Bunte Holzfassade im Freilichtmuseum von Kaunas.

family4travel in Litauen

Viel zu kurz war unsere Stippvisite in Litauen im Sommer 2012! Wir haben fest vor, noch einmal wieder zu kommen und dem kleinen Land die Aufmerksamkeit zu schenken, die es verdient. Aber ein bisschen was zu lesen gibt es doch schon in diesem Blog. Was über die Qualität dieser ersten Beiträge auf family4travel zu sagen ist, habe ich bereits im Zusammenhang mit Estland gesagt. Nichtsdestotrotz, hier ist das kommentierte Inhaltsverzeichnis zum Thema Litauen.

Die alte Festung von Kaunas.

Die alte Festung von Kaunas.

family4travel in Litauen

Zu den anderen Reisetagebuch-Posts unserer Baltikum-Reise im Jahr 2012 gelangt ihr auch direkt über diese Karte.

Einfach und trotzdem einladend - so haben wir Litauen erlebt.

Einfach und trotzdem einladend – so haben wir Litauen erlebt.

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Gallipoli: Wo buchstäblich eine Kirche neben der anderen steht – und vom schönsten Strand unserer Reise

Eine Woche lang haben wir in Apulien verbracht, ganz im Süden Italiens. Fünf Ausflüge haben wir dort unternommen, und deshalb geht es fünf Wochen lang jeden Dienstag auf family4travel nach Süditalien. Und das sind unsere Ziele:

Gallipoli ist die Basis für unseren einwöchigen Aufenthalt im Salent. Aber weil es so viel regnet und ich mir in unserem eiskalten Apartment eine saftige Erkältung einfange, haben wir gar nicht so viel davon, dass wir ganz in der Nähe der Altstadt wohnen. Genau genommen sehen wir sie nur ein einziges Mal, und das am Abend. Denn wenn das Wetter es zulässt, wollen die Jungs lieber an den Strand.

Und ganz ehrlich, das ist auch okay so. Nicht, dass Gallipoli keine hübsche Stadt wäre (auch wenn mir die nicht unähnlichen Altstädte in Kroatien viel, viel besser gefallen haben – aber das liegt vielleicht auch daran, dass aus meiner Reisefreudigkeit gerade irgendwie die Luft raus ist und meine Nase trieft und wir uns abends in der Küche in die Schlafsäcke mummeln, um die Kälte in unserer Wohnung erträglicher zu machen). Aber das beste an Gallipoli sind die Strände drumherum. Auch im März (besonders im März wahrscheinlich, denn da haben wir sie ganz für uns allein).

Fleißige Reisebloggerin unter widrigen Umständen.

Fleißige Reisebloggerin unter widrigen Umständen.

Der schönste Strand in Süditalien

Unser Lieblingsstrand liegt im Süden, etwa zehn Minuten Fahrtzeit von der Innenstadt entfernt. Direkt am Stadtgebiet schließt der Lido San Giovanni an. Dieses professionell betriebene Strandbad meine ich nicht. Das ist im Frühjahr noch verrammelt und zugenagelt, und man kommt schlichtweg nicht ans Wasser. Aber ein ganzes Stück weiter, noch hinter dem Stadion, ist der Zugang frei, und links und rechts der Straße befinden sich erst kostenpflichtige Parkplätze (da, wo sich noch viele Restaurants und Strandbars befinden), und diese wiederum weichen kurz darauf weiß umrandeten Parkbuchten, was bedeutet, dass man sein Auto hier gratis parken kann. Holzbohlenwege führen über die Felsen. Und dann liegt er da, der Traumstrand aller Kinder.

Ab an den Strand!

Ab an den Strand!

Hier können die Jungs nach Herzenslust über die malerischen Felsen aus Ergussgestein klettern. Als sie damit fertig sind, knien sie sich in den feuchten Sand und beginnen damit, ein Bergdorf zu errichten. „Hier ist der Markplatz“, erklärt Silas, während er ein Stückchen Sandboden ebnet. Dann formt er jede Menge kleine Hügelchen. „Trulli“, sagt er. Die traditionellen runden Steinhäuschen haben wir auf der Herfahrt zuhauf gesehen. „Und jetzt kommt Silas’ Residenz!“ Sein Bruder arbeitet währenddessen schon an einer Zitadelle, komplett mit Bastionen und Kasematten. Dann folgen Kasernen, Mühlen und Bauernhöfe, und alles wird mit Straßen verbunden. Schließlich kommt Janis sogar auf die Idee, an die Felskanten Klöster im Kleinformat zu bauen, wie wir es im griechischen Meteora gesehen haben.

