Schlechte Erfahrung mit AirBnB

Schlechte Erfahrungen mit AirBnB: Das passiert, wenn man das Portal umgeht

[Beim besten Willen keine Werbung, sondern eine Schilderung meiner eigenen Erfahrungen, finde ich. Doch Werbung, findet die aktuelle deutsche Rechtsprechung. Details im letzten Absatz.] Eigentlich plane ich schon ewig und drei Tage einen richtig guten Service-Artikel zum Thema Buchungsportale für Familien: „Ferienunterkünfte für Familien finden: Der richtige Umgang mit mit AirBnB, booking.com und Co.“, oder so ähnlich. Ich glaube, dass viele Eltern sich nicht recht rantrauen an individuelle und günstige Buchungsmöglichkeiten für Urlaubsunterkünfte, weil sie viele Fragen haben. Was ist der Unterschied zwischen AirBnB und „normalen“ Anbietern von Ferienwohnungen? Wie funktioniert das genau? Ist AirBnB sicher? Wir haben auf unserem 10-monatigen Roadtrip durch Europa so viele Erfahrungen damit gemacht, die ich gerne weitergeben würde. Aber ich komme und komme nicht dazu, diesen Artikel fertigzustellen. Stattdessen dümpelt er als Entwurf seit Monaten in meinem Blog-Backend. Um dem Elend ein Ende zu machen und wenigstens das, was ich habe, allen Interessierten schon einmal zur Verfügung zu stellen, hau ich es jetzt einfach raus und beschränke mich auf schlechte Erfahrungen mit AirBnB, wenn man das Portal umgeht – auch wenn die entschieden nur ein kleiner Ausschnitt unserer prinzipiell guten Erfahrungen mit AirBnB sind.

Zum allgemeinen Verständnis: AirBnB ist ein privates Vermietungsportal im Internet. Jedermann kann dort seine Wohnung (oder auch nur ein Zimmer) anbieten. Preis und Konditionen legt er (oder sie) selbst fest. Ein gewisses Maß an Sicherheit bieten die Bewertungen, die vorherige Besucher für den Anbieter hinterlassen haben (ähnlich wie bei ebay oder Couchsurfing). Bezahlt wird per Vorkasse an AirBnB, aber erst nach dem Aufenthalt wird das Geld an den Vermieter weitergeleitet, wenn der Gast keine Einsprüche erhebt.

Ursprünglich sollte es wohl eine Plattform sein, durch die auch soziale Interaktionen zwischen Mieter und Vermieter zustande kommen. In der Praxis haben wir so etwas selten erlebt. Viele Vermieter waren professionell, und häufig stand dieselbe Ferienwohnung auch bei anderen Vermietungsportalen zur Verfügung (manchmal für einen deutlich niedrigeren Preis, übrigens).

Außen pfui, innen hui: Die Wohnung in diesem Block war tatsächlich eine der schönsten auf unserer Reise.
Außen pfui, innen hui: Die Wohnung in diesem Block im kroatischen Split war tatsächlich eine der schöneren auf unserer Reise, weil die Innenausstattung prima für einen echten Familienalltag war.

Vorteil von AirBnB ist, neben der meist riesigen Auswahl, dass auch solche Mietobjekte zur Auswahl stehen, die nicht herkömmlichen Ferienunterkünften entsprechen, sondern näher am „echten Leben“ und tiefer in der Kultur des Reiselandes stecken.

Unseren 15. Jahrestag feiern wir in einem wunderschönen Ferienhaus auf dem Peloponnes vor dem Kamin mit einem zweisamen Abend - absolute Seltenheit, dafür umso schöner.
Und manchmal ist auch einfach alles perfekt, wie in unserem Traumhaus auf dem Peloponnes.

Die Dienstleistung des Portals besteht darin, Vermieter und Mieter zusammenzuführen. Entsprechend zahlen beide einen gewissen Prozentsatz des Mietpreises als Servicegebühr.

Lohnt es sich, AirBnB zu umgehen und mit dem Vermieter einen günstigeren Preis auszuhandeln?

Ich rate ganz klar davon ab. Und zwar nicht, weil ich AirBnB und Co eine goldene Nase gönne, sondern weil wir damit bisher noch immer reingefallen sind. Wir haben uns zwei Mal darauf eingelassen, als unser Vermieter es uns anbot. Es waren jeweils deutlich schlechtere Unterkünfte als angepriesen, und weil man natürlich nur eine Bewertung abgeben kann, wenn man ordnungsgemäß über das Portal gebucht hat, konnten wir Nachreisende nicht einmal warnen.

AirBnB: Schlechte Erfahrungen

Im ersten Fall (in Griechenland) war die Unterkunft einfach nur deutlich schlechter als beschrieben, die Küchenausstattung mies (nicht einmal eine Gabel und ein Löffel für jeden in der „fully equipped kitchen“). Warmes Wasser gab es nur abends für ein paar Stunden. Da wir immer möglichst low budget unterwegs sind, passieren uns solche Reinfälle ab und zu  – aber normalerweise warnen uns die Bewertungen anderer, und wir sorgen mit unserer Referenz dafür, dass die nächsten vorgewarnt sind und selbst entscheiden können, ob sich der Mietpreis in ihrem persönlichen Preis-Leistungs-Gefüge rentiert. In Griechenland sind wir das Wagnis eingegangen, für einen vergleichsweise geringen Preis ein Überraschungsei zu bekommen – und für unser persönliches Empfinden war das ein Griff ins Klo.

Unsere Ferienwohnung mit - fast - Meerblick.
Schlechter als beschrieben, aber nun auch nicht untragbar. „Mit Meerblick“ stand im Angebot. Und wenn wir auf den Balkon gehen und uns etwas nach links über die Brüstung beugen, stimmt das auch.

AirBnB: Schlechte Erfahrungen mit Methode

Im zweiten – und mit Sicherheit letzten – Fall scheint es mir im Nachhinein eine richtige Masche gewesen zu sein. Der Vermieter war seit 2009 angemeldet und hatte in der Region Apulien eine ganze Handvoll Objekte im Angebot, aber nur eine einzige (selbstredend positive) Bewertung. Wir stellten eine offizielle Anfrage für ein nettes kleines Häuschen, das unseren Vorstellungen entsprach.

Das sei bedauerlicherweise nicht verfügbar, teilte der Vermieter uns mit, bot uns aber in derselben Nachricht eine andere Wohnung an, und zwar für einen deutlich günstigeren Preis als im Portal angegeben. Wir äußerten Interesse, fragten aber – als doch recht erfahrene Reisende nicht mehr völlig naiv – welche Leistungen dieser Preis umfasst. In der Tat sollten noch 10 Euro pro Person für Bettwäsche und Handtücher hinzukommen und Elektrizität nach Verbrauch bezahlt werden. Trotzdem war der Preis immer noch vergleichsweise günstig, und wir nahmen an (allein schon aus Mangel an Alternativen, denn inzwischen waren wir schon auf dem letzten Drücker auf der Suche).

Wie sich herausstellte, war die Wohnung in Gallipoli geschickt fotografiert. Von einer „Heizung“ zu sprechen, war ein Witz, weil sie aus zwei Klimaanlagen in den Schlafzimmern bestand, die kaum diese zwei Räume vernünftig warmpusten konnten, geschweige denn die ganze Wohnung. Die Fenster waren so schlecht eingebaut, dass die Vorhänge selbst bei geschlossenen Fenstern sanft im Wind hin und her schwangen. Wir benutzten einen Teil unserer teuren Miet-Handtücher, um die zwei Finger breiten Spalte abzudichten. Wenn wir abends am Computer in der Küche saßen (ein Wohnzimmer gab es nicht), trugen wir zwei Pullover plus Strickjacke und kuschelten uns zusätzlich in unsere Schlafsäcke. Von der Dusche wollen wir lieber gar nicht anfangen zu reden. Die Haare jedenfalls wusch ich mir im Küchenwaschbecken.

Fleißige Reisebloggerin unter widrigen Umständen.
Es war SO KALT in unserer Wohnung in Gallipoli!

