Island individuell an einem Tag: Der Golden Circle

Klar: Island an nur einem einzigen Tag individuell erleben zu wollen, ist der helle Wahnsinn. Aber es kann ja mal passieren, dass man einen ganztägigen Stop-Over hat, oder – wie wir – einen Tag Landgang auf der Nordland-Kreuzfahrt. Und dann ist es, ehrlich gesagt zu unserer großen Überraschung, tatsächlich möglich, sich einen ganz ordentlichen Eindruck von den Wundern der Polarkreis-Insel zu verschaffen. Selbst wenn man Kinder dabei hat, muss das nicht in ein rastloses Gehetze ausarten. Alles, was man braucht, ist ein möglichst vorgebuchter Mietwagen. Und dann kann es auch schon losgehen zu einem selbstbestimmten Tagesausflug, der dampfende Thermalfelder, die berühmten Geysire, skurrile Steinformationen, Wasserfälle und einen Spaziergang zwischen den Kontinenten mit einschließt.

Thingvellir. Zwischen den Kontinenten.
Thingvellir. Zwischen den Kontinenten.

Logistische Herausforderungen: vom Kreuzfahrtschiff in den Mietwagen

Unser Kreuzfahrtschiff legt morgens beim Frühstück in Reykjavik an. Von neun bis 18 Uhr ist Landgang. Wir schlagen uns ordentlich den Bauch voll, denn wir sind Touristen von der Sorte, über die die lokalen Tourismusverbände schimpfen: solche, die kein Geld tauschen und keine Devisen im Land lassen. Immerhin die Taxi- und Mietwagenbranche profitiert von unserer Kreditkarte.

Pünktlich mit gefühlt allen anderen mehr als 2000 Mitfahrern gehen wir von Bord. Wir sind Kreuzfahrt-Neulinge, und es ist erst unser zweiter Hafen. Trotzdem finden wir uns in dem Gewusel relativ schnell zurecht. Unseren Mietwagen haben wir noch von zu Hause aus online gebucht. Martin hat gegoogelt, Empfehlungen gelesen und Preise verglichen. Seine Wahl ist auf Budget Car gefallen, aber ich denke, dass es viele Anbieter gibt, die okay sind, und man ruhig die Augen nach Angeboten offen halten sollte. Was ich allerdings öfter gehört habe, ist, dass Autovermieter in Reykjavik schon vorher vorhandene Schäden hinterher auf die Rechnung setzen. Wir hatten keine Probleme damit, aber ich tratsche das Gerücht mal weiter – Vorsicht ist besser als Nachsicht. Jedenfalls zahlen wir im Juli 2015 163 Euro für einen Kleinwagen.

Auf dem großen Parkplatz am Hafen wartet ein Shuttle auf uns. Ein Van bringt uns und eine andere Familie zur Mietwagenstation, die etwas außerhalb liegt. Das ist im Preis mit drin. Wichtig: Diese Transfer-Zeit muss man unbedingt mit einkalkulieren. Von dem Moment, in dem wir von Bord gehen, bis zu dem, in dem wir in unseren Mietwagen steigen, dauert es gut und gerne eine Dreiviertelstunde. Und das auch nur, weil wir gut vorgesorgt und alle Extras selbst dabei haben: Die Jungs haben ihre Kindersitze mitgebracht (in unserer Kabine auf dem Schiff liegen sie unter der Koje, das ist okay, denn sie kommen bei verschiedenen Landgängen zum Einsatz). Auch unser eigenes Navi haben wir dabei, schließlich darf sich unser Kartensatz für das komplette Europa ruhig noch ein bisschen mehr rentieren.

Reykjavik
Reykjavik ist eine Stadt der Gegensätze. Mal hochmodern, mal ganz traditionell. Aber wir haben viel zu wenig von ihr gesehen, um das wirklich beurteilen zu können.

Der Golden Circle: Island im Hosentaschenformat

Aber dann sind wir auch schon auf dem Weg. Die Strecke haben wir auch zu Hause schon recherchiert. Wir haben uns für eine Abwandlung der klassischen Golden Circle Route entschieden.

Auf Isländisch heißt die Strecke Gullni hringurinn, und sie ist – zusammen mit der Ringstraße, vermute ich, die einmal ganz um Island herumführt – die meistbefahrene Touristenstraße. Die komplette Rundfahrt ist knapp 300 Kilometer lang und – rein von der Fahrtzeit her – in vier bis fünf Stunden zu schaffen.