So geht das tagelang, immer im Namen einer neuen Zivilisation, die auf den vom Winde verwehten Ruinen ihrer Vorgänger aufbaut. Martin und ich lungern währenddessen auf den Felsen herum, gut eingemummelt in unsere Winterjacken, und spielen Backgammon. Länger als ein knappes Stündchen halten wir es nie aus, aber das ist in Ordnung für die Kinder. Meist sind wir kurz vor Sonnenuntergang am Strand (auf dem Rückweg von unseren Ausflügen nach Lecce und Otranto oder nach einem ausgiebigen Schultag), und danach wird es ja ohnehin dunkel.

Janis baut an einer Festung.

Janis baut an einer Festung.

Spaziergang durch die Altstadt von Gallipoli

Aber schließlich gucken wir uns Gallipoli natürlich doch mal an. Die Altstadt liegt auf einer kleinen Insel, die heutzutage durch eine Brücke mit dem Festland verbunden ist. Die Griechen waren als erstes hier und nannten ihre Kolonie Kallipolis, „schöne Stadt“. Die Römer, die den Ort ein paar Jahrhunderte später eroberten, dachten wohl eher an Hähne (galli), und so ziert noch heute ein Hahn das Stadtwappen. Geschichtlich folgte dann das übliche süditaliensche Kuddelmuddel aus Normannen, Staufern, Spaniern, Franzosen und Venezianern, die alle ihre Spuren im Stadtbild hinterließen.

Die Festung wacht über den Zugang zur Insel.

Die Festung wacht über den Zugang zur Insel.

Über die breite steinerne Brücke spazieren wir auf die Insel. Mit dem Auto lässt sie sich nur in eine Richtung umfahren, und das kann man sich getrost ersparen. In die Mitte des Gewirrs aus schmalen und schmalsten Gassen sollte man sich als Tourist mit dem Auto am besten gar nicht trauen (verboten ist es ohnehin, was in der Realität aber natürlich nicht bedeutet, dass man dort keinem Verkehr begegnet – vor allem die Roller passen nach italienischer Definition überall durch). Mitunter bemerkt man die engen Durchgänge zu weiteren Straßen nicht einmal, weil man sie für Hauseingänge hält. Und dann öffnen sich die Gassen plötzlich zu einem kleinen Platz, und es gibt einen Brunnen, einen besonders schönen Palazzo oder eine der vielen Kirchen zu sehen. Die prächtigste von allen steht in der Mitte der Insel und ist leider so von anderen Gebäuden eingekeilt, dass sich ihre kunstvolle Fassade im Lecceser Barockstil kaum anständig betrachten lässt. Sant’Agata heißt sie und stammt aus dem 17. Jahrhundert.

Die Sant'Agata Kathedrale ist so eng umbaut, dass man kaum weit genug zurück gehen kann, um die Fassade vollständig zu fotografieren.

Die Sant’Agata Kathedrale ist so eng umbaut, dass man kaum weit genug zurück gehen kann, um die Fassade vollständig zu fotografieren.

Die meisten Gotteshäuser aber drängen sich an der Stirnseite der Insel. Hier hatten die Fischer sie gut im Blick, wenn sie früh morgens zur Arbeit ausfuhren, und wenn sie dankbar mit vollen Netzen zurückkehrten. Wieso sich die Kirchen hier derart häufen und buchstäblich eine neben der anderen steht, konnten wir leider nicht herausfinden. Zwar hat der Tourismusverband neben jeder ein Schild aufgestellt, aber die Beschreibungen – immerhin sowohl auf Italienisch als auch auf Englisch und damit touristenfreundlicher als an den meisten Orten in Deutschland – beschränken sich auf kunstgeschichtliche Details, die uns nicht sonderlich interessieren.

Zum Abendessen tun wir es den vielen Einheimischen gleich und holen uns eine Pizza aus der kleinen Klitsche direkt gegenüber der Kathedrale. Die Pizza Margharita zum Mitnehmen kostet hier vier Euro. Die Tomatensauce oben drauf ist hausgemacht und schmeckt anders als in Deutschland, aber lecker. Mit den provisorischen Kartons auf den Knien setzen wir uns auf eine Bank an der Mauer, die die Stadt vom Mittelmeer trennt. Wir sehen den italienischen Kindern beim Ballspielen auf der Straße zu – und zucken jedes Mal zusammen, wenn der Fußball hart eines der geparkten Autos trifft. Für echte mediterrane Gelassenheit sind wir eben doch zu deutsch. Aber für einen schönen, friedlichen Abend reicht es allemal.

Immer wieder öffnen sich die teils grotesk engen Gassen zu kleinen Piazzen.

Immer wieder öffnen sich die teils grotesk engen Gassen zu kleinen Piazzen.

langzeitreise-kinder-europa

Reisevorbereitung

Egal, ob eine kleine oder ganz große Reise mit Familie ansteht, eine gründliche Vorbereitung ist die halbe Miete (sagt die, die das Auslandsjahr innerhalb von sechs Wochen von Amerika auf Europa umgeplant hat). Hier kommt die Übersicht, was es zum Thema Reisevorbereitung hier im Blog zu lesen gibt…

Im Kofferpacken sind wir geübt...