Der Vermieter war sich freilich keiner Schuld bewusst. Als wir die einfachen Laken monierten, die in Italien gerne die Bettdecke ersetzen, brachte er uns tatsächlich einen Arm voll Wohnzimmerdecken, damit wir dann doch nicht erfrieren (auch hier kamen uns wieder unsere eigenen Schlafsäcke zugute). Und als wir darauf bestanden, dass im Inserat von freiem WLAN die Rede gewesen war, gab er uns am zweiten Tag einen mobilen Router, der magere 300 GB umfasste.

Schlechte Erfahrungen mit AirBnB
Eine altbackene Einrichtung finden wir jetzt gar nicht mal so schlimm, wenn dafür der Preis stimmt – und das Drumherum. Dass es in dieser Wohnung elend kalt war, die (explizit eingeforderten) Decken nach Dachboden müffelten und nicht ganz sauber waren und wir uns einfach veräppelt vorkamen, sieht man auf diesem Bild natürlich nicht.

Wenn es nicht so kalt gewesen wäre – unüblich kalt und regnerisch für Süditalien im März – dann hätte man mit den Umständen wahrscheinlich auch halbwegs leben können.

Wenn nicht, ist es in einem solchen Fall natürlich immer möglich, auf dem Absatz kehrt zu machen und die mangelhaft beschriebene Wohnung einfach nicht zu nehmen.

Aber als Familie ist so eine Forderung leichter gesagt als getan. Immerhin ist es meistens mindestens später Nachmittag, wenn wir eine Unterkunft erreichen. Als kurzfristige Alternative bleiben dann nur teure Hotels. Für Kostenbewusste und solche mit schmalem Budget bleibt nur die Möglichkeit: Augen zu und durch. Ich gehe davon aus, dass diese Leute von solchen Urlaubern wie uns leben.

Seitdem haben wir noch einige Male auf unsere Anfragen von AirBnB-Vermietern (in Italien und auch in Spanien, jeweils in beliebten Ferienregionen) zu hören bekommen, dass dieses bestimmt Objekt zwar nicht verfügbar sei, dafür aber dieses andere, besonders günstige… Da wir nie wieder darauf eingegangen sind, haben wir seitdem nur positive Erfahrungen mit AirBnB gemacht…

Unsere Wohnhöhle in der Abenddämmerung. Der erste Blick von außen zeigt gar nicht, dass sich der Großteil des Hauses im Berg befindet.
Zum Beispiel unsere Wohnhöhle in Guadix ist auch ein AirBnB-Fang, mit dem wir rundum zufrieden waren. Der erste Blick von außen zeigt gar nicht, dass sich der Großteil des Hauses im Berg befindet.

(Übrigens: Dieser Artikel ist ja nun nicht gerade eine aalglatte Werbung für das Vermietungsportal. Wenn er dich trotzdem darin bestärkt, dich dort anzumelden, würde ich mich freuen, wenn du das über diesen Link* tust. Dann bekommst du ein paar Euro gutgeschrieben, und wir auch.)

Update: Inzwischen hat Heike von Köln Format meine Idee aufgegriffen und einen ordentlichen Artikel zum Thema geschrieben. Also, so, wie man bei AirBnB Unterkünfte buchen sollte, und nicht, wie nicht. :)

Artverwandt: Vielleicht interessierst du dich auch fürs Thema Couchsurfing? Hier habe ich eine Art (kostenloses) Tutorial fürs Couchsurfing mit Kindern verfasst:

Couchsurfing mit Kindern: So klappt der „Gratis-Urlaub für Familien“

Couchsurfing mit Kindern
Couchsurfing mit Kindern – Tipps und Tricks inklusive Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Finden von Gastfamilien in ganz Europa

Transparenzhinweis: Dieser Artikel enthält den (klar beschriebenen) Affiliate-Link zu AirBnB, über den der sich Anmeldende und ich beide etwas Guthaben erhalten. Und dann habe ich noch auf eine professionelle Bloggerin verlinkt. Kurioserweise muss ich damit nach aktueller deutscher Rechtsprechung den gesamten Artikel als Werbung deklarieren.

72 Gedanken zu „Schlechte Erfahrungen mit AirBnB: Das passiert, wenn man das Portal umgeht“

    1. Ich bin Vermieter und habe auch über airbnb vermietet. Ich kenne also beide Seiten. 1.verlangt airbnb eine Provision von 15 Prozent, ebenso wie Booking.com. 2. Airbnb ist aus einer Idee von 2 Amis entstanden für die Zeit eines Events ein privates Bett in (Luftmatratze) für Gäste anzubieten.3. Die Bewertungen der Gäste werden bei den Vermietern veröffentlicht und umgekehrt kann der Gastgeber die der Gäste ebenfalls sehen. Meistens sind die Bewertungen für die Gäste besser als die für die Gastgeber. 4. Meistens hat jeder private Gastgeber eine eigene Webseite, die man nutzen sollte. Bei manchen Suchbegriffen wie Ferienwohnung und Urlaubsort sind die Suchergebnisse von Google Werbung so überfrachtet, dass man auftun ersten 50 bis 100 Ergebnissen nur Werbeergebnisse findet, die bei Google bezahlt haben. Bei guten Urlaubsgegenden kostet ein Werbeklick dem Vermieter schon mal gute 3 Euro. Aber die meisten Gäste buchen ja eben immer auf den ersten 3 bis 5 Suchergebnissen. Also schönen Urlaub!

  1. Danke für deine Erfahrungen und diesen Post. Ich habe bisweilen einmal eine AirBnB Wohnung in Berlin bezogen und war wirklich überrascht über die gute Lage + günstiger Preis. In knapp zwei Wochen fliegen wir als Familie das erste mal in die USA (ein Monatiger Roadtrip durch den Westen).. wir werden ach über AirBnB unser Glück versuchen. Ich habe da aber nich einen Tipp für eure nächste Reise: kennst du zufälligerweise die Freundschaftsorganisation „Servas“ .. die Mitglieder sind auf der ganzen Welt vertreten und man kann jeweils immer für 1-2 Nächte kostenlos dort unterkommen. (man bekommt von Servas eine Adressliste und kann dann direkt dort anfragen in den Familien). Wir werden das in den USA testen. Ich berichte gerne dann. Oder du folgst uns bei instagram : biokind … Liebe Grüße aus Kiel

    1. Ich bin gespannt, was du berichtest! Von Servas habe ich gehört und weiß gerade gar nicht, wieso ich mich da nie näher drüber informiert habe. Wir sind ja passionierte Couchsurfer, was auf jeden Fall eine prima Ergänzung zu gemieteten Wohnungen auf der Reise ist. Leider funktioniert die Plattform nicht mehr so gut wie früher.

  2. Ich muss gestehen, dass ich AirBnB bisher noch nicht genutzt habe und daher keine Erfahrungswerte damit habe. Ich bin mir sicher, dass du mit diesem Beitrag vielen Reisenden eine gute Entscheidungshilfe bietest. Das mit der kalten Wohnung mit den zugigen Fenstern ist schon der Hammer! Unglaublich wie unverschämt manche Vermieten doch sind.

    1. Wenn du es ordnungsgemäß machst, hast du alle Möglichkeiten, gegen solche Praktiken vorzugehen. Nur wenn du am offiziellen Weg vorbei mauschelst, hast du ggf. ein Problem. Und bei der beschriebenen Methode rutschst du da ganz schnell rein, ohne bewusst die Entscheidung zu treffen.
      Wenn du weißt, worauf du achten musst, sind alle diese individuellen Vermietungsportale großartig! :)

    2. Also ich verstehe diese Kritik keineswegs hier handelt es sich eher um Reisende, welche sich nicht mit den landestypischen Gegebenheiten auskennen oder es Sie nicht interessiert. In Italien Spanien Griechenland etc. sind die baulichen Gegebenheiten immer andere als hier in Deutschland gewohnt. Zudem sind das Regionen, in welchen die Wetterverhältnisse( hohe Luftfeuchtigkeit und Kühle im Wechsel mit Hitze und Trockenheit teilweise täglich die Bausubstanz beeinflussen. Und nein! Eine warme Heizung ist nicht landestypisch und üblich! Weder in Apulien noch anderswo in südeuropäischen Ländern. Das ist Nicht Deutschland. Wolldecken die Luftfeuchtigkeit ziehen und riechen sind auch normal…… Leute, wenn ihr den Standard von zu Hause möchtet, bleibt zu Hause oder Bucht teure Unterkünfte die sich extra ausstatten. Und verunglimpft hier nicht Leue, deren Lebensstandard und Einkommen generell viel niedriger liegt. Dies betrifft besonders abgelegene Regionen wie Apulien! Ich wunder mich immer, warum die hohen Bildungsstandards in Deutschland keine Früchte trägt.