Drei Hauptsehenswürdigkeiten umfasst die Route:

  • das Geothermalgebiet Haukadalur mit dem „echten“ Großen Geysir und dem dem Strokkur-Geysir, der etwa alle zehn Minuten ausbricht
  • Thingvellir, der alte Versammlungsplatz der Isländer, der sich direkt am Kontinentalbruch zwischen europäischer und amerikanischer Platte befindet
  • Gullfoss, der „goldene Wasserfall“, der als einer der schönsten Islands gilt
Egal, wie man hin kommt: Am Strokkur Geysir ist zumindest im Sommer immer viel Betrieb.
Egal, wie man hin kommt: Am Strokkur Geysir ist zumindest im Sommer immer viel Betrieb.

Entscheidungshilfe: Offizieller Kreuzfahrt-Ausflug, lokaler Busanbieter oder im Mietwagen um den Golden Circle?

Natürlich haben die Kreuzfahrtanbieter jede Menge eigene Ausflugspakete geschnürt und kutschieren ihre Gäste auch entlang des Golden Circle. Der Vorteil: Verspätet sich ein Bus des offiziellen Ausflugsprogramms aus irgendeinem Grund, wartet das Schiff garantiert. Das ist bei allen individuellen Ausflügen nicht der Fall. Aber: Die offiziellen Ausflüge sind fast immer teurer als lokale Anbieter, erst recht im Vergleich mit einem Mietwagen. Oft lohnt sich der Mietwagen schon ab der zweiten Person im Auto. Und da zumindest unser Anbieter mit den vier bunten Buchstaben auch für Kinder bei den Ausflügen saftige Preise abrechnet (im konkreten Fall 96 Euro pro Erwachsenem, 66 Euro für Kinder), ist es für uns Knauserköppe keine Frage, dass wir nicht das empfohlende Ausflugspaket buchen. Deutschsprachige Reiseleitung, schön und gut. Aber wir vier wären für den 6,5-stündigen Spaß rund 264 Euro los.

Wer sparen, aber nicht selbst fahren möchte, hat die Auswahl zwischen unzähligen lokalen Anbietern für geführte Bustouren am Golden Circle. Der Tagesausflug dauert meist acht bis neun Stunden, umfasst alle gängigen Sehenswürdigkeiten mit Informationen auf Englisch und kostet um die 100 Euro für Erwachsene. Kinder sind mitunter sogar kostenlos dabei. Wir haben keine solche Tour mitgemacht und können deshalb nichts über die Qualität und die Informationen sagen, die dabei die Runde machen.

Der Grund, warum wir uns für ein ganz individuelles Vergnügen entschieden haben, ist der, dass wir gerne selbstbestimmt unser Ding machen. Bei den Busreisen ist jede Besichtigung, jeder Fotostopp programmatisch anberaumt, und immer ist mindestens die komplette Busladung Mitreisender dabei. Am Golden Circle fällt letzteres ehrlich gesagt kaum ins Gewicht, denn voll ist es überall, immer (zumindest im Juli). Aber dass wir da, wo es uns gefällt, so lange bleiben können, wie wir wollen, ist uns wichtig. Außerdem mögen wir (nicht nur der Kinder wegen) die Freiheit, im Zweifelsfall einfach vorzeitig umdrehen zu können, wenn wir aus irgendeinem Grund keine Lust mehr haben. Bei unserer Golden-Circle-Tour beschließen wir schnell, dass wir die Sache abkürzen und nur bis Thingvellir fahren. Den Gullfoss, einen überdimensionalen Wasserfall, der dem goldenen Ring seinen Namen gab, lassen wir einfach aus. Das erspart uns eine gute Stunde Fahrt, die wir lieber an den anderen Stopps verbringen. Die sind nämlich atemberaubend genug.

Landschaft, Golden Circle, Island
Karge, skurrile Landschaft, buchstäblich im Vorbeifahren aus dem Autofenster geschossen.

Haukadalur: Besuch beim „echten“ und beim „richtigen“ Geysir

Wer in Island ist, muss Geysire sehen! Ich hasse diese autoritären Reiseführer und Blogartikel nach dem Motto „Das darfst du nicht verpassen“ oder „Was man gesehen haben muss“, garniert mit einer wachsenden Zahl an Ausrufezeichen. Aber im Ernst, Island und Geysire, das gehört einfach zusammen. Und von Reykjavik aus ist ein Abstecher zum nächsten Geysir eben wirklich kein Problem. Eine Stunde und 26 Minuten Fahrzeit kalkuliert Google Maps vom Stadtzentrum aus bis zu unserem ersten Stopp am Golden Circle, und länger ist es auf für uns nicht. Noch dazu führt die Fahrt durch die betörend fremdartige isländische Landschaft, so dass die Zeit wie im Flug vergeht.