Im Kofferpacken sind wir geübt…

 Reisevorbereitung bei family4travel

  • Packliste für ein Familienwochenende – Unsere bewährte Liste für die kleine Auszeit zwischendurch, inklusive Packzettel für die Kinder.
  • Langzeitreise: USA-Visum für Anfänger – Inzwischen kann ich drüber lachen. Wie man ein Touristen-Visum nicht beantragen sollte (ohne zu wissen, wo der Fehler gelegen haben könnte, abgesehen von der Wahl des Reiselands). Minutiöse und absolut tatsachengebundene Berichterstattung unseres Visumsinterviews in der amerikanischen Botschaft in Berlin.
  • Startschuss: family4travel geht auf Langzeitreise – Als der Knoten platzte… Ein paar Worte zum Thema Langzeitreise mit Familie und Schulbefreiung.
  • „Was sagen eigentlich die Kinder dazu?“ – Ein Interview mit Janis (10) und Silas (7) zu unserer bevorstehenden Langzeitreise durch Europa.
  • Sabbatical mit Familie: Ein kurzer Baustellenwegweiser – Die ganz subjektive Zusammenfassung unserer Entwicklung von einer ganz normalen Durchschnittsfamilie zu Aussteigern auf Zeit. Hier erzähle ich, wie unsere Planungen verlaufen sind, welche Schwierigkeiten sich uns in den Weg gestellt und wie wir die überwunden haben. Übrigens der meistgelesene Beitrag auf family4travel.
  • Unsere Bucketlist für ein Jahr Auszeit – Das war der Plan, oder besser gesagt, der Wunschzettel, mit dem wir losgefahren sind. Was davon wir alles schon geschafft haben und was nicht, könnt ihr hier vergleichen.
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Otranto: Wo Adam kein Feigenblatt trägt – und wie die Stadt zu 800 Heiligen auf einmal kam

Eine Woche lang haben wir in Apulien verbracht, ganz im Süden Italiens. Fünf Ausflüge haben wir dort unternommen, und deshalb geht es fünf Wochen lang jeden Dienstag auf family4travel nach Süditalien. Und das sind unsere Ziele:

Die kleine Stadt ist die östlichste Ortschaft Italiens und liegt ganz unten an der Stiefelspitze. Wer seinen Urlaub im Salent verbringt, findet hier ein lohnenswertes Ausflugsziel.

Die Festung liegt außerhalb der Stadtmauern. Anscheidend trauten die Spanier der Stadtbevölkerung nicht ganz...

Vor den Stadtmauern liegt die mächtige Festung der Spanier.

Aber nicht am Nachmittag. Zumindest nicht im März. Als wir gegen drei Uhr aus dem Auto steigen, sind die Bürgersteige hochgeklappt. Kein Café, kein Restaurant, keine Eisdiele hat geöffnet. Die Mittagspause in Italien ist ausgedehnt und variiert, genau wie in Griechenland. Die meisten Geschäfte schließen um 13 Uhr und machen öffnen dann wieder von 17.30 Uhr bis in die späten Abendstunden. Mit dem Biorhythmus deutscher Familien ist das nicht so recht vereinbar, und entsprechend macht die italienische Gastronomie kein Geschäft mit uns.

Die Stadtmauer von Otranto ist beeindruckend.

Die Stadtmauer von Otranto ist beeindruckend.

Aber die Architektur ist immer noch da, auch nachmittags, und die ist durchaus sehenswert. Alte Palazzi stehen so dicht beisammen, dass dazwischen nur enge Gassen bleiben. Die Stadtmauer aus normannischen Zeiten ist teilweise sehr gut erhalten und verleiht dem ganzen ein pittoreskes Ansehen. Und die Auslagen der zahlreichen Kunsthandwerker sind zwar teils himmelschreiend kitschig, aber auch durch die geschlossenen Türen hat die ganze Familie was zum Gucken.

Von außen ist die Kathedrale gar nicht weiter beeindruckend. Aber man sollte sie sich unbedingt von innen ansehen!

Von außen ist die Kathedrale Santa Annunziata  gar nicht weiter beeindruckend. Aber man sollte sie sich unbedingt von innen ansehen!

10 Millionen Steinchen und 800 heilige Totenschädel

Absolut sehenswert ist die Kathedrale Santa Annunziata. „Boah, guck dir die Decke an!“ wispert Janis aufgeregt, als wir die Kirche betreten, während Silas gleichzeitig ebenso ausgeregt flüstert: „Das ist ja alles Mosaik hier!“ Die Kirche stammt aus dem Jahr 1088 und wurde von den Normannen errichtet, die zu dieser Zeit in Apulien herrschten. Das Fußbodenmosaik ist knapp hundert Jahre jünger und bedeckt in der Tat den gesamten Kirchenraum. Es zeigt biblische Szenen ebenso wie Fabelwesen. Die Jungs entdecken einen Zentauren und einen Adam ganz ohne Feigenblatt, was sie viel unerhörter finden als offenbar die mittelalterlichen Katholiken. Ein Mönch namens Pantaleone hat hier ungefähr 10 Millionen Mosaiksteinchen verbaut.