      1. Es geht nicht darum, was landestypisch ist, sondern was im Inserat versprochen wird. Das kann man auf seinem hohen Ross jetzt finden, wie man will, dass wir wohlstandsverwöhnten Deutschen im kalten März lieber eine Wohnung buchen, die eine Heizung verspricht, während möglicherweise auch Italiener in ihren eigenen vier Wänden frieren. Wenn sich diese Heizung aber als viel zu schwache Klimaanlage entpuppt (die Dinger haben ja auch Heizfunktion, wenn auch keine ernstzunehmende), und unter den Fensterrahmen ein ZWEI FINGER BREITER Spalt nach draußen geht, dann ist das nicht landestypisch, sondern Abzocke. Glaub mir, liebe Birgit, ich hab auch mehr als eine Wohnung in Italien von innen gesehen, als Couchsurfer auch mehrere „echte“, die nicht vermietet werden, sondern von ganz normalen Leuten bewohnt. Die hatten alle eine ordentliche Heizung, auch drei von vier griechischen, zwei von zwei mazedonischen und eine von zwei albanischen Privatwohnungen hatten ordentliche Heizungen. In Spanien hab ich dann nicht mehr so drauf geachtet, da war schon Frühling, als wir dort waren. Beim Mieten im Winter muss man halt drauf achten, dass es eine Heizung gibt, denn in FERIENWOHNUNGEN sparen sich Vermieter die halt gerne, weil in der kalten Jahreszeit ja eh kaum Touristen kommen.
        Du findest auch in Deutschland Bruchbuden, in denen eine 80-jährige Omma nur mit Kohleofen heizt. Das heißt nicht, dass ich dir so eine als „landestypische Wohnung, Heizung vorhanden“ vermieten darf.

  3. Liebe Lena,
    vielen Dank für diesen Erfahrungsbericht! Nun bin ich gleich gewarnt. Falls ich es in diesem Sommer mal mit airbnb wage, werde ich mich jedenfalls nicht auf dubiose Angebote einlassen.
    Leibe Grüße
    Gela unterwegsmitkind

  4. Vielen Dank für deine wertvollen Informationen. Sie zeigen mir einmal mehr, dass ein gesundes Misstrauen all diesen neuen Buchungs-Methoden gegenüber nie schaden kann.
    Herzliche Grüsse
    Bea

  5. Oha, ich werde demnächst zum erstenmal ein durch Aitbnb vermitteltes Zimmer besuchen. Hoffentlich ist es für die 2 Nächste aushaltbar. Meine Idde, meine ab 16.11.16 für 1 Monat leere Wohnung dort anzuboeten, werde ich nach den Erfahrungsberichten hier und andreswo nicht umsetzen. Dass man Airbnb auch nicht direkt anschreiben kann fand ich schon verdächtig. Ich swerde mal forschen ob und wo man seine Wohnung / Zimmmer seriöser anbieten kann.

    1. Als Vermieter haben wir keine Erfahrung, nur als Mieter. Und die sind, wie gesagt, überwiegend gut. Ich habe grade mal nachgezählt, 13 Mal haben wir über AirBnB gebucht, und es war – manchmal mit Abstrichten wegen Anfänger-Fehlern – immer okay bis hervorragend. Nur die zwei Mal, die wir sparen wollten bzw. mehr oder weniger unbemerkt dazu gedrängt wurden, den Deal an der Plattform vorbei abzuschließen, war es schlecht. Gegen AirBnB an sich kann ich also gar nichts vorbringen.
      Solange man sich an die Regeln hält und der Deal über die Plattform zustande kommt, hat man sehr wohl die Möglichkeit, sich an AirBnB zu wenden. Es gibt jedenfalls ein „Mediations-Center“, das wir allerdings nie gebraucht haben, weil, wie gesagt, immer alles in Ordnung war (oder unsere eigene Schuld, weil etwas nicht im Inserat stand, aber wir in unserer anfänglichen zentraleuropäischen Naivität davon ausgegangen waren, dass es trotzdem mit dabei sei, worauf man sich im Zweifelsfall natürlich nicht verlassen und schon gar nicht berufen kann – deshalb besser immer nachfragen, bevor man bucht!).

  6. Hallo, ich war Gastgeber bei airbnb und bin super einttäuscht. Im Falle einer Beschwerde ist IMMER der Gastgeber schuld. Finger weg, ganz schlimm.

    1. Liebe Birgit, das klingt, als hättest du eine schlechte Erfahrung gemacht, und das tut mir leid. Ich habe mich entschlossen, deine anderen vier Kommentare von gestern nicht freizuschalten, da sie allgemeine und harte Beschuldigungen gegenüber der Plattform enthalten, die ich nicht nachprüfen kann und die sich nicht mit unseren Erfahrungen decken. Dass „alles Betrug“ ist und Kunden auf jeden Fall „unglücklich werden“, entspricht einfach nicht den Tatsachen. Halten wir fest, dass es auch auf Seiten der Gastgeber große Enttäuschungen geben kann und du – das lese ich aus deinen emotionalen Beiträgen heraus – unzufrieden mit dem AirBnB-Support im Konfliktfall bist.

    2. Hallo, ja das kann ich nur bestätigen. Auch ich war Gastgeber bei AirBnB. Unser Apartment wurde regelrecht demoliert. Schäden von ca. 1000€. Die Gäste waren vor Ort nicht anzutreffen, sondern sind vorher abgehauen. Das sogenannte Meditationscenter ist totaler Schwachsinn. Absolut keine Hilfe oder Unterstützung von AirBnB. Letztendlich würde ich von den Gästen die ich mehrmals kontaktiert habe noch beschimpft und mir wurde mit rechtlichen Maßnahmen gedroht. Nie wieder.

      1. Oje, das tut mir leid. Aber wie ist das denn, wenn man privat vermietet, ohne Portal, und sowas passiert? Muss man da nicht auch im Zweifelsfall rechtliche Maßnahmen ergreifen? AirBnB versteht sich ja nur als Vermittlungsplattform, über die die Buchung zustande kommt. Wenn man zwei Parteien hat, eine sagt: „Mieter hat hohen Schaden verursacht“, und die andere sagt: „War’n wa nich“, kann ja schlecht AirBnB entscheiden, wer recht hat. Und wenn man noch beschimpft werden konnte, scheint man ja zumindest die Kontaktdaten zu haben. Also, ich frage wirklich ganz unbedarft, hatte ja zum Glück noch nie so einen Fall.

    1. AirBnB sucks meiner Meinung nach, meine Mama hat in Florida einen vollausgestatteten RV gemietet, leider laesst die Sauberkeit zu wuenschen uebrig, Fliegen ueberall, totaler Gestank und Schimmel und der Vermieter ist sich keiner Schuld bewusst… Ich streite mich grad mit AirBnB und dem Vermieter wann die endlich gedenken die Rueckerstattung zu veranlassen. Ich ruf da taeglich an und hoffe das der Ami-kundenservice bischen schneller in die puschen kommt. Wir haben ja auch keinen Goldesel zuhause… Vor allen habe ich ja das Complain innerhalb der 24h gestellt, war noch so frei und hab dem Mitarbeiter und dem Vermieter die wichtigsten Policyinformationen kopiert ins email na mal sehen….

      1. Wir haben, wie gesagt, nie den offiziellen Beschwerdeweg nehmen müssen/können, und über den AirBnB-Kundenservice kann ich daher nichts sagen. Erzähl dann gerne mal, wie die Sache ausgegangen ist.

      1. Du bekommst eine Mail mit der Aufforderung, das zu tun, mit Link. Dort bewertet man dann verschiedene Aspekte des Aufenthalts durch Klick („sehr gut“, „gut“ usw.), hat die Möglichkeit, dem Vermieter direkt (unveröffentlichtes) Feedback zu geben, sowie ein Feld, in dem man im freien Text die Bewertung eintragen kann, die für alle Nutzer sichtbar im Inserat angezeigt wird. Die Bewertung ist nur eine (in meinen Augen zu) kurze Zeit möglich. Man bekommt aber mindestens eine Erinnerungsmail, und schon in der ersten Benachrichtigung steht, bis zu welchem Datum eine Bewertung möglich ist.

