Korsika mit Kindern

Korsika: Unser Familien-Programm rund um die Insel [Werbung]

Korsika gehört zu den Reisezielen, an die ich unbedingt noch einmal zurückkehren möchte – weil es einfach sooo schön dort ist! Eine Woche lang haben wir die französische Mittelmeerinsel erkundet und Sehenswertes im Westen, Osten und Süden gesehen. Hier sind unsere Tipps fürs Urlaubsprogramm für die ganze Familie.

Wir lieben Korsika! Das mediterrane Klima ist herrlich, die Strände ein einziger Traum, die Landschaft atemberaubend. Und so ist es durchaus angebracht, hier noch einmal in Erinnerungen zu schwelgen und von einem weiteren Korsika-Urlaub zu träumen. Genau das richtige Angebot in Sachen Hotels hat dann vielleicht Voyage Privé im Angebot…

Korsika mit Kindern
Korsika als „ins Wasser gefallenes Gebirge“ beschreibt die Insel ganz gut.

Korsika im Süden: Bonifacio

Als wir uns Korsika zum ersten Mal nähern, tun wir das von seiner Schwesterninsel Sardinien aus. So kommt es, dass wir die Insel ganz im Süden betreten, im Gegensatz zu den meisten Urlaubern, die die Fähre nach Bastia im Norden oder Porto Vecchio im Südosten nehmen (oder das Flugzeug nach Bastia, Ajaccio oder Calvi). Das ist prima, denn die Steilklippen von Bonifacio sind gerade vom Meer aus eine beeindruckende Visitenkarte, mit der uns Korsika empfängt.

Die Klippen von Bonifacio sind beeindruckend. Am schönsten sind sie von unten.

Das Städtchen selbst umfasst gerade einmal 3000 Einwohner. Von seiner Vogelnest-Lage aus kann man an klaren Tagen problemlos nach Sardinien gucken, das gerade einmal zwölf Kilometer entfernt ist.

Korsika mit Kindern, Bonifacio Hafen
Die Hafeneinfahrt nach Bonifacius ist ein Erlebnis!

70 Meter fallen die Steilklippen senkrecht ins Meer. Sehenswert ist auch die Altstadt an sich. Wer sich die Kalk- und Sandsteinklippen auch von unten ansehen möchte, bucht im Hafen einen Bootsausflug. Auch Tagesausflüge nach Sardinien sind beliebt.

Korsika im Südwesten: Die Steinreihen von Stantari und Pallaghiu

Dass Korsika in Sachen prähistorischen Großstein-Bauten beinahe ebenso viel zu bieten hat wie Irland und Südengland, ist kaum bekannt. Na ja, gut, mit Stonehenge kann Korsika dann vielleicht doch nicht mithalten, aber superspannende und rätselhafte Menhire – also aufrecht stehende Steine – aus dem Neolithikum und der Bronzezeit gibt es reichlich.

Wir haben uns im Südwesten der Insel die Steinreihe von Stantari angeschaut, die eine sehr nette Wandertour gleich auch mit dem Dolmen – also einem Großsteingrab – von Fontanaccia verbindet.

Stehende Steine gibt es in ganz Westeuropa, von Irland über Portugal und Spanien bis nach Süditalien. Eine Besonderheit bei den Menhiren auf Korsika ist die angedeutete Menschengestalt, die viele von ihnen heute noch zeigen. Bei den Steinen von Stantari ist das besonders gut zu erkennen.

Statuenmenhire, Korsika, Bronzezeit
Die Statuen-Menhire von Stantari, typisch für die korsische Bronzezeit.

Nur eine kurze Autofahrt entfernt befinden sich die Steinreihen von Pallaghiu. Mit 258 Menhiren handelt es sich hier um die längsten Alignements der Insel, die bis zu 4000 Jahre alt sein sollen.

korsika Pallaghiu menhire steinzeit
Die Steinreihen von Pallaghiu erscheinen endlos. Einige direkt am Weg sind ordentlich wieder aufgerichtet, die Alignements führen aber auch ins Gebüsch, wo die Jahrtausende sie haben übereinanderpurzeln lassen. Das hier ist keine geleckte Präsentation eines Touristenziels, hier ist echter Entdeckergeist gefragt.