Ein mittelalterliches Nacktbild in der Kirche.

Ein mittelalterliches Nacktbild in der Kirche. Details verbergen die Mosaiksteinchen allerdings.

Eine morbide Faszination befällt uns, als wir die Apsis rechts des Hauptaltars betreten. „Sind die echt?“ fragt Silas leise und deutet auf die kunstvoll aufgestapelten Menschenknochen hinter Glas. Ja, sind sie wohl. Sie gehören zu den 800 Märtyrern, die der Legende nach von den Türken geköpft worden sind, als sie sich weigerten, zum Islam zu konvertieren. Die moderne Forschung ist sich recht sicher, dass es eine offene Schlacht war, die den Bewohnern Otrantos das Leben kostete. Aber ihr Tod diente immerhin als Anlass, die italienischen Armeen zu vereinen und die Osmanen nachhaltig zurückzuschlagen. Und da Papst Klemens XIV. die Märtyrer im 19. Jahrhundert selig gesprochen hat, vollendete sein heutiger Kollege Franziskus die Sache 2013, und die katholische Kirche bekam 800 neue Heilige auf einmal. Witzige Sache, so eine Religion.

Gruselfaktor im Angesicht von 800 Totenschädeln.

Gruselfaktor im Angesicht von 800 heiligen Totenschädeln.

Spaziergang am östlichsten Zipfel Italiens

Einen Abstecher unternehmen wir noch an die Küste. Ein Leuchtturm markiert den alleröstlichsten Punkt des italienischen Stiefels. Von hier aus kann man bis nach Albanien gucken, und bis Griechenland (na ja, bis Korfu, das ja eigentlich näher an Albanien liegt, aber technisch stimmt’s). Wir entdecken alte Bunker und sehen den Wellen zu, die sich an den Felsen der Steilküste brechen. Der lehmige rote Boden klebt unter unseren Schuhsohlen, als wir durch die lichtdurchfluteten Pinienwälder stapfen. Schön hier, befinden wir einstimmig.

Der Leuchtturm, den man rechts auf der Landzunge kaum erkennt, ist der alleröstlichste Zipfel Italiens.

Der Leuchtturm, den man rechts auf der Landzunge kaum erkennt, ist der alleröstlichste Zipfel Italiens. Und offenbar sind ein paar der typischen Bunker aus Albanien über die Meerenge hinüber gehüpft.

Jugendstil!

family4travel in Lettland

Lettland ist – genau wie Litauen – bisher etwas kurz gekommen in Sachen Reisezeit. Und in Sachen Qualität der Berichte – reden wir da lieber nicht drüber. Als grobe Einschätzung einer Reise nach Riga mit Familie leisten die Texte vielleicht doch noch dem Einen oder Anderen ganz gute Dienste. Was wir von dem kleinen baltischen Ländchen während unseres Sommerurlaubs im Jahr 2012 gesehen haben, habe ich in folgenden Berichten meines altmodischen Reisetagebuchs festgehalten…

Beim Fassaden-Gucken wird in Riga niemandem langweilig.

Beim Fassaden-Gucken wird in Riga niemandem langweilig.

 family4travel in Lettland

Die Ostsee ist hier äußerst flach. Selbst ganz weit draußen gibt es immer wieder Sandbänke.

Die Ostsee ist bei Riga äußerst flach. Selbst ganz weit draußen gibt es immer wieder Sandbänke.Ideal für Kinder.

Unsere Baltikum-Reise 2012 – alle Beiträge sind auf der Karte direkt verlinkt.

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Naturschutzgebiet Porto Selvaggio: Wo jeder Fossilien findet, ohne sie suchen zu müssen

Eine Woche haben wir in Apulien verbracht, ganz im Süden Italiens. Fünf Ausflüge haben wir dort unternommen, und deshalb geht es fünf Wochen lang jeden Dienstag auf family4travel nach Süditalien. Und das sind unsere Ziele:

  • Lecce: family4travel goes Kunstgeschichte – oder die Stadt der angebissenen Statuen
  • Naturschutzgebiet Porto Selvaggio: Wo jeder Fossilien findet, ohne sie suchen zu müssen
  • Otranto: Wo Adam kein Feigenblatt trägt – und wie die Stadt zu 800 Heiligen auf einmal kam
  • Gallipoli: Wo buchstäblich eine Kirche neben der anderen steht – und vom schönsten Strand unserer Reise
  • Taranto: Die angeblich dreckigste Stadt Italiens – und was man sich trotzdem unbedingt ansehen sollte

Das Naturschutzgebiet Porto Selvaggio scheint ein echter Geheimtipp zu sein. Wer den Namen bei google eingibt, erhält zwar mehrere Hinweise auf die Existenz eines solchen Areals. Aber was es genau damit auf sich hat, verrät das Internet nicht. Nicht mal auf Italienisch. Und so gibt es leider auch bei family4travel diesmal weniger Hintergrund-Infos, als ich sonst gerne in meine Berichte untermogele.

