Schottland ist das Land der Burgen. Ja, auch das Land der Dudelsäcke, der Kilts, und ein gewisses Seemonster ist aus dem Kopfkino wohl auch nicht wegzudenken. Aber wenn vor meinem inneren Auge mit sehnsuchtsvoller Musik unterlegte Bilder von Highlands & Islands vorbeigleiten, dann ragt auf jedem zweiten eine Burgruine in den dramatisch graubewölkten Himmel. Um hier im Blog die schönsten Burgen in Schottland vorstellen zu können, habe ich sämtliche Schottland-kundigen Reiseblogger und Reisebloggerinnen um Hilfe gebeten. Gemeinsam zeigen wir euch 17 schottische Burgen und Ruinen, deren Besuch wir bei der nächsten Schottlandreise empfehlen können!

Burgen in Schottland: allgegenwärtig

Eigentlich brauchen Reisende gar keinen großen Plan machen, wo sie welche Burgen in Schottland besichtigen wollen. Der nächste Wegweiser mit der Aufschrift „castle“ ist nie weit. Rund 1400 Burgen und Burgruinen soll es geben in Schottland (sagt der Wikipedia-Artikel, der sich wiederum auf die Scottish Castles Association bezieht).

Eine vollständige Liste aller Burgen in Schottland kann es also wohl in keinem Reiseblog geben. Aber gerade bei so einer riesigen Auswahl ist es natürlich sinnvoll, sich ein paar persönliche Empfehlungen zu holen.

Inveraray Castle Aussichtsturm

Die nächste Burg ist nie weit. Dieses Türmchen gehört zu Inveraray Castle, das unten am Wasser zu sehen ist.

Empfehlungen für Burgen in Schottland auf der Karte

Weil es mir bei meinem letzten Roundup über Wanderwege durchs Moor in Deutschland so viel Spaß gemacht hat, habe ich auch all unsere schottischen Burgen auf einer Google-Karte eingetragen. So lässt sich mit einem Blick feststellen, ob sie mit der geplanten Route eures nächsten Schottland-Trips kompatibel sind.

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In unserer Sammlung ist eine tolle bunte Mischung herausgekommen. Um weder die ganz verschiedenen Burgen, Schlösser und Ruinen, noch die teilnehmenden Reiseblogs werten zu müssen, sortiere ich in der folgenden Liste strikt alphabetisch.

Unsere Burg-Empfehlungen für Schottland

Und hier kommt nun die Vorstellung unserer schönsten Burgen und Ruinen in Schottland in Wort und Bild…

Eine Empfehlung für die nördlichen Highlands hat Marion vom Blog Escape from Reality:

Ardvreck Castle (nördliche Highlands)

„Während meiner Rundreise durch Schottland legen wir einen Zwischenstopp am Ardvreck Castle ein und machen es uns am Fuße der Burgruine für ein Picknick gemütlich. Inmitten der typisch schottischen Landschaft ein wunderbares Plätzchen, um die mitgebrachten Leckereien zu genießen! Unter uns liegt das blaugraue Wasser von Loch Assynt, kleine Wellen schlagen ans grüne Ufer. Dahinter erheben sich die Berge der schottischen Highlands. Was Ardvreck Castle, das im 15. Jahrhundert vom Clan der MacLeods erbaut wurde, so besonders macht, ist vor allem die Lage: Die verfallenen Mauern auf der schmalen Landzunge, die in den See hineinragt, geben ein tolles Fotomotiv ab!

Wie es sich für eine richtige schottische Burg gehört, ranken sich einige Sagen, Legenden und Geistergeschichten um das alte Gemäuer. Beispielsweise die von der Meerjungfrau von Assynt: Eimhir, die Tochter des Schlossherren, wurde dem Teufel zur Frau versprochen. Sie flüchtete und soll sich seither in den Höhlen am See versteckt halten. Ihre Tränen sollen es sein, die das Wasser des Sees anschwellen lassen, so dass die Landzunge, auf der Ardvreck Castle steht, zur Insel wird.

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Im Hintergrund die mächtigen Berge, vorn der See: Ardvreck Castle ist durchaus dramatisch gelegen. © Marion Schäfer

Der Reiseblog Escape from Reality möchte inspirieren, dem Alltag zu entfliehen und das Leben zu genießen: egal ob Fernreisen in aller Welt oder Ausflüge vor der Haustür, individuell oder in der Gruppe, Abenteuer- oder Erlebnisreisen, Overland-Touren, Städtetrips, Kultur und Kulinarik, Wanderungen in der Natur oder auch einfach mal ein Strandurlaub. Mehr über Ardvreck Castle und seine Geschichten schreibt Marion hier: Ardvreck Castle…

Helga and Heini on Tour, die eigentlich Judith und Olli heißen, stellen das Aushängeschild der Highlands in Sachen Burgen und Schlösser vor:

Schloss Balmoral (Aberdeenshire)

„In den nordisch-kühlen Highlands der Region Aberdeenshire, am Fuße des Berges Lochnagar, strahlt Schloss Balmoral in schönstem Granitgrau. Ursprünglich im 14. Jahrhundert im Schottischen Baronie-Stil erbaut, dient der Prachtbau heute als Sommersitz von Queen Elisabeth II.