  7. Hallo!
    Ich stehe AirBnB mehr als kritisch gegenüber. Und zwar dehalb, weil ich weiß, dass zum Beispiel in Reykjavík viele Eigentümer ihre Wohnungen lieber an Touristen vermieten als an Isländer, die dort dauerhaft leben wollen.
    Ist klar, das Geld kommt von den Touris. (Ein weiteres Problem besteht darin, dass die Wohnungen nicht als Gewerbe gemeldet sind und daher mehr oder weniger illegal.) Das ist selbstverständlich nicht die Schuld der Touristen, aber wenn man bei AirBnB mietet, um in einem authentischen Stadtviertel zu leben und dann lediglich von anderen Touristen umgeben ist, fragt man sich vielleicht doch nach dem Grund dafür.

    Das ist aber bloß meine persönliche Meinung. :o)

    1. Ja, diese Thematik ist auf jeden Fall ein Aspekt der ganzen Angelegenheit der privaten Vermietungsportale. In Paris z.B. war das ja mal ganz großes Thema, und auch in New York, wo aus diesen Gründen Vermietung über AirBnB untersagt wurde. In Berlin gibt es seit einiger Zeit ein Gesetz, dass „Zweckentfremdung“ von Mietobjekten verbietet und (unter anderem und unter bestimmten Umständen) auch AirBnB. In Thessaloniki haben wir uns lange mit unseren AirBnB-Hosts unterhalten, und die haben frei heraus gesagt, dass sie ihre Wohnung mit Absicht lieber unregelmäßig lukrativ an Touristen vermieten als klassisch an Griechen, die aufgrund der wirtschaftlichen Situation womöglich nicht regelmäßig zahlen können. Da sie widerum auch knapp bei Kasse waren und jeden Euro dringend brauchten – verständlich.
      Dann wieder finde ich die Vorteile der privaten Vermietung (vor allem im Hinblick auf interkulturellen Austausch) so super, dass ich mich frage, ob das die Nachteile nicht aufwiegt. Aber, ja. Jede Medaille hat zwei Seiten.

  8. Ich habe auf meinem Ferienhof an der Ostsee neben Ferienwohnungen ein kleines B&B-Zimmer, dass ich nächteweise ueber Booking.com und Airbnb vermiete. Bei Airbnb zahlt der Anbieter nur eine geringe Provision, das meiste der Kosten zahlt der Gast. Da wundert es mich, dass es Gastgeber gibt, die Airbnb umgehen möchten. Bei Booking sieht das anders aus, dieser Vertriebsweg ist deutlich teurer für den Gastgeber.

    Mit Gästen von Airbnb habe ich durchweg positive Erfahrungen gemacht. Die suchen in der Regel nicht nur ein Dach über dem Kopf sondern sind auch an Interaktion mit dem Gastgeber interessiert. Das bin ich als Gastgeber auch, wenn ich es zeitlich einrichten kann.

    Man sollte sich klar sein, dass Airbnb ein global agierendes Großunternehmen aus San Francisco ist. Es gibt dort meines Wissens niemanden, den man bei Problemen direkt anrufen kann. Hab ich zum Glück auch noch nie gebraucht.

    1. Danke für die Vermieter-Sichtweise, das ist spannend! Bei booking.com habe ich gehört, dass es länderabhängig große Unterschiede gibt, wie viel Provision an das Portal fließt. Vielleicht ist das bei AirBnB auch der Fall? Ich weiß es nicht. Für wahrscheinlicher halte ich es, dass diese Gastgeber schlechte Bewertungen vermeiden möchten, die sie unweigerlich bekämen, wenn sie ordnungsgemäß über das Portal vermieten würden. Zumindest unser einer in Süditalien…

  9. An dieser Stelle habe ich den Kommentar von Brian, nach eigenen Angaben Inhaber eines Reisebüros, nicht frei geschaltet, weil er etliche Vermietungsportale beim Namen nennt und ihnen betrügerische Praktiken unterstellt – Aussagen, die ich nicht nachprüfen kann und die ich deshalb nicht in meinem Blog stehen haben möchte.
    Richtig ist – um Brians Bemerkungen einmal positiv zu formulieren – dass private Vermieter ihre Einnahmen natürlich versteuern müssen!

  10. Wollte über airbnb buchen, habe es dann aber sein gelassen. Warum?
    1. Die Anmeldung muss über facebook oder über ein google-Konto geschenen. Beides lehne ich ab, weil ich nicht möchte, dass jeder meiner Internet-Schritte aufgezeichnet und kommerziell verwertet wird. Eine neutrale Emailadresse wird nicht akzeptiert.
    2. Aiernb verlangt ein Foto. Ub´nd außerdem soll man sich noch vorstellen und sagen, warum man gerade do oder dort Urlaub machen will. Das ist inakzeptabel.
    3. Aber jetzt das Unverschämteste: Eine Buchungsanfrage ist keine Anfrage, sondern bereits ein rechtlich bindendes Angebot. Falls der Anbieter akzeptiert, kommt ein Vertrag zustande, aus dem man oft nur durch hohe Stornokosten wieder herauskommt.
    Insgesamt halte ich airbnb für eine unseriöses Internehmen.

    1. Das 1. stimmt definitiv nicht. Wir meiden auch die facebook-Anmeldung. Deshalb weiß ich genau, dass die Anmeldung bei AirBnB nur mit einer E-Mail-Adresse möglich ist.
      Ob ein Foto wirklich Pflicht ist, weiß ich gerade nicht (und da ich derzeit in Interlaken im Hostel sitze, möchte ich nicht nachschauen). Da AirBnB eigentlich der Sharing-Idee entsprungen ist, also eine Geselligkeitskomponente hat, finde ich das völlig in Ordnung, wenn Buchung und Aufenthalt eben nicht völlig anonym geschieht.
      Wer unkompliziert ein anonymes Hotelzimmer buchen will, ist sicherlich bei booking.com oder HRS besser aufgehoben.

      1. Wir haben auch gerade zumindest die ersten zwei Nächte unseres kommenden Aufenthaltes in Mauritis über AirBnB gebucht. Ich kann ebenfalls bestätigen, dass man sich auch ohne facebook (hab ich nicht) und google-Mail dort anmelden kann. Das Hochladen eines Fotos konnte ich (vorerst?) durch klicken auf „das mache ich später“ umgehen. Postwendenen Kontakt mit der Vermieterin gab es bereits. Sie bot ungefragt an, ob sie uns ein Babybett für unsere Kleine Tochter ins Zimmer stellen soll. Insofern sehe ich unserer ersten Airbnb Erfahrung optimistisch entgegen.

        1. Und noch ein kleiner Nachtrag, was das Stornieren angeht. Das ist auch ganz abhängig vom Anbieter. In unserem Fall kann ich bis 24 h vorher kostenlos stornieren, was ich zwar hoffentlich nicht muss aber es macht die ganze Sache sehr entspannt. Es lohnt also, auf die Stornobedingungen zu achten.

        2. Danke für das Teilen deiner Erfahrung. Ganz viel Spaß im Urlaub!

          Ich habe für unsere Irland-Recherche-Reise im Sommer auch wieder viel über AirBnB gebucht. Obwohl ich in Killarney am Ring of Kerry (also in der Touristen-Hochburg) wieder genau auf die oben beschriebenen Ansätze gestoßen bin bei einem Anbieter, bin ich insgesamt immer noch sehr zufrieden, vor allem auch nachdem ich sehr genau mit alternativen Vermietungsportalen verglichen haben, die entweder technisch nicht gut funktionieren und für mich als Kunden sehr umständlich sind, und/oder eben viel teurer. Natürlich muss man dann vor Ort schauen, ob wirklich alles passt, aber wenn man sich vorher die Bewertungen anschaut, gibt es meiner Erfahrung nach selten böse Überraschungen.

    2. Das stimmt so nicht.
      Man kann Anfragen senden, die nicht gleich eine Buchung darstellen. Max. eine Vorabbestätigung und dann hat man es immer noch selbst in der Hand, ob man als Gast annehmen will.
      Bin selber Gastgeber und war auch schon Gast.