Was ich aber als „Augenzeuge“ mit gewisser Expertise und mit inbrünstiger Überzeugung sagen kann über das kleine Schutzgebiet an der Westküste des Stiefelabsatzes: Es ist wunderschön, und ein Ausflug lohnt sich auf jeden Fall!

Auf unserer kleinen Wanderung treffen wir auch auf Kakteen, die größer sind als wir.

Auf unserer kleinen Wanderung treffen wir auch auf Kakteen, die größer sind als wir.

Von Gallipoli aus fährt man mit dem Auto eine knappe halbe Stunde, von Lecce sind es 45 Minuten. Groß ist das Stückchen herrliche Natur nicht, aber damit auch mit Kindern wunderbar zu erwandern. Zwei historische Türme markieren die Eingänge: der eher unscheinbare Torre Uluzzo auf der einen, der Torre dell’Alto mit seinem markanten dreibogigen Treppenaufgang auf der anderen Seite.

Türme und Trulli

Wir parken das Auto auf einem kostenlosen Flecken Erde („Parkplatz“ wäre übertrieben) in Sichtweite des Torre Uluzzo. Als allererstes müssen die Kinder den Trullo erkunden, der sich ein paar Meter vom Straßenrand entfernt erhebt. Er ist eigentlich gar kein solcher, denn die traditionellen Trulli sind kuppelförmig und haben oben drauf einen kugel- oder kreuzförmigen Schlussstein. Wann und wieso sich diese eigentümliche Bauweise entwickelte, die nur im Süden Italiens anzutreffen ist, scheint recht unklar zu sein, genau wie die „magischen“ Zeichen auf den Kuppeln, die jedes Jahr mit Kalkfarbe nachgezogen werden, obwohl sich längst keiner mehr an die Bedeutung erinnern kann. Das kleine Hirtenhäuschen am Eingang des Porto Selveggio jedenfalls gehört zur Gattung der Caselle (immerhin das habe ich bei meiner nachträglichen Internet-Recherche gelernt). Wie die Trulli ist es aus Feldsteinen aufgeschichtet und hält ohne Mörtel, aber statt Kuppel gibt es ein Flachdach, zu dem eine kleine Treppe hinaufführt.

Kein Trullo, sondern ein Casello - auf jeden Fall eine Erkundung wert.

Kein Trullo, sondern ein Casello – auf jeden Fall eine Erkundung wert.

An den Steilklippen nur ein paar Meter weiter erwartet uns dann der Torre Uluzzo. Auch er hat eine ganze Reihe Geschwister überall in Apulien, die sich in ihrem Aussehen teilweise erheblich voneinander unterscheiden. Ungefähr 400 Wehrtürme reihen sich entlang der Küste. Sie stammen aus dem 16. Jahrhundert, errichtet von den Spaniern unter Karl V., und dienten vor allem der Abwehr von türkischen Angriffen. Manche sind gut erhalten, andere weniger gut. Der Torre Uluzzo gehört zur letzteren Sorte. Von hier aus kann man klein am Horizont schon den Torre dell’Alto sehen. Er soll der Wendepunkt unserer Wanderung sein, denn dort endet das Naturschutzgebiet. Es ist nicht weit, vielleicht zwei Kilometer pro Strecke.

Wald und Fels

Der Weg führt uns über Stock und Stein, weil er eigentlich kein Weg ist. Es gibt jede Menge Trampelpfade, und die Jungs suchen sich immer den aus, der ihnen am besten gefällt. Wir müssen sie bremsen, denn wildes Vorlaufen ist hier am Rande der Klippen zu gefährlich. Die Steilküste ist zwar nicht dramatisch hoch, aber es reicht, um sich böse zu verletzen. Wir bleiben oben und wenden uns Richtung Wald. Ein bildhübscher Pinienhain erwartet uns. Nach einer Weile treffen wir hier auch auf einen Weg, der diesen Namen verdient. Er langweilt uns ein bisschen in seiner Geradlinigkeit, aber die abenteuerlicheren Pfade links und rechts, die die Jungs so locken, sind mit unappetitlichen Taschentüchern übersät. Also bleiben wir ein paar hundert Meter auf dem Hauptweg und wenden uns dann, in Ermangelung von Schildern unserer Intuition und der Erinnerung des Satellitenbildes folgend, auf einen größeren Seitenpfad nach links. Nun geht es über moorige Wiesen, auf denen erste Wildblumen blühen. Hier hat der Wald uns wieder, und wir steigen eine steinerne Treppe hinauf.