Eingebettet in eine riesige Parkanlage mit einem leuchtend grünen, akkurat gemähten und Fußballfeld-großen Rasen davor, liegt Schloss Balmoral verträumt am romantisch dahin fließenden Fluss Dee.

Mit seiner einladenden Parkanlage, den sich hindurch schlängelnden Wegen sowie einem Garten und Gewächshäusern reich an Blumen, Obst und Gemüse ist Schloss Balmoral ein ideales Ausflugsziel mit Kindern. Diese können sich im Park nach Herzenslust austoben und müssen keine Angst vor vermeintlich langweiligen Schlossbesichtigungen haben. Bis auf den mit reichhaltigen Kunstwerken, Silber und Porzellan dekorierten großen Ballsaal können keine der 70 weiteren Zimmer des Schlosses besichtigt werden. Dies könnte daran liegen, dass Schloss Balmoral privates Eigentum der Queen und nicht Teil des Crown Estate ist. So sind das Schloss und die Gärten auch nur von April bis Juli für die Öffentlichkeit zugänglich.

Auf dem Gelände direkt neben dem Schloss befindet sich ein Café, das zum Verweilen auf einen Kaffee oder typisch englischen Tee mit Gebäck einlädt. Direkt am Eingang zum Schlossgelände gibt es ein Besucherzentrum, und im Souvenirshop könnt ihr euch mit den typischen Andenken eindecken.

Schloss Balmoral ist ca. eine Autostunde von Aberdeen entfernt. Der Eintritt für Schloss und Garten kostet £11,50, was etwa 13€ entspricht.“

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Balmoral Castle mit seinem eher ungewöhnlichen Grundriss. © Oliver Bock

Helgaandheiniontour.com ist der Reiseblog für weltoffene Städtereisende und Laufbegeisterte. Judith beschäftigt sich als Freelancerin mit den Themen Laufen und Reisen. Oliver ist professioneller Fotograf, Content Creator und Social Media Experte. Mehr über die Gegend von Aberdeen – unter anderem auch über die Burgruine von Slains Castle – erzählen sie hier: Ein perfektes Wochenende in Aberdeen.

Brodick Castle (Isle of Arran)

Der herrschaftliche Familiensitz geht auf eine alte Wikingerburg zurück. Seine heutige Erscheinungsform nennt sich „Scottish Baronial“, was der schottischen Version der Neogotik aus dem 19. Jahrhundert entspricht. Als 1957 die letzte Besitzerin Mary Louise Hamilton verstarb, vermachte sie das überdimensionierte und schwer zu unterhaltende Wohnhaus dem Staat. Seitdem ist es Glanzstück und gleichzeitig Sorgenkind des National Trust for Scotland, denn trotz hochwertiger Ausstellungen kommen einfach nicht genügend Besucher auf die Insel und ins Schloss, als dass sich die Angelegenheit rechnen würde. Trotzdem ist die Burg noch einmal aufwändig saniert worden und seit 2019 nach mehrjähriger Schließung wieder öffentlich zugänglich.

Besonders schön ist auch das weitläufige Parkgelände um die Burg. Übermannshohe Mauern schützen einen mediterran anmutenden Garten vor dem rauen Atlantikklima. Ein uriger Gartenpavillon ist innen über und über mit Tannenzapfen verziert, die komplizierte geometrische Muster ergeben. Höhepunkt für alle Kinder ist der große Abenteuerspielplatz, dessen hölzerner Spielparcours ein ganzes kleines Tal überspannt. Außerdem gibt es eine Ausstellung zu heimischen Tieren und ihrem Lebensraum mit Bastelstationen und ein nachgebautes bronzezeitliches Rundhaus.

Das Familienticket für Schloss und Garten kostet £ 19.

arran mit kindern brodick castle

Bei den wunderschönen Gartenanlagen spielt Brodick Castle selbst beinahe nur eine Nebenrolle.

Mehr über Arran erzähle ich in diesem Artikel: Isle of Arran mit Kindern – Schottland im Hosentaschenformat.

Eine Empfehlung für den ganz hohen Norden hat Gudrun, reisebloggerin.at:

Castle of Mey (nördliche Highlands)

„Von außen sieht das Castle of Mey ein bisschen aus wie eine Trutzburg, doch kaum blinzelt die Sonne durch die dunklen Wolken, erstrahlt das Gebäude im königlichen Glanz. Und das ist auch kein Wunder, denn es befand sich im Privatbesitz von Queen Mum.

Man möchte glauben, dass es ihr darum ging, soviel Distanz wie nur möglich zwischen das Leben am königlichen Hof und ihren Wohnsitz zu bringen, denn das Schloss steht im äußersten Norden Schottlands.

Wahrscheinlich liegt in dieser Vermutung ein wahrer Kern. Queen Mum kaufte das Schloss im Jahre 1952 – nach dem Tod ihres Mannes, dem König.