Thermalfeld am Geysir, Island, Golden Circle
Die Thermalfelder direkt am Geysir (DEM Geysir). Schon beeindruckend, wenn die Erde einfach so dampft.

Natürlich ist das Geothermalfeld mit den Geysiren eine Touristenattraktion erster Güte und entsprechend überlaufen. Besucher aus aller Herren Länder bilden in ihren Outdoor-Jacken eine bunte Ameisenstraße vom Parkplatz entlang des qualmenden Bodens bis zur Absperrung rund um den Strokkur-Geysir. Der bricht zuverlässig etwa alle zehn Minuten aus und schießt eine Wasserfontäne bis zu 35 Meter in die Höhe. Alle stehen da mit ihrer Smartphone-Kamera im Anschlag. Und nicht einmal ich als Gedränge-Kritiker kann es ihnen verdenken, denn es ist schon ein beeindruckendes Schauspiel, das ich auch mal aus nächster Nähe sehen will. Noch schicker sieht die Eruption aber eigentlich aus der Höhe aus. Wir folgen einem ausgetretenen Pfad den Hügel hinauf. All die Bustouristen mit der kurzen Aufenthaltsdauer bleiben hinter uns zurück, und plötzlich haben wir sogar in direkter Nähe von einer der meistbesuchten Attraktionen Islands unsere Ruhe.

Ein paar Meter entfernt von der großen Attraktion bleiben die anderen Touristen ganz schnell hinter uns.
Ein paar Meter entfernt von der großen Attraktion bleiben die anderen Touristen ganz schnell hinter uns.

Wir unternehmen einen kleinen Spaziergang über das ganze Thermalfeld. Hier gibt es noch eine gute Handvoll kleinerer Geysire und Brodeltöpfe. Da „kocht“ das Wasser in den Quellen, und in der Tat ist es oft so heiß, dass die Schäfer hier mitunter ihre Eier kochten. Heute steht das ganze Gebiet freilich unter Naturschutz. Der Große Geysir, der allen anderen seinen Namen gab, ruht heute. Er bricht nur noch aus, wenn es in Islands Eingeweiden einmal kräftiger rumort. Dann schießt er sogar 70 Meter in die Höhe. In dem geologisch unruhigen Gebiet kann sich das aber immer wieder ändern. Als im 19. Jahrhundert die Geysire erstmals beschrieben wurden, war der Strokkur beispielsweise noch keine weitere Erwähnung wert, wohingegen er bei unserem Besuch die angegebenen zehn Minuten Pause nie erreicht und mindestens doppelt so häufig ausbricht.

Geysir, Golden Circle, Island
Nicht viel los: DER Geysir, der allen anderen seinen Namen gab, hält seit dem letzten Erdbeben einen Winterschlaf.

Direkt neben dem Parkplatz befindet sich ein Besucherzentrum. Das besteht freilich hauptsächlich aus einem großräumigen Souvenirshop mit Schnellrestaurant. Aber es gibt auch kostenlose Toiletten und – wirklich ein Grund, nicht einfach dran vorbei zu gehen – eine sehr hübsche kleine Ausstellung zur Geschichte des Thermalgebiets und seiner Geysire.

Großes Plus im teuren Island: Der Zugang zu den Geysiren, die Ausstellung und selbst der Parkplatz sind kostenlos. Der Unterhalt der Wege etc. wird durch Spenden finanziert. Am Eingang befinden sich entsprechende Boxen, in die man ruhig auch Euro einwerfen darf.

Lupine, Island
Menschenleer, obwohl nur ein paar hundert Meter vom Geysir entfernt. Die blauen Lupinen sind im Sommer auf Island neuerdings allgegenwärtig. Sie sollen als Bodendecker die Erosion aufhalten. Manche Isländer sind gar nicht damit einverstanden, dass sich das Gesicht ihrer Insel mit der eingeschleppten Pflanze so verändert.

Thingvellir: Spaziergang zwischen den Kontinenten

An unserer zweiten Station schaffen wir es noch besser, die großen Massen zu umgehen. Vielleicht ist uns dabei auch die eine oder andere Sehenswürdigkeit entgangen. Von dem beschriebenen Versammlungsplatz der alten Isländer-Clanchefs jedenfalls haben wir nichts gesehen.