Der Weg durch das Naturschutzgebiet Porto Salveggio ist wildromantisch, und hier ein bisschen steil. Zum Glück gibt's die Treppe.

Der Weg durch das Naturschutzgebiet Porto Salveggio ist wildromantisch, und hier ein bisschen steil. Zum Glück gibt’s die Treppe.

Oben finden wir einen Aussichtspunkt, und wir blicken über die Küste. Ganz in der Nähe befindet sich der Eingang zur Corvine-Höhle, in der wichtige archäologische Artefakte aus der Steinzeit gefunden wurden. Wir nehmen uns vor, uns den (vergitterten) Eingang auf dem Rückweg anzusehen, werden dann aber doch keine Zeit mehr dafür haben. So bleibt uns nur der Blick übers Meer.

Der zweite Turm hat nun das Interesse der Jungs geweckt. Die Freitreppe über den drei Bögen verleiht ihm sein markantes Aussehen. Ich fotografiere die Infotafel, um sie später in Ruhe zu lesen, und verbocke das unbemerkt. Trotz seiner ungewöhnlichen Form bleibt der Torre dell’Alto für mich deshalb nur „einer von den vielen Türmen“. Besichtigen kann man ihn nicht, er ist wie alle seiner mir bekannten Kollegen verschlossen. Eine kleine Zufalls-Sehenswürdigkeit finden wir, als wir die Treppe hinaufsteigen: In einer der untersten Stufen befindet sich ein hübscher fossiler Muschelabdruck.

Auf einer der untersten Stufen zum Torre dell'Alto finden unsere Jungs einen fossilen Schatz.

Auf einer der untersten Stufen zum Torre dell’Alto finden unsere Jungs einen fossilen Schatz.

Fossilien in rauen Mengen

Auf dem Rückweg kommt so richtig die Sonne raus, und wir genießen ihre lange vermissten Strahlen. Die Jungs lassen wir eine ganze Weile in der Bucht Steine ins Wasser schmeißen (es ist schon erstaunlich, dass etwas, was sie schon mit einem Jahr gern getan haben, ihnen immer noch so großes Vergnügen bereitet – wobei sie schon anspruchsvoller geworden sind und heute eher Zielwerfen auf einen im Wasser treibenden Holzscheit veranstalten).

In der kleinen Bucht kann man im Sommer bestimmt eine nette Badepause einlegen (wenn man Plastiksandalen dabei hat!).

In der kleinen Bucht kann man im Sommer bestimmt eine nette Badepause einlegen (wenn man Plastiksandalen dabei hat, denn der Untergrund ist felsig und scharfkantig).

Beim Weiterlaufen bleiben wir diesmal an der Küste. Die besteht hier aus sehr zerklüftetem Sedimentgestein, dem man seine fossile Herkunft sehr deutlich ansieht. Wir hüpfen von Block zu Block und staunen über all die Millionen Jahre alten, teilweise noch hervorragend zu erkennenden Muscheln. Wir entdecken auch ein paar Fische und Wasserpflanzen – glauben wir zumindest, denn wir sind alles andere als Experten. Aber es ist ein herrliches Abenteuer, denn die Kletterpartie kombiniert die körperliche Herausforderung mit der Befriedigung des Forschergeists unserer ehrgeizigen Entdecker. Nur mitnehmen dürfen wir nichts: Das Entwenden von Fossilien ist streng verboten (sagen zumindest allgegenwärtige Schilder, und wie jeder weiß, halten sich Italiener jederzeit und immer an Verbots-, Verkehrs- und sonstige Schilder…).

Dass das hier Sedimentgestein ist, kann der fossile Muschelkalk nicht verheimlichen.

Dass das hier Sedimentgestein ist, kann der fossile Muschelkalk nicht verheimlichen. Wir laufen auf uralten Meerestieren umher.

Obwohl wir in Luftlinie kaum Strecke zurücklegen müssen, kommen wir auf dem steinigen (und spannenden!) Gelände so langsam voran, dass uns der Sonnenuntergang einholt. Im Zwielicht sehen wir zu, dass wir Land gewinnen, denn jetzt wird es bei all den Spalten, Kanten und Graten langsam ernsthaft knifflig. Und wer sich hier ein Knie aufschlägt, muss trotzdem gnadenlos zurücklaufen. Jeder befahrbare Weg ist weit weg. Wir meistern die Herausforderung auch im Dämmerlicht. Die letzten paar Meter kürzen wir ab, indem wir schnurstracks zur Straße vorstoßen.