Sie ließ das Anwesen samt Garten renovieren und zog sich jeweils im August und im Oktober auf ihr Anwesen zurück. Mit ihren Hunden machte sie lange Spaziergänge am Strand und empfing gerne Gäste. Eine ihrer letzten Besucher war ihre Tochter Königin Elisabeth, die sich mit dem Namen „Lilibeth“ ins Gästebuch eintrug.

Das Castle of Mey ist nur mit einer Führung zu besichtigen. Dabei hatte ich nicht das Gefühl, dass der Guide ein Pflichtprogramm abspulte, sondern es wurde mit viel Humor eine besondere Persönlichkeit der englischen Geschichte gewürdigt.“

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Bei solchen wunderschönen Gartenbildern lässt sich kaum glauben, dass das Schloss so weit im Norden liegt! © Gudrun Krinzinger

Gudrun schreibt seit 2011 auf dem Reiseblog reisebloggerin.at über exotische Länder, chaotische Städte und natürlich über ihre Lieblingsstadt Wien. Außerdem besitzt sie seit 2020 ein Wohnmobil und hat prompt den Stellplatzführer „Bauernleben“ für Hof-Camping in Österreich herausgegeben. In ihrem Blog schreibt sie auch noch über andere schottischen Burgen, zum Beispiel das wunderhübsche Schloss Dunrobin Castle und den MacLeod-Stammsitz Dunvegan Castle.

Gleich zwei Burgen in mehr oder weniger direkter Nachbarschaft an der schottischen Westküste kann Ellen von patotra empfehlen:

Castle Stalker und Castle Coeffin in Schottlands Westen

„Ich stelle Euch gleich zwei Schlösser vor, die nah beieinander liegen.

Das erste ist Castle Stalker, ein Tower House, in der Nähe von Port Appin, an der schottischen Westküste.

Das Schloss liegt auf einer kleinen Gezeiteninsel. Bei Ebbe kann man theoretisch zu Fuß dorthin gelangen. Das Schloss befindet sich allerdings in Privatbesitz.

Castle Stalker wurde um 1320 errichtet. 1965 wurde es umfassend renoviert und es ist einer der besterhaltenen Wohntürme im Westen von Schottland. Das Schloss wird übrigens den meisten bekannt vorkommen.  In dem Monthy Python Film „Der Ritter der Kokosnuss“ ist es als „Schloss von Aaaaaargh“ zu sehen und auch in dem Film Highlander III – Die Legende“ spielt der hübsche markante Turm eine Statistenrolle.

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Castle Stalker ist nicht zu besichtigen, aber ein beliebtes Fotomotiv. © Ellen Gromann

Das zweite Schloss, von dem nur noch eine Ruine vorhanden ist, liegt etwa 20 Luftmeilen vom Castle Stalker entfernt, auf der kleinen Insel Lismore.

Das Castle Coeffin wurde im 13. Jahrhundert auf einer alten Wikingerfestung errichtet. Das Schloss war nur bis Ende des Mittelalters bewohnt. Mittlerweile verschmilzt die Ruine mit der Natur.

Um den Ort rankt sich eine Legende. „Als Coeffin noch eine Wikingerfestung war, lebte dort Beothail mit den goldenen Haaren. Sie war sehr verliebt in einen jungen Krieger. Als dieser bei einer Schlacht im fernen Norwegen (Lochlann) getötet wurde, starb sie vor Trauer.

Immer bei Wind war die flehende Stimme der Jungfrau zu vernehmen, die ihren Bruder und Vater bat, sie dorthin zu bringen, wo ihr Liebster ist.

Ihre Knochen wurden daraufhin an einer heiligen Quelle gewaschen und dorthin gebracht, wo ihr Liebster begraben lag.

Ihre flehende Stimme kam aber weiterhin mit dem Wind. Erst, als man bei der heiligen Quelle einen Knochen fand, der wohl vergessen wurde, und diesen dann auch nach Lochlann brachte, hörte ihr Flehen auf.“

Wer Coeffin besucht, der kann sich gut vorstellen, dass in dieser Legende ein Funken Wahrheit steckt. Wenn man ganz leise ist, dann hört man den Wind flehen…

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Castle Coeffin hat sich die Natur schon fast wieder zurückerobert. © Ellen Gromann

Patotra ist der Reiseblog für reiselustige Familien mit Schulkindern und Teenagern, sowie für entdeckungsfreudige und aktive Bestager. Einen tollen und ausführlichen Ratgeber-Artikel für die schottische Atlantikküste hat Ellen hier parat: Die Highlights im wilden Westen.

Einen tollen Tipp, der sich auch gut bei einem Kurztrip nach Schottland eignet, hat Natalie von Outdoor-Familien-Glück:

Craigmillar Castle (bei Edinburgh)

„Craigmillar Castle liegt außerhalb des Stadtzentrums von Edinburgh, ungefähr fünf Kilometer in südöstlicher Richtung nahe des Vororts Craigmillar. Es ist super mit den öffentlichen Bussen erreichbar, weshalb mein Mann und ich während unseres Städtetripps in die schottische Hauptstadt einen kleinen Ausflug dahin unternahmen.