      1. Genau. Es gibt diese Möglichkeit, aber bei den meisten Gastgebern auch die Funktion „sofort buchen“. Da ist dann Vorsicht geboten, denn das ist (meine ich, ohne noch mal explizit nachgeguckt zu haben) wirklich bindend. Einfach nicht zu schnell klicken! ;)

        1. Was Kiegeland schreibt hat doch was wahres:
          Es gibt rechts einen dicken Button ((BUCHEN)), wo drunter steht: „Dir wird noch nichts berechnet“.
          Gehe ich diesen Weg weiter, werden Kreditkartenangaben abgefragt. „Dir wird noch nichts berechnet“ – stimmt nicht, denn das ist bereits eine verbindliches Mietangebot. Gartis-Storno gibt es nicht; es werden immer die „Service-Gebühr“ einbehalten. Allenfalls läßt sich die Gebühr verringern, wenn man den Zeitraum verkleinert – ganz raus kommt man nicht mehr ohne zu bluten.

          Auf der linken Seite, nur farblich abgehoben, steht der Link „Kontaktiere den Gastgeber“ – das ist wirklich nur die unverbindliche Frage-Taste…

          1. Na ja, aber wenn ich meine Kreditkarten-Details eingebe, muss mir doch klar sein, dass ich was bezahle…

            Ich finde es logisch, die „Kontaktiere den Gastgeber“-Funktion zu nutzen. Auf diese Weise bin ich meistens weitergekommen.

            Deine Tipps zum gewieften Buchen kann ich aber nicht freischalten, lieber Knut. Da würde ich mich ja der Beihilfe zum Betrug schuldig machen. ;)

  11. Wir hatten einen Übernachtungsgast der über air b&b bei uns angemeldet war. Dann aber nicht registriert wurde und folglich nie bezahlt hat. Wir wissen nicht ob der Gast uns mit Berechnung um unsere Bezahlung gebracht hat. Fest steht das es bei Air B& B einfach keinen Ansprechpartner für Probleme gibt! Man muss auch als Gastgeber vorsichtig sein!

    1. Ich habe mir letztens beim Update die Nutzungsbedingungen noch mal von vorne bis hinten durchgelesen (was natürlich gähnend langweilig ist und auch nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen gehört). Worauf AirBnB immer wieder aufmerksam macht, ist die Tatsache, dass sie nur Vermittlungsplattform sind. Alle Interaktionen im eigentlichen Sinne finden zwischen Vermieter und Mieter statt. Damit machen sie es sich natürlich einfach, vor allem, weil die Abrechnung ja sehr wohl über das Portal läuft. Aber alle Auseinandersetzungen muss ich halt direkt mit der betreffenden Person führen, nicht mit AirBnB.
      Aus deren Sicht ist es wahrscheinlich vergleichbar damit, bei Betrug am Telefon die Telekom belangen zu wollen.

      1. Wenn das wirklich dort so drin steht, wundert es mich, wie sie damit durchkommen.
        Meines Wissens lassen sich Unterkünfte bei AirBnB nur über AirBnB bezahlen? Wären sie „nur Vermittler“, dann müssten sie auch Barzahlung direkt beim Vermieter erlauben.
        AirBnB stellt sich öffentlich als „community“ dar, dabei sind sie nichts anderes als ein Reiseveranstalter, weigern sich aber die für diese Branche gültigen Gesetze einzuhalten.

        Die Idee, privat Wohnraum zu vermieten (wenn man z.B. im Urlaub ist) und dadurch günstiges Reisen zu ermöglich, ist gut.
        Aber das ist wohl nicht die Idee, die hinter diesem Unternehmen steckt, auch wenn sie das vorgauckeln.

        1. Ich bin halt keineswegs Experte, sondern auch nur durchschnittlicher Endverbraucher. Mich qualifiziert nichts dazu, AirBnB zu erklären oder gar zu rechtfertigen. Ich teile hier einfach nur meine persönlichen Erfahrungen und sage, wie ich das verstehe, was für alle einsahbar in den AGB steht.
          Ich denke, dass „Reiseveranstalter“ rechtlich gesehen ein anderer Terminus wäre. Aber wie gesagt, gerade rechtlich habe ich keine besondere Ahnung.
          Dass AirBnB ein Unternehmen ist, deren allererstes Interesse ist, selbst möglichst viel Geld zu verdienen, zieht, denke ich, niemand in Zweifel. ;)

  12. Hallo,
    ich habe von airbnb bisher keine Mitteilung über eine Auszahlung von 220,-€ erhalten. Das Geld ist bisher auch nicht auf meinem Konto erschienen. Bei der Transaktionen steht allerdings ausbezahlt am 29.05.2017 heute ist der 05.06.2017. Weiß jemand, wie ich an mein Geld komme?
    Mit airbnb ist wohl keine Kommunikation möglich?
    Danke
    Marie

    1. Sorry, das ist ein Blogpost über unsere eigenen Erfahrungen in einem persönlichen Reiseblog, kein Beratungsforum. Ich habe keinerlei Einblick in die Geschäftspraktiken von AirBnB.

    2. Hallo Marie,
      ich kann nur sagen, dass bei einer Verkürzung der ursprünglichen Mietdauer das überzahlte Geld innerhalb weniger Tage wieder auf der Kreditkarte war.
      Mailkontakt hatte ich nur, weil die mich über meinen Führerschein identifizieren wollten und es vom System wieder und wieder als unleserlich zurück kam. Kontakt ist das falsche Wort, denn außer Textbausteinen kam nicht viel. Ich habe ein zweiten Account angelegt mit einer anderen Kreditkarte und durfte dann die 2.Woche buchen.

  13. Hallo Lena und alle Airbnb-Nutzer,

    für mich als Gastgeber hat sich das Thema Airbnb komplett erledigt. Hatte gerade einen Gast für ein paar Monate bei mir, der trotz eindeutiger Hausordnung hier Drogen konsumierte, ständig besoffen war und wilde Alkoholparties mit widerrechtlich eingeladenen Saufkollegen hatte, täglich komplett alles extrem verdreckt, sich an keine Nachtruhezeiten hält und eigentlich alles komplett 180 Grad falsch macht, was man so machen kann.

    Tu mit Airbnb seit über einer Woche herum, um den Chaos-Gast loszuwerden. Aber die eiern trotz eindeutiger Drogenkonsum-Nachweise noch ständig herum.

    In Texas sitzt man für den Besitz von 150 Gramm Mariuana 35 Jahre lang ein und Airbnb denkt sich, sollen doch die Jungs in Deutschland ihren Spass haben, zur Not fliegt eben der Gastgeber aus seiner hart erkämpften Wohnung heraus.

    Ich kann festhalten, seit Jahren keinen einzigen Gast mehr mit akzeptablen und saubereb Verhalten bekommen zu haben.

    Dies liegt m.M vor allem an der „Gast ist immer König-Politik“ von Airbnb, die ständig nur die Gastgeber für alles bestraft.

    1. Lieber Norbert, das tut mir leid, dass du so schlechte Erfahrungen gemacht hast. Ob das ein Einzelfall ist oder nicht, kann ich schlecht beurteilen. Wir kennen AirBnB ja nur aus Mietersicht, und unsere Vermieter waren laut Bewertungen immer sehr zufrieden mit uns. Das Bewertungssystem soll ja solchen Katastrophen entgegenwirken, ähnlich wie bei ebay. Als Vermieter kann man ja jedes Mal entscheiden, ob man den Gast annimmt oder nicht. Ich denke, man kann auch noch ablehnen, selbst wenn man als Vermieter die „sorfort buchen“-Funktion erlaubt? AirBnB ist halt längst von der sozialen Sharing-Idee weg-gewachsen zu einem ziemlich professionellen Vermietungsportal. Ich schätze, die meisten (professionellen) Vermieter haben wenig Lust, alle Mieter ihrer Ferienwohnungen erst auf positive Bewertungen hin zu untersuchen. Insofern ist es vielleicht ein Strukturproblem. Wie ist es denn bei den anderen großen Vermietungsportalen, booking und fewo-direkt, und wie sie alle heißen? Kümmern die sich mehr? Oder weniger, indem sie dem Vermieter aber mehr Handlungsspielraum lassen? Generell sind die beschriebenen Probleme ja welche, die potenziell auch jeder normale Vermieter haben kann. Und wenn du von ein paar Monaten schreibst, ist das ja auch nicht der AirBnB-Normalfall. Aber ja, möglicherweise ist das tatsächlich so, dass das Portal solange gut funktioniert, wie man keinen Support braucht. Dass man im Konfliktfall keine große Hilfe von AirBnB erwarten kann, haben jetzt ja wirklich schon viele gesagt.