„Das war die schönste Wanderung unserer Reise!“ sagt Silas im Brustton der Überzeugung später im Auto. Er hat schon vergessen, wie schön es auch auf der österreichischen Tauplitzalm, in Slowenien, Rumänien und vielen anderen Orten war, und die Plitvicer Seen in Kroatien kann natürlich sowieso nichts toppen. Aber wunderwunderschön war es im Porto Selvaggio auf jeden Fall, da stimmen wir ihm alle zu.

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Lecce: family4travel goes Kunstgeschichte – oder die Stadt der angebissenen Statuen

Eine Woche lang haben wir in Apulien verbracht, ganz im Süden Italiens. Fünf Ausflüge haben wir dort unternommen, und deshalb geht es fünf Wochen lang jeden Dienstag auf family4travel nach Süditalien. Und das sind unsere Ziele:

  • Lecce: family4travel goes Kunstgeschichte – oder die Stadt der angebissenen Statuen
  • Naturschutzgebiet Porto Selvaggio: Wo jeder Fossilien findet, ohne sie suchen zu müssen
  • Otranto: Wo Adam kein Feigenblatt trägt – und wie die Stadt zu 800 Heiligen auf einmal kam
  • Gallipoli: Wo buchstäblich eine Kirche neben der anderen steht – und vom schönsten Strand unserer Reise
  • Taranto: Die angeblich dreckigste Stadt Italiens – und was man sich trotzdem unbedingt ansehen sollte

Lecce ist mit 93.000 Einwohnern Provinzhauptstadt und eine der größten Siedlungen auf dem italienischen Stiefelabsatz. Ein Bummel durch die Altstadt lohnt sich vor allem wegen der unzähligen Kirchen und anderen Gebäude, die mit Ornamenten aus dem lokalen Tuffstein verziert sind. Diese sind so berühmt geworden, dass eine ganze Stilrichtung nach der Stadt benannt ist: der Lecceser Barock. Oder Lecceser Rokoko, da ist man sich nicht ganz einig.

Eine von vielen Kirchen in Lecce und eines von vielen Beispielen des Lecceser Barocks.

Eine von vielen Kirchen in Lecce und eines von vielen Beispielen des Lecceser Barocks.

Kunstgeschichte für Anfänger: Was war noch mal Barock?

Bevor wir zu den touristisch interessanten Punkten kommen, ist bei diesem Stichwort selbstverständlich etwas Nachhilfe in Kunstgeschichte angesagt. Ich meine, mal ernsthaft: Könnt ihr mir aus dem Stegreif erklären, wo der Unterschied zwischen Barock und Rokoko liegt, wann die beiden zeitlich auftraten, und wo genau Süditalien dabei ins Spiel kommt? Ich kann das nicht, aber es interessiert mich doch, und deshalb schlag ich es nach und geb die Infos an euch weiter.

Barock also ist die Epoche der Kunstgeschichte, die am Ende des 16. Jahrhunderts auf die Renaissance folgte und etwa 200 Jahre lang den Geschmack der Menschen bezüglich Architektur, Malerei und bildender Kunst prägte. Opulenz war dabei das Zauberwort, Üppigkeit auf jede Weise, Prunk und Pracht (und Protz). Der Begriff, der ursprünglich im Portugiesischen unregelmäßig geformte Perlen bezeichnete, lässt sich auch auf die allgemeine Geisteshaltung des absolutistischen Zeitalters ausdehnen, aber so weit brauchen wir hier gar nicht gehen. Ein ungefähres Bild vom Versailler Schloss Ludwig XIV. vor Augen zu haben, reicht völlig aus, um dem Gedächtnis auf die Sprünge zu helfen. Fette Engel und so, ergänzt der Kunstbanause in mir.

Üppiger - und ein besseres Beispiel für Lecceser Barock als das obige Foto (glaube ich - ich bin und bleibe doch trotz allem ein lausiger Kunstbanause).

Üppiger – und ein besseres Beispiel für Lecceser Barock als das obige Foto (glaube ich – ich bin und bleibe doch trotz allem ein lausiger Kunstbanause).

Und Rokoko?

Das Rokoko nun ist mehr oder weniger die Spätphase des Barock, oder möglicherweise doch eine eigenständige Epoche der Kunstgeschichte Mitte bis Ende des 18. Jahrhunderts, bevor der Klassizismus Fuß fasst. Die überbordenden Ornamente sind weiterhin dabei, aber sie werden verspielter, thematisch bescheidener, naturverbundener und – das ist wohl entscheidend – gerne auch mal asymmetrisch.

Und während im Spätbarock andernorts ovale Grundrisse en vogue waren, baute man im Salent seine Kirchen weiterhin nach griechisch-byzantinischer Tradition quadratisch. Das allein macht freilich noch keine eigene Stilrichtung. Es war wohl vor allem die schiere Produktivität, mit der die örtlichen Kunsthandwerker den nationalen Markt überschwemmten. Der weiche Tuffstein ließ sich prima bearbeiten, und so war es vergleichsweise unproblematisch und kostengünstig, an wirklich jeder Ecke und jeder Fassade detailreiche Ornamente unterzubringen.