Die Bushaltestelle liegt am Fuße des kleinen Hügels, auf dem die mittelalterliche Burgruine thront. Dadurch kann man die Besichtigung wunderbar mit einem kleinen Spaziergang durch die grünen Wiesen kombinieren und sich der Ruine so ganz gemütlich nähern.

Die Burg wurde zwischen dem 14. und 16. Jahrhundert erbaut, im 18. Jahrhundert verfiel sie. Trotzdem ist sie eine der besterhaltenen mittelalterlichen Burgen in ganz Schottland. So ist die äußere Burghofmauer noch fast vollständig erhalten, ebenso Wohnturm, Kapelle und Taubenhaus. Man kann die Burghofmauer komplett umrunden und so zurück zur Bushaltestelle gelangen.

Natürlich kann man Craigmillar Castle gegen einen Eintrittspreis auch besichtigen: Innenhof, Wohnturm, verschiedene Gärten und weitere Bereiche stehen ebenso offen wie Toiletten und ein kleiner Laden. Wer mit dem eigenen PKW anreist, für den stehen ein paar Parkplätze zur Verfügung.

Aber auch ohne Besichtigung ist ein Besuch des Craigmillar Castle als Abstecher aus Edinburgh empfehlenswert: Gerade am frühen Abend, wenn die Stimmung mystisch wird und nicht mehr viele Besucher vor Ort sind, lohnt der beschriebene Spaziergang, um das schottische Flair voll und ganz auf sich wirken zu lassen.“

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Bilderbuch-Burgruine im Grünen Craigmillar Castle bei Edinburgh. © Natalie Dickmann

Auf Outdoor-Familien-Glück schreibt Natalie über Natur- und Outdoor-Erlebnisse sowie aktive Reisen für die ganze Familie. Dabei liegt der Schwerpunkt im Wandern und Reisen mit Kindern, denn Sohn Levin (8) ist fast immer mit von der Partie. Bei der Gelegenheit gleich etwas Vetternwirtschaftswerbung, aber für ein wirklich tolles Buch: Natalie schreibt (wie ich) für den Naturzeit-Verlag und hat gerade den Familien-Wanderführer „Grüne Oasen im Ruhrgebiet“* herausgebracht.

Duart Castle (Isle of Mull)

Auf der eher wenig bekannten, aber total schönen Ferieninsel Mull ist Duart Castle schon bei der Einfahrt von der Fähre aus zu sehen. Heute ist die alte Burg ein veritables Ausflugsziel mit allem Drum und Dran. Der Stammsitz der MacLeans geht zurück auf das 13. Jahrhundert. Nachdem der Clan nach den Jakobiten-Aufständen enteignet wurde und die Burg in der Folge verfiel, erfüllte sich Sir Fitzroy MacLean 1910 einen Traum und kaufte das Land seiner Ahnen zurück. Er baute die Ruine zu einem Familiensitz aus, das er selbst im hohen Alter noch bezog.

Seine Nachfahren wohnen nicht mehr im Schloss, was für Besucher den Vorteil hat, dass sie es buchstäblich von oben bis unten besichtigen können – prunkvolle Familienerbstücke und schaurige Geschichten inklusive. In der Ausstellung im Turm wird die gesamte (ziemlich spannende) Clan-Geschichte aufgerollt. Im Nebengebäude gibt es einen rustikalen Tea Room. Bei unserem Besuch war die Außenfassade für Renovierungsarbeiten eingerüstet, sodass das alte Gemäuer nun wieder in neuem Glanz erstrahlen müsste.

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Der Innenhof von Duart Castle war bei unserem Besuch 2018 ansehnlicher als die eingerüstete Fassade.

Tipps für die Inselhauptstadt der Isle of Mull habe ich hier: Tobermory – die schönsten Ecken und das tollste Café der Isle of Mull.

Dunvegan Castle (Isle of Skye)

Eine der Hauptsehenswürdigkeiten auf der ausgesprochen beliebten Ferieninsel Skye ist Dunvegan Castle. Hierbei handelt es sich um den intakten, voll eingerichteten Stammsitz des MacLeod-Clans. Rund 800 Jahre lang war er bewohnt, bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts. Dann wurde er zum Museum, das beinahe von oben bis unten besichtigt werden kann.

Sahnestückchen der Ausstellung sind einige „Reliquien“ von Bonnie Prince Charlie, etwa seine Haarlocke. Berühmt ist auch der „Dunvegan Cup“, ein kostbares Gefäß, sowie das „Feenbanner“. Die uralte Fahne soll dem Clan in jeder Schlacht, in der sie entrollt wurde, zum Sieg verhelfen.

Toll für Kinder ist die Schlüsselsuche: In beinahe jedem Raum im Schloss ist mindestens ein alter Schlüssel versteckt. Wer der finalen Anzahl wenigstens nahekommt, darf sich beim Personal ein kleines Geschenk abholen.

Noch viel grandioser als die Burg selbst fanden wir die fantastischen Gärten. Das weitläufige Gelände lohnt auf jeden Fall einen ausgiebigen Spaziergang. Mauergarten, Rosengarten, Wassergarten bieten unzählige wunderschöne Fotomotive.