Beide Orte sind frei zugänglich, aber nicht ganz so leicht zu finden. Ein guter Reiseführer ist hier Gold wert (meine Empfehlung ist „Korsika mit Kindern“ aus dem Naturzeit-Verlag).

Korsika im Westen: Herrliche Strände

Der Osten der Insel gilt als zahmer und sonniger. Dafür hat der Westen – meiner Meinung nach – die schöneren Strände. Vor allem findet man hier ein paar abgelegene Perlen, die wir zumindest in der Vorsaison (wir waren in den Osterferien auf Korsika, als es für klassischen Badeurlaub noch etwas kalt war) praktisch für uns alleine hatten.

Korsika hat so viel Sandstrand, dass sich bestimmt auch in der Sommersaison fast für jeden eine einsame Bucht findet (sofern er motorisiert ist, denn viele solche Perlen befinden sich weit ab vom Schuss).

Einer dieser Geheimtipp-Strände ist die Baie de Cupabia. Entlang des azurblauen Wassers wandern wir zum Tour de Campannella, einem Aussichtsturm, den man frei besteigen kann. Seicht geht es vom feinen Sandstrand ins Wasser. Dazwischen locken einzelne Kletterfelsen. Einfach nur traumhaft!

Villasimius Sardinien Strand
Breiter Traumstrand zum Buddeln für kleine Kinder, hinten Felsen zum Klettern für die größeren. Im April schwebten oben drüber ein paar Regenwolken – uns hat das zum Glück nicht gestört. Im Sommer ist das Wetter besser (der Strand natürlich auch voller).

Weitere sehr schöne Strände im Westen sind zum Beispiel der Plage de St. Antione und die Anse de Minacccia am Capo di Feno.

Korsika zentral: Die kulturelle Hauptstadt Corte

Obwohl offiziell indiskutabel ein Teil Frankreichs, hat sich Korsika seine eigene Kultur und teilweise sogar seine eigene Sprache bewahrt. Vor allem im Insel-Inneren, abseits der Touristenorte am Meer, hat sich die korsische Identität erhalten und wird zunehmend wiederbelebt.

Hauptstadt des Geschehens ist Corte. Rund 7000 Menschen bewohnen die kleine Bergstadt, die auf einem Hochplateau in 436 Metern Höhe liegt.

In Corte ist wenig extra für Touristen herausgeputzt. Hier gibt es „das authentische Korsika“ zu sehen.

Hauptsehenswürdigkeit ist die Zitadelle, die eindrucksvoll auf einem Felssporn thront. Hier verschanzten sich vom Mittelalter bis in die Neuzeit Franzosen und Vertreter verschiedener italienischer Kleinstaaten, die um die Vorherrschaft Korsikas kämpften (und zwischendurch auch immer mal die ursprünglichen Korsen). Später diente die Festung als Gefängnis für politische Häftlinge und ab 1962 als Basis der berühmt-berüchtigten französischen Fremdenlegion. Heute ist die Zitadelle ein Museum, das vor allem die korsische Kultur vorstellt – unbedingt sehenswert!

korsika corte zitadelle adlernest
Das „Adlernest“ ist der höchste Punkt der Zitadelle von Corte.

Direkt vom Stadtgebiet aus geht es ins Gebirge. Auf engen Pfaden wandern wir in herrlichste Natur hinein.

Schroff, aber schön: die Bergwelt bei Corte.

Korsika im Nordosten: Wandern von Bergdörfern in die Wildnis

Wir haben den Ehrgeiz, in einer Woche möglichst viel von Korsika zu sehen. Man darf die Größe der Insel nicht unterschätzen – vor allem durch die Straßenverhältnisse, die auf vielen Kurven durchs Gebirge führen, sind die Ausmaße gefühlt viel größer als die 183 Kilometer Länge und 83 Kilometer Breite.