Auch viele profane Wohnhäuser erfreuen sich in Lecce dank des weichen Tuffsteins wilder Ornamente.

Auch viele profane Wohnhäuser erfreuen sich in Lecce dank des weichen Tuffsteins wilder Ornamente.

Leccer Barock im Stadtbild

Und so gibt es auch heute noch überall etwas zu Gucken: Hier ein Palazzo mit überbordend geschmücktem Portal, dort ein Fresco an einer Hauswand, da drüben ein reich verzierter Brunnen. Vor allem aber sind es die Kirchen – und deren gibt es wirklich reichlich in Lecce – die über und über mit steinernen Ornamenten geschmückt sind. Die Basilika Santa Croce schießt den Vogel ab. Im Moment wird sie restauriert und wirkt in der Gesamtansicht nicht eben fotogen, aber wir staunen doch über die fantasievolle Fassadengestaltung, in der auch ein Drache, ein Hund, mehrere Vögel, ein Pferd-Fisch-Fabelwesen und Herkules eine Rolle spielen. Wir spielen „Ich sehe was, was du nicht siehst“ mit einzelnen Motiven und könnten uns damit eigentlich den ganzen Tag beschäftigen.

Die Details an der Basilica Santa Croce sind einfach umwerfend.

Die Details an der Basilica Santa Croce sind einfach umwerfend.

Eine Sache lässt sich aber nicht unter den Tisch kehren. So wunderbar einfach sich der cremefarbene Tuffstein aus den Steinbrüchen von Lecce bearbeiten lässt, so wenig Positives lässt sich über seine Haltbarkeit sagen. Für die Ewigkeit ist das weiche Ergussgestein jedenfalls nicht gemacht. Spätestens seit der Erfindung des Sauren Regens schmelzen die Ornamente geradezu vor sich hin. Manche sehen aus wie ausgespuckte Kaugummis. Das tut unserer Faszination freilich keinen Abbruch. Die Jungs finden begeistert immer neue Zeugen des dramatischen Verfalls, stellen Vermutungen an, wieso gerade diese Statue oder dieses Stück des Fensterrahmens besonders gelitten hat. Und wir gönnen uns ein, zwei Minuten lokalpatriotischer Überheblichkeit: Mit Obernkirchener Sandstein wäre das nicht passiert. Pah Lecceser Barock, es lebe die Weserrenaissance.

So wie der Dame rechts geht es vielen bildhauerischen Details in Lecce.

So wie der Dame rechts geht es vielen bildhauerischen Details in Lecce. Der Zahn der Zeit nagt hier sehr deutlich.

Lecce kann auch Antike – und Eis

Was weder Obernkirchen noch Norddeutschland im Allgemeinen zu bieten hat, sind hingegen die antiken Baudenkmäler aus der römischen Zeit. Da ist das Amphitheater, das Mussolini – wie in Triest – freilegen ließ, obwohl schützenswerte Gebäude aus späterer Epoche drauf standen: um die großmächtigen Parallelen zum Römischen Reich zu betonen. Es gibt noch mehr antike Ruinen, die über all die kleinen Plätze in der Altstadt verteilt sind. Wir lassen uns allerdings ablenken von all den herrlichen Kirchenfassaden. Und vom Eis. Das im Cin Cin Café kostet zwar 2 Euro pro Becher, aber der Becher entspricht auch zwei Kugeln in Deutschland, und es schmeckt einfach himmlisch!

Antike Ruinen eines Amphitheaters.

Antike Ruinen eines Amphitheaters.

Kein Glück haben wir im Archäologischen Museum. Ein Aushang von vorletzter Woche informiert uns, dass die Institution wegen eines Trauerfalls vorübergehend geschlossen bleibt (das ist zumindest das, was ich dem Text mit meinen bröckeligen Italienischkenntnissen entnehme, die sich zu fast 100 Prozent auf mein Schul-Latein beschränken). Auch sonst sieht das Museum reichlich heruntergekommen aus.

Die Piazza Duomo beherbergt den Bischofspalast.

Die Piazza Duomo beherbergt den Bischofspalast.

Nach zwei Stunden haben wir das Gefühl, dass wir jetzt durch sind mit Lecce. Außerdem regnet es schon wieder. Und so fahren wir in unsere kalte, ungemütliche Ferienwohnung zurück. Bei gutem Wetter und mit etwas mehr kunstgeschichtlicher Grundbildung macht ein Ausflug nach Lecce sicherlich noch viel mehr Spaß!

Eine von den schlichteren Altstadtgassen in Lecce.

Eine von den schlichteren Altstadtgassen in Lecce.

Abenteuer Familien-Reisen

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