Beliebt sind außerdem die – aufpreispflichtigen – Bootstouren zu den Seerobbenbänken in der Bucht von Loch Dunvegan.

dunvegan castle isle of skye

Abseits der manikürten Gartenkunst wird Dunvegan Castles Erscheinungsbild schnell wieder so wild, wie die Isle of Skye von Natur aus ist.

Mehr über Skye und Dunvegan Castle erzähle ich in diesem Beitrag: Schottland mit Kind: Trauminsel Skye

Die Königsburg der schottischen Hauptstadt stellt Renate von Rausinsleben.de vor:

Edinburgh Castle

„Die schottischen Kronjuwelen, der geheimnisvolle Stein der Vorsehung oder die mittelalterliche Great Hall mit ihren Ritterrüstungen, es gibt viele Gründe, die für einen Besuch von Edinburgh Castle sprechen.

Die gewaltige schottische Burg thront hoch oben auf einem Felsen über der Stadt Edinburgh. Der Ausblick reicht weit über Edinburgh hinaus bis zum Meeresarm Firth of Forth und die Nordsee. Jeden Mittag um Punkt 13 Uhr findet auf der Burg eine Zeremonie mit den Namen One O’Clock Gun statt, bei der eine Kanone abgeschossen wird. Sie sollte einst den Seefahrern helfen, ihre mechanischen Chronometer exakt zu stellen.

Der Rundgang führt durch die historischen Räume und Gemächer, deren berühmteste Bewohnerin Maria Stuart war. Im zarten Alter von nur sechs Tagen wurde sie Königin von Schottland. Ihr abwechslungsreiches Leben endete sehr tragisch. Eine romantische Liebesgeschichte gehört zur Margaretenkapelle, dem ältesten Gebäude der Stadt aus dem Jahr 1130. Nach ihrer Flucht strandete Margarete an der Küste Schottlands, wo sie Malcom III. kennenlernte und später heiratete.

Nicht verpassen solltest du den Crownroom mit den Insignien Schottlands wie Zepter und Schwert und den Kronjuwelen. Für die langen Schlangen benötigst du etwas Geduld aber es lohnt sich! Der Stein der Vorsehung ist ein magischer Stein, auf dem jeder schottische König gekrönt wurde.“

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Ein kleiner Teil eines riesigen Burg-Komplexes von Edinburgh Castle. © Renate Stenshorn

Noch ausführlicher schreibt Renate hier über Edinburgh Castle. Sie ist ein großer Burgenfan und lebt in Boppard am Mittelrhein. Auf ihrem Blog Rausinsleben.de berichtet sie über Städte und Sehenswürdigkeiten in Deutschland und aller Welt. Neben den heimischen Gefilden zieht es sie auch gerne nach Indien, Nepal, Malaysia oder die USA.

Einen absoluten Bilderbuch-Klassiker in Sachen schottische Burg stellt Tatjana vom Blog Lieblingsspot vor:

Eilean Donan Castle (Highlands)

„Wir verbringen eine Woche mit unseren Kindern in Schottland in den westlichen Highlands und wohnen in einem süßen Cottage in Fort William. Hier haben wir unsere Basis und unternehmen verschiedene Ausflüge in die schöne Umgebung!

Von Fort William ist Eilean Donan Castle bei Isle of Skye in ca. 1,5 Stunden mit dem Auto zu erreichen. Ein echtes Highlight und Must-See, wenn man in der Region ist.

Der Name selbst bedeutet „Donans Insel“ und weist auf den Hl. Donnán von Eigg hin, einen keltischen Märtyrer aus dem 6. Jahrhundert. Das bekannte Castle ist eine sogenannte „Flachlandburg“ und befindet sich in einer Talsohle am Loch Duich. Dadurch liegt die Burg bei Flut auf einer Art Insel, die nur über eine steinerne Brücke zu erreichen ist. Dies macht Eilean Donan Castle so besonders und zu einem beliebten Fotomotiv.

Die Burg entstand um das Jahr 1220 und wurde unter anderem von den Clans Mackanzie und Macrae beansprucht. Im 18. Jahrhundert wurde Elean Donan Castle bei einem Feuergefecht mit einem Fass Schießpulver fast vollkommen zerstört und zwischen 1920 und 1932 wieder komplett restauriert. Heute ist sie im Besitz des Clan Macrae und wird als Museum genutzt. Es gibt außerdem die Möglichkeit Hochzeiten oder Events in der Burg auszurichten und für die Touristen stehen ein Shop, ein Café und das Visitor Center zur Verfügung. Der Eintritt kostet für Erwachsene 10 Pfund und für Kinder ab 6 Jahren sechs Pfund.

Nur ca. 20 Autominuten von Eilean Donan Castle entfernt liegt mein persönlicher Lieblingsspot in Schottland direkt am Wasser. Der süße Hippie-Fischerort Plockton mit Palmen, Cafés und viel Charme. Ein perfekter Abschluss eines ereignisreichen Tages mit Kids!

