Blogparade: Silas‘ Reisen als Kind

Hier habe ich einen weiteren hausinternen Kandidaten für die erste family4travel-Blogparade zum Thema „Meine Reisen als Kind„. Bis zum 1. September kann jeder noch mitmachen!

Hallo, ich heiße Silas und bin 9 Jahre alt.

Die erste bewusst erlebte Reise nach Irland

Meine erste Reise, an die ich mich erinnere, ist meine Irlandreise. Da war ich 3. Ich erinnere mich nur zu gut an das Freilichtmuseum, da waren ganz viele Hüpfburgen, weil da Familientag war.

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Silas im Freilichtmuseum von Sligo mit der einzigen Sehenswürdigkeit, an die er sich auch fünf Jahre später noch erinnert.

Und vorher im selben Urlaub hatten Janis und ich beide Windpocken. Das war doof. Ich weiß noch, dass es ziemlich weh getan hat im Gesicht, und dass wir viel im Bett lagen. Aber wir sind auch rumgelaufen (aber nur da, wo wir keinen anstecken konnten).

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Couchsurfen mit Windpocken hat unseren Gastgebern immerhin die Erkenntnis gebracht, dass ihre Windpocken-Impfung nutzlos war. (Natürlich haben wir nach Ausbruch sorfort Bescheid gesagt, aber es hieß, wir dürften ruhig trotzdem kommen, die Kinder seien ja geimpft.)

Als ich in der Stadt war (da war ich schon wieder gesund), habe ich einen Bauarbeiter getroffen, dem ich beim Straßenbau geholfen habe. Ich durfte unter der Absperrung durchklettern und ihm Steine anreichen, und ich durfte auch mal hämmern. Damals war ich sehr stolz auf mich!

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Die Iren haben wir als ein unglaublich freundliches und kommunikatives Volk erlebt. Der Bauarbeiter, der den zuguckenden Jungen einfach zum Mitmachen einlud, war nur das krönende Beispiel einer ganzen Reihe ähnlicher Begegnungen.

An irgendwelche Sehenswürdigkeiten erinnere ich mich überhaupt nicht, die sind alle verdrängt. Das heißt, jetzt, wo Mama es sagt, erinnere ich mich noch an ein Hügelgrab. Da war es, wie es für Hügelgräber üblich ist, ganz dunkel drin. Aber da habe ich nur sehr wenig Erinnerungsfaden.

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Die frühzeitlichen Stätten von Newgrange im Nordwesten Irlands sind ein superspannendes Ausflugsziel und haben auch unsere Kinder fasziniert. So ganz dauerhaft aber offensichtlich auch nicht. 🙂 (Der hier langspaziert, ist Janis.)

Ich glaube, ich kann mich auch noch an die Fährüberfahrt erinnern, aber vielleicht war das auch eine andere Fähre.

Silas erkundet die Fähre und findet überall ein Plätzchen, um es sich gemütlich zu machen. (Silas explores the ferry and finds a place to rest.)
Das hier war noch zwei Jahre vorher auf der Fähre von Hirtshals nach Kristiansand in Norwegen. Daran kann Silas sich mit Sicherheit nicht mehr erinnern.

Die Sache mit dem Transport beim Reisen

Im Vergleich zu früher finde ich das Reisen heute sehr schön. Zumindest meistens. Ich vermute mal, und ich erinnere mich auch, dass früher Reisen für mich ganz doof war. Da mochte ich es gar nicht, im Auto zu sitzen. Das Woanderssein war gar nicht das Problem, aber das Autofahren, weil man da so lange stillsitzen muss. Heute kann ich das ja. Heute haben wir ja auch jede Menge Hörbücher. Da merke ich das gar nicht.

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Silas als „großer Junge“ wohlgemut beim Autofahren letztes Jahr auf den letzten Metern unseres großen Roadtrips (noch mit „Horsti“, der Warze, die kurioserweise alle Europareise-Fotos markiert).

Für mich ist es interessant, andere Orte zu erkunden, die ich noch nicht kenne. Und dafür muss man ja mit dem Auto fahren, oder mit dem Zug. Fliegen kommt gar nicht in Frage, weil man da einmal drin ist und dann ganz lange nicht mehr raus kann. Und weil das Flugzeug manchmal Turbulenzen hat, und das möchte ich nicht erleben. Und deshalb bin ich nicht böse drum, dass wir nicht fliegen, weil alle außer Papa Fliegen doof finden. Wenn alle mit dem Bus oder mit der Bahn fahren würden, dann wäre es am besten, auch für die Umwelt.

Reisepläne

Irgendwann möchte ich auch mal nach Südamerika, weil das dann alles für mich so neu ist (dahin fahre ich dann mit dem Schiff). Europa haben mir Mama und Papa ja schon übersichtlich gemacht.

Ohne Reisen wäre das Leben jedenfalls langweilig!

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