Thingvellir, auf Isländisch Ϸingvellir, bezeichnet eigentlich die Ebene der Volksversammlung, durch die die Isländer sich in vergangenen Jahrhunderten selbst regierten. Ausgesprochen wird das Wortungetüm vorne mit englischem th und im zweiten Teil mit einem t vor dem l. Heute ist Thingvellir hauptsächlich ein Nationalpark.

Thingvellir. Zwischen den Kontinenten.
Zwischen den Kontinenten: Im Thingvellir driften die europäische und die amerikanische Kontinentalplatte auseinander.

Wir fahren nicht auf den Parkplatz, an dem die ganzen Bustouren halten, sondern auf den – wieder kostenlosen – etwas weiter hinten, an dem der Öxararfoss ausgeschildert ist. Von dort aus folgen wir dem Wanderweg in die Schlucht hinein, den die auseinanderdriftenden Kontinentalplatten hier gebildet haben. Sie heißt Almannagjá, „Allmännerschlucht“. Die beiden Felswände links und rechts machen uns die tektonischen Platten ganz deutlich, die sich an diesem Ort voneinander trennen. Es ist ein ganz besonderes Gefühl, hier zwischen den Welten zu wandeln. Regelmäßig kommt es an diesem Ort zu Erdbeben. Wir spüren nichts, aber der Holzbohlenweg, der über eine feuchte Stelle führt, ist kürzlich wohl von einem in Mitleidenschaft gezogen worden. Jedes Jahr verbreitert sich die Schlucht um mehrere Zentimeter. Das ganze Tal ist schon 40 Meter abgesunken – in den vergangenen 10.000 Jahren. Ganz so rasant gehen die geologischen Veränderungen dann ja doch nicht vor sich.

Ein Erdbeben hat den Wanderweg in Thingvellir zerstört. .
Bei der hyperaktiven Geothermie im Thingvellir haben die Wanderwege eine recht kurze Halbwertszeit.

Wir wandern so weit nach rechts, bis wir auf Menschen treffen. In dem Moment sind wir so frei, auf dem Absatz kehrt zu machen. In die andere Richtung ist unsere kleine Wanderung sogar noch schöner, denn dort treffen wir auf den Öxararfoss. Der kleine Wasserfall plätschert idyllisch vor sich hin. Wir machen es uns auf der Holzterrasse davor bequem und lauschen ihm eine Weile, während die Jungs Superhelden spielen und sich kabbeln. Weiter kommen wir nicht, denn von hier aus beansprucht der Fluss die Almannagjá für sich.

Öxararfoss, Island mit Kindern, Thingvellir.
Am Ende des kleinen Wanderwegs erwartet uns eine Holzterrasse vorm Öxararfoss.

Unterwegs auf dem Golden Circle: Entdeckungen am Wegesrand

Den Gullfoss, die dritte Station des Golden Circle, lassen wir wie gesagt aus. Der hübsche Öxararfoss hat unser Bedürfnis nach Wasserfällen vollauf befriedigt, und in Anbetracht unserer Kreuzfahrt-Verpflichtungen wollen wir doch lieber nicht in Zeitnot geraten. Dafür können wir auf dem Rückweg entspannt noch den einen oder anderen Zwischenstopp einlegen.

Erstarrte Lava, Thingvellir, Golden Circle, Island
Sieht aus wie Kuhfladen, ist aber Stein. Erstarrte Lava bei Thingvellir.

Wir nehmen die merkwürdigen Flechten unter die Lupe, die große Flächen am Straßenrand bedecken und die wir anfangs für Steine gehalten haben. An einem Landgasthof halten wir nur aus Neugier kurz an, um das Preisniveau zu checken (Ergebnis: Ein Vorspeisen-Süppchen ist schon für umgerechnet 16 Euro zu haben, Hauptgerichte beginnen bei etwa 40 Euro). Wir machen Bekanntschaft mit ein paar Islandpferden, die überall da grasen, wo es ein bisschen grün wird. Und wir beglückwünschen uns dazu, heute so viel Island zu Gesicht gekriegt zu haben – viel mehr als wir im ersten Moment für möglich gehalten hätten.

Beinahe immer in Sichtweite: Islandpferde auf der Weide.
Beinahe immer in Sichtweite: Islandpferde auf der Weide.