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Eilean Donan ist eine absolute Bilderbuch-Burg und Tatjana zeigt hier gleich den beliebten Selfie-Spot. © Tatjana Kopel

Tatjana ist gelernte Reiseverkehrskauffrau, Social Media Managerin und Weltenbummlerin aus Leidenschaft! Sie bloggt auf lieblingsspot.de über Lieblingsplätze mit dem gewissen Etwas und das Reisen mit Kids individuell und mit Stil. Über ihren Schottlandurlaub mit Kindern hat sie einen ganz wunderbar informativen Rundum-Artikel geschrieben.

Gylen Castle (Kerrera Island)

Ein Geheimtipp nicht nur unter den schottischen Burgruinen, sondern auch unter den Ausflugs-Inseln, ist Kerrera Island mit Gylen Castle. Die guterhaltene Ruine hat es sogar auf das Titelbild unseres Schottland-Reiseführers für Familien* gebracht, und auch das Titelbild dieses Beitrags stammt von dort.

Nur mit einer Fußgängerfähre ist die winzige Insel nahe Oban erreichbar. Ein wunderschöner Wanderweg führt dann einmal um Kerrera herum. Wer es ausschließlich auf die Burg abgesehen hat, kann auch auf kürzerem Weg zur Ruine spazieren, in deren Nähe außerdem der zauberhafte Kerrera Tea Garden liegt.

Nach einer behutsamen Sicherung und Restaurierung ist Gylen Castle seit 2006 frei zugänglich. Es handelt sich um einen befestigten Wohnturm aus dem 16. Jahrhundert, der einst Stammsitz des Clans MacDougall war. Über schmale Treppen geht es in den ersten Stock, wo die Feuerstelle der alten Küche noch gut erkennbar ist – genauso wie das Klo. Über das blutige Ende sämtlicher Bewohner informiert eine ausführliche Infotafel.

Achtung: Rund um die Burg bieten sich für Kinder tolle Möglichkeiten zum Klettern, aber an vielen Stellen geht es gefährlich steil in die Tiefe. Besonders abenteuerlich ist der Felsendurchgang unterhalb der Burg.

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Der geheimnisvolle Felsendurchgang bei Gylen Castle bleibt vielen Besuchern verborgen.

Weitere Empfehlungen für das nahe Oban habe ich hier: Tipps für Oban – das Tor zu den schottischen Inseln.

Inveraray Castle (Argyll)

Eine Burg wie aus dem Bilderbuch ist Inveraray Castle in Argyll, Stammsitz des Campbell-Clans. Vier Türme zieren die Ecken des herrschaftlichen Familiensitzes. In der Mitte ragt ein zinnenbewehrter Turm in den Himmel.

Die Grundsteinlegung des Prunkbaus passierte allerdings erst 1745, kurz nach der Schlacht von Culloden (bei der die Campbells auf der Gewinnerseite standen). Der frühe Fall von Historismus lässt sich auf den Fakt zurückführen, dass der allererste Earl of Argyll schon im 15. Jahrhundert (in einer zwischenzeitlich längst verfallenen Burg) in Inveraray residierte. In der komplexen politischen Gemengelage nach dem Jakobiten-Aufstand erschienen gewisse historische Bogenschläge vorteilhaft. Dazu veranlasste Archibald Campbell, dritter Duke of Argyll und einflussreicher Politiker, kurzerhand die Versetzung des kompletten Fischerdorfs um eine Meile, damit er sein alt-neues Märchenschloss auch in optimaler Lage ohne Pöbel in Sichtweite genießen konnte.

Sein heutiger Nachfolger, Nummer 13 in der Zählung der Dukes of Argyll, bewohnt die geräumige Immobilie immer noch mit seiner Familie – allerdings nur einen kleinen Teil davon. Der Rest steht Film-Teams (z.B. Downton Abbey 2012*, James Bond 2015*) und natürlich auch Besuchern offen.

Wir haben uns das Vergnügen bei unserem vorletzten Schottland-Trip 2017 gegönnt und waren sehr angetan von den prunkvollen Innenräumen samt kreativ präsentierter Waffensammlung.

Inveraray Castle

Inveraray Castle sieht mit seinen vier Türmen und den Zinnen aus wie eine Motto-Torte auf dem Kindergeburstag, ist aber auf jeden Fall ein empfehlenswertes Ausflugsziel.

Einen ausführlichen Bericht gibt es hier: Inveraray – Gruseln zwischen Gefängnis und Schloss.

Kilchurn Castle (Loch Awe)

Kaum eine schottische Burgruine wirkt so wunderbar morbide und pittoresk verfallen wie Kilchurn Castle am Ufer des Loch Awe. Ein kurzer Spaziergang führt vom kostenlosen Parkplatz direkt an der A85 zu der frei zugänglichen Ruine.

