs sein, und auf dich.
    Viele liebe Grüße, Nicole

    1. Den Norden kenne ich widerum gar nicht, leider. Bis jetzt. 😉
      Auf die Jungs bin ich auch unheimlich stolz, dass sie so toll mitgezogen haben. Das ist nicht selbstverständlich, auch bei uns nicht. 🙂

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