Schlagwort-Archive: Berlin

Städte-Trips: Alle 16 Landeshauptstädte!

Weil ich es liebe, Listen abzuhaken, hab ich mir irgendwann mal zum Ziel gesetzt, alle 16 Landeshauptstädte zu bereisen. So ganz, ganz ehrgeizig hab ich dieses Unternehmen nicht verfolgt, aber – ich hab’s geschafft! 🙂 Ich bin fertig. Hier kommt meine ganz persönliche Liste der Landeshauptstädte.

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Gastronomie: Berlin von seiner Schokoladenseite

Wir sind sehr sparsame Reisende. Wir couchsurfen oder übernachten in Hostels, wir kochen selbst und machen einen Bogen um teure Attraktionen und Shopping Malls. Aber wir alle vier haben eine gemeinsame Schwäche: Schokolade. Und wir lieben Café-Besuche. Ab und zu muss man sich auch mal etwas gönnen können. Berlin ist in dieser Hinsicht keine Enttäuschung. Zwei Tage waren wir dort, zwei großartige Orte ganz im Zeichen der süßen Sünde haben wir gefunden.

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Berlin: Sightseeing mit Spaßfaktor

Kinder im Grundschulalter wissen oft schon eine Menge. Dass Berlin Deutschlands Hauptstadt ist, zum Beispiel. „Da wohnt Frau Merkel“, lautet die erste Assoziation von Silas (7). „Und es gibt sehr viele Museen auf der Museumsinsel“, erinnert sich Janis (10) an seinen letzten Besuch. Das Brainstorming, das wir zum Auftakt unseres Hauptstadt-Kurztripps veranstalten, ist durchaus ergiebig: Die Jungs freuen sich aufs Brandenburger Tor und auf den Fernsehturm, auf den Reichstag und die Reste der Berliner Mauer. Und ja, diesmal wollen sie Sightseeing machen. „Das muss man schließlich alles mal gesehen haben“, sagt Janis, „damit man weiß, wovon die im Radio immer sprechen.“ Nach unseren guten Erfahrungen in Dresden haben wir uns für diesen Fall wieder für die Kinder-Tour des „Stadtspiels (Ver-)Führung“ entschieden: „Schnitzeljagd Berlin City“, kindgerechtes Sightseeing individuell und mit Spaßfaktor für die ganze Familie.

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family4travel auf „Geschäftsreise“ zur ITB (in Berlin, Deutschland)

Drei anstrengende Tage liegen hinter mir, als Blogger auf der ITB in Berlin, der größten Reisemesse der Welt.

gully

Was man da so macht, als Reiseblogger? Im Wesentlichen geht es darum, in der kurzen Zeit so viele Kontakte wie möglich zu Tourismusverbänden und PR-Agenturen zu knüpfen, damit für das eine oder andere Reiseziel tatsächlich eine Zusammenarbeit zustande kommt. „Eine Zusammenarbeit“ bedeutet dabei nicht, dass die PR-Menschen Jubelbeiträge nach Wahl auf dem jeweiligen Blog einkaufen. Im Gegenteil: Bei allen öffentlichen Veranstaltungen zu dem Thema, aber auch in sämtlichen Gesprächen, die ich mit Vertretern von Destinationen geführt habe, haben die Veranstalter selbst immer wieder betont, wie wichtig ihnen eine unabhängige Berichterstattung ist. Authentizität und Glaubwürdigkeit sind da die viel zitierten Zauberworte.

messe

Trotzdem kommt natürlich etwas dabei rum für den, der sein Budget in den Blogger investiert: „Sendezeit“ auf dem Blog sozusagen, eine umfangreiche Darstellung des Reiseziels – Präsenz, Content, Texte, die die Leser des jeweiligen Blogs interessieren und Suchende über Google finden können. Der Preis ist frei verhandelbar und richtet sich vor allem nach dem Marktwert des Bloggers. Dieser ist, wie ich bei den ebenfalls zahlreich veranstalteten Vorträgen und Podiumsdiskussionen gelernt habe, gar nicht so einfach zu berechnen. Die „Großen“ der Branche können, je nach Reichweite, mittlerweile jedenfalls durchaus einen Tagessatz von 300 bis 500 Euro verlangen, plus Unterkunft, Verpflegung und Reisekosten (wir sind dagegen ein echtes Schnäppchen, können dafür aber auch nicht mit Videos und Podcasts und tausenden von Twitter-Followern aufwarten).

Dass wir als semi-professionelle Reiseblogger in marketing-technischer Hinsicht blutige Anfänger sind und ich viel zu wenig Zeit zur Vorbereitung zur Verfügung hatte, ist mir auf der Messe immer wieder auf die Füße gefallen. Trotzdem habe ich ein paar viel versprechende Gespräche geführt und glaube naiv-hoffnungsvoll daran, dass wir euch dieses Jahr von ein paar tollen, alltagstauglichen Trips berichten können (und von einem großen Abenteuer, von dem ich aber noch nicht zu viel verraten darf).

wannsee

Den Großteil meiner „Geschäftsreise“ habe ich also in fensterlosen Messehallen verbracht. Trotzdem habe ich es geschafft, einen Sonnenuntergangs-Glücksmoment am Wannsee festzuhalten, den ich allsamstäglich der „in heaven“-Reihe der Raumfee beisteuere.

berlin

Und heute, kurz vor der Heimreise, hat die Zeit noch für einen kleinen Berlin-Bummel gereicht. Bei schönstem Frühlingswetter bin ich vorbeigestrolcht an Reichstag, Brandenburger Tor und über den Flohmarkt am Spreeufer gegenüber der Museumsinsel. Vor allem auf dem Kunstmarkt, der sich anschließt, hab ich es heute sehr genossen, auch mal ohne ungeduldige Kinder unterwegs zu sein. So konnte ich in aller Ruhe die „Berliner Eindrücke“ bewundern – tolle Keramikfliesen von Karin B. Schulze – und mich fasziniert durch die komplette Bilder-Sammlung von Nathan Wright blättern. Der macht irre Fotos in verlassenen Häusern in Berlin, hier könnt ihr mal gucken. Und einen Samstagskaffee habe ich natürlich noch getrunken. Anschließend hab ich ziemlich genau 10 Kilo Prospektmaterial aus dem Bahnhofsschließfach geholt (ja, ich habe nachgewogen!), eine Verspätungsorgie der Deutschen Bahn überlebt, und jetzt leg ich mich bloß noch in die Badewanne und hör mir an, was die Jungs mir nach vier Tagen Mama-frei zu erzählen haben.

cafe

Dienstag in Deutschland: Die Museumsinsel in Berlin

Es ist nie zu früh, um Kinder an Kultur zu gewöhnen. Museen, selbst klassische, können  auch und gerade für Familien zu einem großen Abenteuer werden. Im April widmeten wir ein ganzes Wochenende der Erkundung der Berliner Museumsinsel und hatten eine Menge Spaß dabei. 

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