Martin fährt zum Hafen und lässt die Jungs und mich aussteigen. Der Magen hängt uns in den Kniekehlen, aber zum Glück ist auf so einem Kreuzfahrtschiff ja immer irgendwo ein Restaurant geöffnet. Martin bringt währenddessen das Auto weg, schmeißt den Schlüssel wie verabredet in den Briefkasten (denn die Vermietung hat inzwischen schon geschlossen) und trifft dabei sogar noch die Familie aus dem Shuttle wieder, mit der er sich ein Taxi zurück in den Hafen teilen kann. Eine gute halbe Stunde vor Abfahrt sind wir alle wieder wohlbehalten an Bord.

Raststätte Golden Circle, Island
Eine ganz wichtige Sache noch: Raststätten gibt es durchaus am Golden Circle – aber meistens ohne Dach, und vor allem ohne Strauch oder sonstiger Deckung, geschweige denn WC…

Fazit: Golden Circle mit Kindern individuell an einem Tag

Der Golden Circle ist mit dem Mietwagen individuell auch während eines Landgangs auf Kreuzfahrt machbar. Wer sich an einzelnen Stationen mehr Zeit lassen möchte, muss sich überlegen, ob er den Gullfoss streicht – aber wer ein bisschen fixer unterwegs ist als wir, schafft auch den noch. Kinder verkomplizieren die Sache nicht maßgeblich. Gute Vorbereitung ist alles. Und es lohnt sich!

Straße Golden Circle, Island
Im Sommer sind die Straßen rund um den Golden Circle völlig unproblematisch.

8 Gedanken zu „Island individuell an einem Tag: Der Golden Circle“

    1. Wir hätten es im ersten Moment auch nicht gedacht, dass wir so viel „richtiges Island“ würden sehen können. Echte Island-Fans rollen natürlich mit den Augen über diese überlaufenen Touristen-Hotspots. Aber wenn man nur so wenig Zeit hat, ist es ideal.

  1. Wow, das alles an einem Tag! Ich gebe das gleich mal weiter an eine Freundin, die hat mit ihrer Familie im Juli einen Tag Aufenthalt auf Island – wenn das Kreuzfahrtschiff in Reykjavik hält…

  2. Ui, die haben ja rund um das Hotel Bäume gepflanzt. Vor 16 Jahren war da noch alles kahl.
    Den Goldenen Zirkel in einem Tag.
    Respekt!
    Schön aber, da werden bei mir Erinnerungen wach.
    Gruß
    Christine

  3. Da habt ihr ja in 6.5 h ne ganze Menge gesehen. Für mich geht es in drei Wochen auf den Golden Circle, allerdings ohne Kinder und ich habe immerhin zwei Tage Zeit, so dass ich Gullfoss und noch so ein paar andere Orte natürlich besuchen möchte.
    Ich habe mir erst gar nicht die Preise von irgendwelchen Touren angeschaut, da ich Busfahrten wirklich hasse… Ich hoffe ja noch ein wenig auf Vorsaisonruhe, wenngleich man das wohl auf dem Golden Circle nicht wirklich erwarten sollte denke ich. Beim Mietwagenpreis macht sich aber offensichtlich doch die Vorsaison bemerkbar – zahle ich für 2 Tage nur ein ganz klein wenig mehr als ihr für einen Tag im Juli, und das sogar mit der All-inclusive-Versicherung. Ach ich freue mich schon sehr! Nach eurem Bericht noch ein wenig mehr!!!
    LG
    Hartmut

  4. Meine letzte Islandreise ist zwar schon fast 10 Jahre her, aber ich habe die Golden-Circle-Tour auch gemacht – und zwar mit dem Touribus. Allen Nachteilen solch‘ einer Tourifahrt zum Trotz, bin ich auch heilfroh, mitgefahren zu sein. Obwohl ich vorher schon einen ganzen Monat in Ostisland gewesen war, fand ich den Golden-Circle echt nochmal richtig spektakulär. Schade, dass ihr den Gullfoss nicht gesehen habt, der macht schon was her. Reyjkavik hat mir gar nicht gefallen (fand es fußgängerunfreundlich und hässlich), deshalb finde ich, ihr hättet die Zeit wirklich nicht besser nutzen können :) !

    Viele Grüße,
    Heike

    1. Vielen Dank für die Bestätigung. ;) Dass der Golden Circle auch gegen das „echte Island“ im Osten gut abschneidet, hätte ich jetzt gar nicht gedacht. Wir waren noch in Isafjördur und am Myvatn bei Akureyri, aber auch jeweils nur kurz auf Kreuzfahrt-Landausflug. Ein ganzer Monat im Land ist natürlich etwas völlig anderes. Beneidenswert. :)

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