  14. Jetzt kommentiere ich mal meinen eigenen Artikel. :) Es ist mittlerweile der meistgelesene im ganzen Blog, und wenn man „schlechte Erfahrungen mit AirBnB“ bei Google eingibt, ist das hier der erste Treffer. Viele Kommentare hier sind sehr negativ, und für mich ist das auch völlig okay, wenn Leser hier ihre schlechten Erfahrungen teilen (solange sie dabei die Basisregeln respektvoller Kommunikation beherrschen).
    Aber aus meiner ganz persönlichen Erfahrung heraus möchte ich doch noch mal ein Positiv-Beispiel beisteuern. Jetzt im Sommer haben wir eine Woche eine Wohnung in Helensburgh, Schottland, über AirBnB gemietet. Und es war wirklich alles perfekt! Klar, die allermeisten der hier vorgetragenen Probleme mit der Plattform traten im Konfliktfall auf, und dahingehend habe ich – glücklicherweise – immer noch keine eigenen Erfahrungen. Aber wenn man AirBnB so benutzt, wie es vorgesehen ist, dann läuft unserer akut aufgefrischten Erfahrung nach auch alles wie am Schnürchen! :)

  15. Ich habe erst zweimal via AirBnB gebucht. Vor fünf Jahren eine Wohnung in Berlin für 5 Tage und letzten Monat für 5 Tage eine Wohnung in Amsterdam. Und ich habe beide Male sehr gute Erfahrungen gemacht. Besonders Amsterdam war großartig. Unsere Gastgeberin ließ keine Wünsche offen.Sie legte uns Stadtpläne, die Amsterdam Card und eine Karte, mit der wir günstiger die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen konnten, bereit. Da wir erst kurz vor 24.00Uhr ankamen hat sie und am nächsten Morgen eine Kleinigkeit zum Frühstücken ans Bett gebracht. Außerdem wurden wir mit Waffeln und Schokolade verwöhnt und konnten sie bei Fragen jederzeit kontaktieren.
    Das einzige, dass ich sehr bedauerlich finde: Aus irgendwelchen Gründen kann ich mich bei AirBnB nicht mehr anmelden. Obwohl ich Mails an meine E-Mail-Adresse bekomme, wird mir angezeigt, dass die E-Mail-Adresse nicht existiert. Ich konnte so weder die Buchungsbestätigung ausdrucken (was in dem Fall nicht schlimm war) noch konnte ich unsere wunderbare Gastgeberin bewerten. Und sie hätte es verdient!

    Ich würde jederzeit wieder Unterkünfte über AirBnB suchen.

    1. Dann melde dich halt mit einer anderen eMail-Adresse an. Oder frage deine/n Mitfahrer, ob er sich nicht bei AIRBNB neu anmeldet und die Buchung übernehmen kann. AIRBNB fördert solche Freundschaftwerbungen ganz offiziell und als Dankeschön gibt es für dich und dem Neu-Mitlglied eine Buchungsgutschrift.

      1. Also, VIEL BESSER ist es natürlich, wenn man sich über den oben im Artikel stehenden Link anmeldet! ;)
        Bei der Freundschaftswerbung gibt es die Buchungsgutschrift für das Neu-Mitglied und gleichermaßen für den Werbenden (das wäre dann über den Link oben ich). Das ist nett, funktioniert aber nur einmal, eben bei der ersten Buchung. Und auch der Werbende erhält das Geld nur gutgeschrieben, wenn das Neu-Mitglied tatsächlich was bucht.
        Ob es funktioniert, sich für jede Buchung eine neue E-Mail-Adresse anzulegen und sich von sich selbst werben zu lassen, weiß ich nicht – aber da ist man definitiv wieder in einem Bereich, der den AGB widerspricht und schnell zur Sperrung führen kann. Inwiefern AirBnB da hinterher ist, keine Ahnung. Aber das finde ich schon moralisch verwerflich und würde sowas auch nicht unterstützen wollen.

  16. Hallo Lena,
    dann lasse ich meine Spartipps zum US-Dollar-Buchen weg, auch wenn ich darin keine Anleitung zum Betrug sehe:

    Bei AIRBNB ärgern mich vor allem zwei DInge
    -auch bei Stornierung werden die hohe Vermittlungsgebühr einbehalten -wer in USA bucht, darf nicht in US-Dollar zahlen (amtlicher Kurs), sondern muss deutlich schlechteren AIRBNB Kurs zahlen.

    Durch Zufall habe ich herausgefunden, dass manche amerikanischen/karibischen Wohnangebote über die airbnb.com Adresse 10-15% günstiger waren – im Vergleich zu .de Seite. Es ist auch ein Unterschied, ob ich mit iPhone oder Win XP zum Suchen nehme. Völlig unverständlich sind die Preiserhöhungen nach dem Login mit einem deutschen AIRBNB Account. Glücklicherweise verfügt meine Frau über einen amerikanischen Account, und siehe da, die günstigen Preise sind wieder da.

    Ich glaube nicht, dass es Betrug ist, sich an seinem US-Zweitwohnsitz zu registrieren, um so den besseren forex Kurs der Kreditkarte zu nutzen.

    1. So klingt das schon besser. ;) Dass die Preise je nach Standort variieren, ist mir neu. Danke für den Hinweis. Dass AirBnB (wie wahrscheinlich jede Firma) auf Profitmaximierung aus ist, überrascht mich nicht, und ich halte es auch nicht für unwahrscheinlich, dass deren Mittel dafür im Zweifelsfall zumindest moralisch fragwürdig sind.

  17. Interessanter Fakt ist auch dass eine Bewertung nur veröffentlicht wird, wenn der Vermieter auch eine Bewertung abgibt. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit evtl. kritische Bewertungen im Vorfeld zu unterdrücken, was scheinbar gerne getan wird denn die vielen guten Bewertungen einer Unterkunft die ich angemietet hatte waren im Nachhinein klare Fakes. Von Airbnb warte ich noch heute auf eine Stellungsnahme.

    1. Ist das so? Das wäre ja absurd. Ich schau mal nach, wenn ich Zeit habe, aber das würde mich sehr wundern, weil es das System ja ad absurdum führen würde. Ich bin mir sehr sicher, dass unsere mittelmäßigen Bewertungen immer im Profil der Vermieter erschienen sind, und ich bezweifele, dass sie sich in solchen Fällen lobend über uns geäußert haben. Gleichzeitig weiß ich, dass wir nur gute Bewertungen haben. Wie gesagt, ich gucke mir das bei Gelegenheit mal an, hege aber Zweifel.

    2. Das stimmt so nicht. Wenn bei Airbnb nur einer von beiden (Gast oder Gastgeber) bewertet hat, wird nach ca. 14 Tagen die eine Bewertung trotzdem veröffentlicht. Interessant finde ich eher, dass man nicht lesen kann, wie der andere einen bewertet hat, bevor man nicht selbst bewertet hat. Erst wenn man selbst eine Bewertung abgegeben hat, wird die des Gegenüber auch veröffentlicht (muss allerdings innerhalb von 14 Tagen passieren, sonst wird wie schon geschrieben nur eine veröffentlicht und man hat keine Chance mehr, doch noch zu bewerten). Man kann allerdings auch öffentlich auf eine Bewertung antworten.

  18. Ich habe mit AirBnB bisher nur gute Erfahrungen gemacht. Und dass man das Portal nicht umgehen sollte, weil man sonst leichte Beute für Betrüger ist, sollte ja wohl klar sein. Das ist ja bei anderen Portalen auch so.
    Und es stimmt auch nicht, dass man AirBnB nicht kontaktieren kann. Ich selbst habe den Kundenservice kontaktiert, als einmal die Schlüsselübergabe nicht sofort geklappt hat. Wobei man ganz klar sagen muss, dass AirBnB kein Reiseveranstalter ist sondern eine Plattform um Unterkünfte zu buchen. Das heisst wenn irgendwas nicht in Ordnung ist, werden sie sich nicht darum kümmern eine andere Unterkunft zu finden oder so.
    Ich suche mittlerweile immer zuerst auf AirBnB und bin sehr begeistert vom Preis/Leistungsverhältnis.