Mehrere Infotafeln zeichnen die bewegte und blutige Geschichte des Ortes nach, den die Campbells of Glenorchy im 15. Jahrhundert erbauten. Später gehörte er der Linie der Campbells of Breadalbane, die im 18. Jahrhundert nach Perthshire verzog und die Burg dem Verfall überließ. Etwa hundert Jahre später entdeckten die Romantiker die hübsch verfallene Ruine für sich und machten sie zu einem der ersten Wallfahrtsorte für Maler und Poeten. Ein berühmtes Bild von William Turner zeigt die Silhouette der Burg unter einem gewaltigen Regenbogen.

Der Rundgang führt quer durch die alte Burg zwischen Mauerresten und bis in den rudimentär wieder aufgebauten ersten Stock. Die Hinweistafeln erklären jeweils den damaligen Zweck der Räumlichkeiten sowie die historische Bedeutung der Anlage als solcher.

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Eine beeindruckende Ruine: Kilchurn Castle.

Von unserem ersten Besuch der Burgruine 2013 habe ich damals einen ausführlichen Bericht veröffentlicht, den ich anlässlich dieses Roundups just etwas aktualisiert und mit ein paar neueren Fotos aufgehübscht habe: Kilchurn Castle – von bluttriefenden Clanfehden zur romantischen Ruine.

Lews Castle (Isle of Lewis and Harris)

Die Geschichte dieses Herrensitzes beginnt vergleichsweise spät: 1844 beschloss der vermögende Geschäftsmann und Opiumhändler James Matheson, dass er eine Insel brauche, und erwarb die gesamte Isle of Lewis. Anstelle eines älteren Jagdhauses ließ er sich ein repräsentatives Heim errichten. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts kaufte dann der Seifenfabrikant William Lever Insel und Schloss, der an seinem Lebensabend beides der lokalen Bevölkerung vermachte. In der Folge wurde aus dem Herrenhaus ein Militärhospital, später ein Internat.

Nach einer langen Zeit des Lehrstands erstrahlt das Schloss nun in neuem Glanz. Teile des Gebäudes werden als Hotel genutzt. Im modernen Anbau befindet sich das Inselmuseum. Wie in allen staatlichen Museen ist der Eintritt frei. Zu sehen gibt es unter anderem sechs Originale der berühmten Lewis Chessmen: Schachfiguren aus der Wikingerzeit.

Im Erdgeschoss sind einige repräsentative Räume frei zugänglich. Besonders hübsch ist der Flur mit seinen gotisch anmutenden Spitzbögen und dem sternenbemalten Deckengewölbe. Im Ballsaal finden Hochzeiten, manchmal aber auch öffentliche Konzerte statt.

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Lews Castle ist heute Hotel, Café, Andenkenladen und Hochzeits-Location, die – wenn nicht vermietet – frei zugänglich ist.

Mehr über die Isle of Lewis erzähle ich in diesem Artikel: Schottland mit Kind: Äußere Hebriden.

Lochranza Castle (Isle of Arran)

Zweite Burg Arrans ist Lochranza Castle und zugegeben: Als alleiniges Ausflugsziel macht diese zweite Geige nicht viel her. Die Ruine im äußersten Norden der Insel ist heute wenig mehr als ein leerer Mauerrest. Die Form erinnert ein bisschen an eine praktische Geometrieaufgabe, bei der man den Würfel falsch gefaltet hat. Immerhin die Lage ist bombastisch: Direkt am Loch Ranza thront die Burg auf der schmalen Landzunge, die die kleine Bucht vom Meer abtrennt.

Als wir davorstehen, ist die Gittertür abgeschlossen. Meinen Recherchen im Internet zufolge ist die Burg aber normalerweise frei zugänglich. Das Erdgeschoss und ein Teil des ersten Stocks sind begehbar.

Im 13. Jahrhundert vermutlich durch die MacSweens errichtet, wechselte die kleine Burg mehrmals die Besitzer, bis die Herzöge von Hamilton das abgelegene Gemäuer im 18. Jahrhundert verfallen ließen.

In unmittelbarer Nähe zum Lochranza Castle befindet sich die ausgesprochen schöne Jugendherberge, in der wir bei unserem Besuch der Isle of Arran gewohnt haben. Außerdem ist die Burg Ausgangspunkt für eine meiner Lieblingswanderungen in unserem Reiseführer*.

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Lochranza Castle ist eine kleine Burgruine, bei der eher das schöne Drumherum zählt als die alten Mauern.

Einen Erlebnisbericht über die erste Recherchereise für unseren Reiseführer steht übrigens hier: Schottland-Rundreise – alleine mit Kindern durch Highlands und Islands.

Skipness Castle (Kintyre)

Schon das winzige Straßendorf Skipness an sich ist eine Sehenswürdigkeit mit seinem einzigen Laden, der auch Postsendungen entgegennimmt und ab und zu frischgebackenen Kuchen verkauft.

Skipness Castle liegt nur ein kleines Stück weiter und ist eine frei zugängliche Burgruine aus dem 13. Jahrhundert. Hier wohnten die MacDonalds, bis sie im 16. Jahrundert den Campbells of Argyll weichen mussten.

Teile des alten Gemäuers sind heute wieder aufgebaut und überdacht, aber leer. Nur einige Infotafeln erzählen die bewegte Geschichte der Burg. Von April bis September darf der Turm bestiegen werden. Von hier geht der Blick bis auf die Insel Arran und zu Lochranza Castle.