Korsika meint das ernst mit den Gebirgsstraßen. Diese hier ist noch vergleichsweise gut ausgebaut (an den anderen hätten wir nicht anhalten können, um ein Foto zu machen).

Nichtsdestotrotz lohnt es sich für uns, zu einem Abstecher bis in das kleine Bergdorf Parata im Valle d’Orezza zu fahren. Hier endet die Straße: Weiter geht es nur zu Fuß.

Wer für eine Wanderung ein richtiges Ziel braucht, kann bis zur Chapelle di San Bertuli laufen, sieben Kilometer hin und zurück. Das lohnt sich vor allem im Sommer von Mitte Juni bis Ende September, denn dann ist die kleine Gastwirtschaft geöffnet.

Wir gehen mit den Kindern stattdessen einfach ein bisschen durch die beeindruckende Landschaft. Der Weg führt teils mit leichtem Überhang am Abgrund vorbei – ganz schön abenteuerlich!

Die Wanderwege auf Korsika sind mitunter herrlich abenteuerlich!

Korsika im Osten: Paddeln auf dem Tavignano

Fürs Baden ist es uns in den Osterferien auf Korsika noch etwas kalt, aber um das Paddeln einmal auszuprobieren, ist das Wetter ideal. Dazu suchen wir uns den Kanuverleih in der kleinen Stadt Aléria aus, der bereits geöffnet hat (da Korsika für die meisten Touristen doch ein Sommer-Reiseziel ist, muss man da oft ein bisschen suchen – uns hat Korsika aber gerade im Frühling sehr gut gefallen).

Der Tavignano entspringt als munterer Gebirgsbach bei Corte. Hier, ganz nahe an seiner Mündung, hat er sich bereits ausgetobt und ist ein idealer Anfänger-Fluss. Die breiten Sit-on-top-Kajaks sind gut familiengeeignet und gehen nicht so leicht unter.

korsika paddeln travignano
Bei einer vierköpfigen Familie geht es gut auf: Jeder Erwachsene nimmt ein Kind mit ins Boot. Es gab aber auch Dreier-Kajaks.

Wer mehr Action möchte, kann sich mit dem Shuttle flussaufwärts ins Tavignanotal bringen lassen. Wir drehen stattdessen eine gemütliche Runde zwischen den grünen Uferböschungen und legen auf einer breiten Kiesbank ein Picknick ein.

korsika mit kindern paddeln travignano
Für Kinder ist das Paddeln ein echtes Abenteuer.

Mehr über Korsika

Da unsere Korsika-Reise Teil unserer großen Europa-Tour war, habe ich viel zu wenig über die wunderschöne Insel gebloggt. Aber einen ausführlichen Ausflugs-Tipp zu unserem Lieblingsort auf Korsika habe ich zumindest:

Cucuruzzu: Ausflug in die vorzeitliche „Burg“

Eingang zur Bronzezeit-Festung Cucuruzzu, Korsika
So liegt sie vor uns: Der Eingang zur Bronzezeit-Festung Cucuruzzu.

Luxusferien mit Voyage Privé

Anlass, all diese wunderbaren Reise-Erinnerungen hervorzukramen und von einem weiteren Korsika-Urlaub zu träumen, ist für mich der Reise-Anbieter Voyage Privé, der die Mittelmeerinsel neu in seinem eigenen Portfolio hat. Voyage Privé vermittelt exklusive 4- bis 5-Sterne-Hotels mit bis zu 70 Prozent Ermäßigung. Luxusferien für die ganze Familie gibt es so in allen typischen Urlaubsgebieten beinahe auf der ganzen Welt, auch an Nahzielen wie der Nordsee oder dem Bodensee – und jetzt ganz neu eben auch auf Korsika.

Transparenz-Hinweis: Dieser Artikel ist ein sponsored post (Werbung). Das bedeutet: Ich habe Geld für die Dienstleistung bekommen, zu einem vorgegebenen Thema – Korsika – einen Artikel zu schreiben und auf das Angebot von Voyage Privé hinzuweisen. Der Text beruht natürlich trotzdem auf unseren eigenen Erfahrungen im Korsika-Urlaub.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.