    1. Danke, dass du dir die Mühe gemacht hast, zu kommentieren, „obwohl“ du zufrieden bist! Meistens ist es ja so, dass immer nur die die paar Klicks schaffen, die was zu meckern haben. :)

      Wie gesagt: Ich bin nicht auf allen Ebenen restlos begeistert von AirBnB, es ist nicht so, dass mein Vertrauen grenzenlos ist. Aber unterm Strich finde ich es auch ein sehr gutes Angebot, das ich regelmäßig erfolgreich nutze und für dessen Existenz ich dankbar bin.

  19. Auch hier wieder sehr geschmunzelt, ich mag deinen schreibstil :) wir buchen als Familie mit kleinem Kind eigentlich immer wenn wir können über airbnb und haben eigentlich fast ausschließlich gute Erfahrungen gemacht. Ich versuche meist Wohnungen zu finden in denen Leute auch echt leben, das ist sooo viel persönlicher! Vor Jahren (da gab es airbnb noch nicht lange) hatten wir mal ein Zimmer in einer Privatwohnung in der es ziemlich durchdringend nach katzenpisse gerochen hat. Das ist dann allerdings echt ein Problem, denn die Vermieterin war eigentlich sehr nett. Und wie soll man sowas in der Bewertung erwähnen, ohne sie dann vor den Kopf zu stoßen? Muss zugeben, dass ich da dann trotzdem fünf Sterne gegeben habe ohne was zu sagen. Mit dem heutigen System bei dem beide Parteien nicht mehr vor der Bewertung sehen was der andere geschrieben hat, finde ich die Bewertungen viel glaubwürdiger. Ich bin ein großer Fan von der Seite :)

    1. Danke für das Kompliment! :)
      Aber oha, das mit dem Geruch ist natürlich ein Ding. Aus Nettigkeit fünf Sterne geben finde ich schwierig, weil es fies für die nächsten Mieter ist. Bei AirBnB habe ich da keine Probleme, ehrlich zu bewerten. Bei Couchsurfing schon eher, weil es da ja wirklich auf reiner Gastfreundschaft beruht. Aber auch da finde ich es total wichtig, ehrlich zu sein. Da habe ich auch schon ein paar mal zwar positiv (also grün) bewertet, aber im Text in freundlichen Worten sehr deutlich benannt, was mich gestört hat, oder halt Dinge, von denen ich meine, dass Besucher sie vorher wissen sollten. Mit der Zeit entwickelt man in beiden Portalen aber auch eine Ahnung, wie man zwischen den Zeilen lesen muss, finde ich.

  20. Hallo, da möchte ich mal gerne schildern – aus Vermietersicht, wie sich das von hier anfühlt und anhört…
    Habe mich vor zwei Tagen bei AIRBNB als Vermieterin angemeldet – Kundin bin ich schon seit ein paar Jahren, mit eigentlich guten Erfahrungen. 3 x Darmstadt 1 x Miami gebucht. Nun versuche ich seit zwei Tagen in die Tiefen der Preispolitik einzutauchen und auszuprobieren was am Ende dabei rauskommt. Bin auf zwei Portalen sowie Webseite – aber wenn man neu ist und vermieten „muss“ da man fürs Alter spart und die Spargelder auf der Bank nicht gut betreut sieht, dann steigt man da auch mit Herz und Liebe ein, weil anderst geht das sowieso nicht lange gut…naja – mag sein, es gibt überall schwarze Schafe, dass einige auch Besenkammern vermieten oder ungepflegten Mietraum. Das kann man dann aber auch schon am Preis und an „nicht vorhandenen“ Bildern sehen – und wenn ich wegen Schnäppchenpreis das Risiko eingehe „gemietet – aber nicht gesehen“ dann bin Unterstützer von solchen Methoden und selber Schuld wenn ich mich übern Tisch ziehen lasse. Nun zu meinem Ärgernis. AIRBNB schubst einen bei Anmeldung in ein Begrüßungs-Angebot für die 3 ersten Gäste (-20%) Später kann man das nicht mehr anbieten – so der Text – dann stellt man fest, das man weder Kurtaxe noch bezogene Betten preislich darstellen kann. An manchen Orten hat AIRBNB nen Deal das abzuführen – Deutsch Nordsee aber nicht… Also denke ich, das einfachste wäre das einzurechnen. Ich kriege von AIRBNB einen Preisvorschlag von 24 EUR pro Nacht „hää? Wie soll dass denn bitt gehen denke ich und kalkuliere – und lande bei eigentlich 75 EUR pro Nacht – da wir ab 3 Nächten vermieten und nicht an Ort uns Stelle wohnen brauchen wir einen Reinigungsservice – habe dann nicht getraut so weit vom vorgeschlagenen Preis abzuweichen und habe 67 EUR angesetzt.:Zack – heute morgen schon eine Anfrage – dem Gast war dieses Angebots-Preisexempel auch nicht geheuer – drum hat er nachgefragt ob das so stimmen kann: 3 Personen:
    3 Nächte á 67 EUR 200 EUR – da gehen dann die 20% weg und der Kosten-Anteil von AIRBNB drauf = 163 EUR – von mir will AIRBNB ne Service-Gebühr von 6 EUR = 157 EUR
    Gast zahlt 187 EUR – anstatt der 200
    Nun geben wir noch ab: Kurtaxe: 2 Erw. 3 ÜN 15,-€ – 3 Erw. 22,50
    bleiben noch im günstigen Fann (wenn einer der drei ein Kind unter 6 ist)= 142 EUR
    Reinigungsservice: Brutto: 85 EUR
    3 bezogene Betten: 30 EUR
    Bleiben für mich als Vermieter : 27 EUR für 3 Nächte, von denen ich Steuern, Hausgeld, Strom, Wasser, Heizung zahlen muss…
    Fazit: habe die Miete nun auf 68 EUR – aber erst ab 5 Tagen mietbar – was der unflexiblen Abrechnungsweise von AIRBNB zu verdanken ist.
    Wochenendbucher sind nun raus – es sei denn sie finden zur Webseite..Aber da stand ich ja auch schon vorher..mal sehen wie
    sich das entwickelt….
    Vielleicht sieht der eine oder andere die Preise mal aus Sicht der Dienstleister dahinter. Das wäre toll und bei fairen Zahlern sind auch sehr viele faire Angebote im Netz.
    Euch allen einen schönen Urlaub.
    ….gute Seite übrigens ;-)
    LG

    1. Nachtrag – wer wisseln will was aus dem Anfrager nun wird? Habe ihm natürlich den günstigen Preis – wo wir drauf zahlen bestätigt – ihm aber auch die Wahrheit darüber geschrieben -möglicherweise hab ich ihn nun verschreckt – aber er hat die Chance zu buchen und wenn er bestätigt, ist er mir als Gast so lieb wir jeder -hab ich ja schließlich selbst versemmelt….LG

    2. Der Preisvorschlag von Airbnb ist nach meinen Erfahrungen nie realistisch sonodern grundsätzlich deutlich zu niedrig. Aber er ist unverbindlich. Das Feature „intelligente Preisgestaltung“ kann auch ganz sinnvoll sein. Aber auch das muss man nicht nutzen. Es ist auch möglich, Reinigungskosten separat auszuweisen. Da lässt sich auch Wäsche einkalkulieren. Und die Kurtaxe geht doch über den Tagespreis. Ist alles über Preiseinstellungen zu finden.
      Schönen Gruß von der Ostsee
      Helge

  21. [Diesen Kommentar habe ich etwas abgewandelt, da er Namen und exakte Ortsangaben enthielt und ich mich auf meinem Blog nicht angreifbar machen möchte, ggf. wegen Rufschädigung oder was weiß ich belangt zu werden. Die beschriebene Erfahrung selbst finde ich aber für andere Urlauber sehr hilfreich, weshalb ich ihn mit den durch eckige Klammern gekennzeichneten Auslassungen dennnoch veröffentliche. – Lena]