Mindestens ebenso beliebt bei Besuchern wie die Burgruine ist die „Seafood Cabin“ gleich nebenan, wo es in rustikalem Ambiente die schottische Version von Fischbrötchen gibt – frisch mit lokalem Fang belegt, versteht sich (Mai bis September täglich außer samstags).

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Skipness Castle. Der Zaun dient dazu, die grasenden Schafe drinnen, nicht die Besucher draußen zu halten.

Weitere Sehenswürdigkeiten auf der Halbinsel Kintyre stelle ich in diesem Beitrag mit dem leicht provokanten Titel vor: Kintyre – die Penis-Insel mit Ohrwurm-Garantie.

Stirling Castle

Schottland-Reisenden geht es heute nicht anders als den Invasoren vergangener Jahrhunderte: Wer in die Highlands will, kommt an Stirling kaum vorbei. Anders als früher steht ihnen die Trutzburg heute – für 15 Pfund Eintritt – offen.

So eine richtig malerische Skyline hat Stirling Castle nicht und auch nicht den Instagram-Fotospot. Dazu ist die Festung in ihrer Geschichte zu ausgiebig benutzt worden – und das wiederum macht sie ungeheuer spannend. Nicht weniger als 16 Mal wurde die Burg im Laufe der Geschichte belagert. Vier große Schlachten hat es deshalb in unmittelbarer Nähe gegeben. Eine davon war die berühmte „Braveheart“-Schlacht an der Stirling Bridge mit William Wallace. Im ausgehenden Mittelalter residierten hier außerdem die schottischen Könige.

Kein Wunder also, dass Stirling Castle zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten Schottlands zählt. Ein ganzer Hügel knapp außerhalb des Stadtzentrums ist überbaut mit Dutzenden von Gebäuden verschiedenster Größe und Funktionen. Mit einem Audioguide können Besucher die weitläufige Anlage in ihrem eigenen Tempo besichtigen. Für Familien gibt es einen extra Family-Trail auf den Spuren des Dienstmädchens Sally. Die Innenräume inklusive des Royal Palace dürfen im Rahmen von kurzen Führungen besichtigt werden, die im Ticket inbegriffen sind.

Robert Bruce stirling castle

Robert Bruce war einer der Bewohner von Stirling Castle. Seine Statue steht vor dem ersten Burgtor.

Ganz in der Nähe befindet sich das Schlachtfeld von Bannockburn, über dessen interaktives Besucherzentrum ich ausführlich gebloggt habe: Lohnt sich die Battle of Bannockburn Experience?

Einen weiteren Klassiker stellen Monika und Petar von TravelWorldOnline Traveller vor:

Urquardt Castle (Loch Ness)

Urquardt Castle ist eine Burgruine, die am Ufer von Loch Ness liegt. Viel übrig gelassen haben die Wirren der Geschichte und der Zeit nicht. Fünfhundert Jahre lang hielt die Burg Angriffen stand. Nur der Burgfried ragt noch über dem Gewässer auf, das Nessie beherbergen soll. Vom Rest der Burg sind nur noch die Außenmauern übrig. Angeblich hat man das Seeungeheuer von Urquardt Castle aus zum ersten Mal gesehen.

Die Burg erreicht man entweder über die Straße am Westufer, die von Inverness am Loch Ness entlangführt. Schöner finde ich allerdings die Fahrt mit dem Boot. Dieses legt bei der Raststätte am Clansman Harbour ab. So hat man gleich bei der Anreise gute Ausblicke auf die Burg. Dort kann man sich die Burg anschauen. Im Besucherzentrum auf dem Hügel erfährt man mehr über die Geschichte der Burg. Ein Souvenirladen und ein Café sind ebenfalls vorhanden. Auch wenn Urquardt Castle viele Bustouristen anlockt, lohnt sich der Besuch. Sobald man das Besucherzentrum oder die Anlegestelle der Boote verlässt, zerstreut sich die Menge.“

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Urquardt Castle liegt direkt am Wasser des berühmten Loch Ness. © Monika Fuchs

Monika und Petar Fuchs bereisen die Welt auf der Suche nach Genuss- und Slow-Travel-Erlebnissen. Diese stellen sie seit 2001 in ihrem Blog TravelWorldOnline Traveller vor. Dort findet man inzwischen zahlreiche City-Guides, Routen und Outdoor-Tipps für Genießer und Slow Traveller aus Europa, Amerika und Afrika.

Mehr Tipps für Schottland

Eine Übersicht über alle 34 Schottland-Artikel hier im Blog – ebenfalls mit Karte, auf der alle Beiträge geografisch verlinkt sind – gibt es hier:

Schottland mit Kindern: Unsere gesammelten Erfahrungen

Schottland mit Kindern, Glen Coe

Noch mehr kompaktes Reisewissen und vor allem ganz konkrete Tipps für Wanderungen und andere familienfreundliche Outdoor-Erlebnisse bietet unser Reiseführer:

schottland mit Kindern Reiseführer

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