    Liebe Lena,
    ich bin gerade etwas verunsichert, da ich bei einem gewissen [M.] in Apulien [genaue Ortsangabe] eine Unterkunft gebucht habe. Er bietet über 120 Unterkünfte bei Airbnb an und war leider der Einzige, der in Strandnähe etwas Bezahlbares hatte. Die Objekte werden auch bei Booking.com etc. angeboten. Nach erfolgter Buchung (und Bezahlung via Airbnb) kam die Frage nach meiner Mailadresse. Habe sie gegeben und prompt eine private Mail erhalten mit der Aufforderung, sämtliche Daten zu schicken: Namen, Adresse, Kreditkartennummer + Ablaufdatum, Steuer Id, wie viele Kinder etc. Und es kam auch die Frage, ob wir Handtücher und Bettwäsche bräuchten („nur“ 15 € extra/Person). Ich habe die Mail kopiert, als Nachricht via Airbnb zurückgesendet an [M.] und dazu geantwortet, dass ich meine Kreditkartennummer nicht poste, da ich bereits via Airbnb bezahle. Und auch meine anderen Daten nicht rausgebe (abgesehen vom Namen), da ich veriziert bin und Airbnb meinen Ausweis hochgeladen habe.
    Habe das Airbnb Kundencenter verständigt, die den Mailverlauf angesehen haben. Der Mitarbeiter meinte, es sei wohl keine Betrugsabsicht, er werde aber den Anbieter verständigen und klar machen, dass man von mir keine Kreditkartennummer etc.zu erfragen hätte. Bisher keine Nachricht.
    Auf Google Streetview sieht das Haus übrigens sehr viel schäbiger aus.
    Handelt es sich evtl. um den selben Anbieter? [AirBnB-Mitgliedsname]

    Lg, Verena

    1. Hallo Verena, ja, das klingt ganz nach demselben Herrn. So viele Daten wollte er von uns nicht haben, wenn ich mich recht erinnere. Möglicherweise hat er seine Geschäftstaktik angepasst. Ich hoffe, ihr könnt euren Urlaub trotzdem genießen! Wenn du offiziell über AirBnB gebucht hast, kannst du ja wenigestens eine Bewertung abgeben. Insofern müsste er sich ja auch entsprechend mehr Mühe geben. Ich drücke die Daumen! Und berichte doch hinterher gerne noch mal, wie es dann wirklich war!

  22. PS: Ansonsten hatte ich auch schon tolle Erfahrungen und demnächst besucht mich eine Airbnb-Vermieterin aus New Orleans, die uns ein Zimmer in ihrem Shotgunhäuschen vermietet hatte. Und mit der wir sogar um die Häuser gezogen, baden gegangen sind und vieles mehr.

    1. Das widerspricht meiner Erfahrung. In diesem Sommer nutzen wir acht verschiedene AirBnB-Unterkünfte. Gerade sind wir bei Unterkunft Nummer sechs angelangt, die einfach nur herrlich ist! Alle bisherigen waren auch völlig okay. Und diesmal haben wir wirklich alle möglichen Variationen durch, von Gästezimmer mit Familienanschluss über WG-Zimmer mit gemeinsam mit Vermieterin genutztem Bad über Gartenhaus bis zum eigenen Ferienhäuschen. Man muss halt die Inserate sorgfältig lesen, Fragen vor der Buchung klären, nicht mehr erwarten als man bereit ist zu zahlen und dann mit dem Vermieter kommunizieren, wenn mal was nicht klappt oder man für irgendwas eine Lösung braucht. Ich bin begeisterter denn je von dem Konzept.

  23. Habe vor 2 Wochen das erste mal – mit 3 Freunden – in einer Unterkunft in Amsterdam gewohnt, welche ich über AirBnB gebucht hatte. Riesenenttäuschung und totale Abzocke. Ich bin kein Freund von Hotels (da unpersönlich), weshalb ich bis jetzt auf meinen Reisen meistens in B&B’s oder Pensionen gewohnt habe, wenn möglich mit „Familienanschluß“. Deshalb gefiel mir das Konzept dieser Platform und die Möglichkeit, interaktiv mit dem Vermieter zu kommunizieren.
    Die Unterkunft bestand aus 2 Schlafräumen mit jeweils einem Bett, wobei ein Raum kein Fenster hatte und nicht belüftet werden konnte. Es gab keinen Kleiderschrank oder sonst eine Möglichkeit die Bekleidung irgendwo abzulegen. Die Dusche inclusive WC und einem winzigen Waschbecken war in einem Raum von 2,5 !! Quadratmeter untergebracht. Bei einem Bett war der Lattenrost durchgebrochen, sodass wir die Matratze auf den Fußboden legen mussten. Die Küche – integriert in einem der Schlafräume – bestand aus einem Wasserkocher und einer Kaffeemaschine. Das wars. Kein Geschirr oder Besteck, nichts.
    Aber für mich das Ärgerlichste war eigentlich, das wir die Vermieterin während unseres 4-tägigen Aufenthaltes nie zu Gesicht bekommen haben, obwohl sie gleich nebenan in einer Wohnung lebte. Sie hatte anscheinend null Interesse mit uns zu kommunizieren. Was mich bei der Sache wundert ist, das die Unterkunft – im Internet schön präsentiert – dennoch einige gute bis sehr gute Bewertungen bekommen hat, auf AirBnB. Auf booking.com sah die Sache jedoch ganz anders aus. Da waren durchaus auch katastrophale Bewertungen zu lesen. Vielleicht ist das Bewertungssystem von AirBnB doch zu hinterfragen.

    1. Vielleicht ist es auch eine Sache der Erwartungshaltung. Eine vergleichbare Sache ist uns mal in Istanbul passiert (ich glaube, über booking gebucht, aber ich bin mir nicht mehr sicher, könnte beides gewesen sein). Da haben wir uns nachher auch gefragt, woher die vielen positiven Bewertungen kamen in einem Fuchsbau ohne jeden Notausgang, mit sehr unprofessionellen Vermietern bei offenbar mindestens 20 Wohnungen in dem Komplex, und einer laut Profil „fully equipped kitchen“, die bei vier Betten über kaum zwei Gabeln verfügte. Aber dafür war es halt auch nur halb so teuer wie ein Hotel in ähnlicher Lage, und als junger Backpacker ohne Gefahrenbewusstsein, der eh immer auswärts isst, ist man da wahrscheinlich wirklich sehr zufrieden.
      Dass Vermieter ein echtes Interesse haben, mit ihren Gästen zu kommunizieren, erlebe ich auch als absolute Ausnahme. Ich hatte anfangs auch gehofft, in AirBnB so eine Art bezahltes, dafür komfortableres Couchsurfing entdeckt zu haben, und es wird von den Machern ja auch gerne als „social traveling“ dargestellt. Das entspricht aber meiner Erfahrung nach einfach nicht der Realität, leider. Es kommt zwar vor, und dann ist es toll, aber halt eher ausnahmsweise.
      Wichtig um Reinfälle zu vermeiden, ist meiner Erfahrung nach, das Inserat mehrmals sorgfältig durchzulesen. Auch die Bewertungen. Und noch wichtiger: die Fotos. Wenn es keine Fotos aus dem Inneren gibt, ist das schon verdächtig. Nach entsprechenden Erfahrungen achte ich auch darauf, dass es ein Foto vom Bad gibt. Auch die Preisgestaltung ist interessant. Kostet die Unterkunft drastisch weniger als umliegende, wird das seinen Grund haben. Viele Abstriche sind für uns akzeptabel, andere nicht. Ich möchte jedenfalls vorher wissen, worauf ich mich einlasse. Und mittlerweile klappt das auch prima. Ich habe im Jahr 2018 jetzt insgesamt 11 Unterkünfte gebucht, in Schottland, Wales, England, Irland, Frankreich und Dänemark. Einiges war „okay“, anderes war richtig gut oder grandios. Ich kann halt wirklich nicht klagen.
      Viel Glück auf jeden Fall beim nächsten Mal, falls du der Angelegenheit noch eine Chance geben möchtest. Wenn nicht, freuen sich sicher auch die Pensionen und B&B-Besitzer, die nicht mit AirBnB arbeiten – wobei man da ganz genauso ins Klo greifen kann, meiner Erfahrung nach.

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