Was muss alles mit in den Kurzurlaub? Als Vielreisende sind wir geübt im Kofferpacken. Für alle Familien, die übers Wochenende verreisen wollen (und in erster Linie als Merkzettel für uns selber), haben wir hier die ultimative Packliste für einen Kurztrip mit Kindern erstellt.
Packtipps aus Erfahrung
Diese Packliste für einen Kurztrip mit Kindern ist uralt – und bewährt. Schon 2014 habe ich sie veröffentlicht, als dieses Reiseblog noch frisch war. Damals sind wir mit unseren beiden Kindern häufig übers Wochenende verreist. Ich müsste mal nachzählen, für wie viele Wochenendtrips die Jungs in ihrem Leben schon ihre Packliste abarbeiten mussten. Gut möglich, dass die Zahl dreistellig ist.

Einmal ging es zum Beispiel übers lange Wochenende nach →Borkum – mit Zug und Fahrrad. Dann ist es noch einmal wichtiger, geschickt zu packen.
Inzwischen sind die Jungs riesengroß und wollen meistens gar nicht mehr mit. Und ich arbeite nicht mehr hauptberuflich als Reisebloggerin und Reiseführerautorin. Wir verreisen trotzdem noch oft. Und es gibt da noch einmal ein kleines Kind in der Familie. So öffne ich häufiger wieder diese Packliste für Kurztrips mit Kindern.

Unser letzter Kurzurlaub übers Wochenende in Vollbesetzung ging im August 2022 nach Hamburg. (Zum Bericht: →Speicherstadt und HafenCity mit Kindern.)
Natürlich ist jede Familie anders. Für euch selbst müsst ihr unsere Liste bestimmt individualisieren. Sie beruht auf meinen persönlichen Erfahrungswerten für ein Wochenende (Freitag bis Sonntag). Für längere Trips müsst ihr sie entsprechend ausbauen. (Für ganz lange Trips – unsere →11-monatige Europareise – habe ich hier einmal über unsere Packphilosophie geschrieben: →Reisen mit leichtem Gepäck?)

So sollte der Kofferraum bei einem Kurztrip übers Wochenende besser nicht aussehen… (Das Foto stammt vom Aufbruch zu unserem →zweiwöchigen Roadtrip durch Bayern. Während unserer Europareise sah der Füllstand allerdings auch nicht sehr viel anders aus. Ob für zwei Wochen, zwei Monate oder ein Jahr macht dann kaum noch einen Unterschied.)
Die ultimative Packliste für einen Wochenendtrip mit Kindern
Hier kommt nun also meine Liste zum Abhaken. (Wobei ich bewusst auf eine Vorlage zum Ausdrucken verzichte. Ernsthaft, die ist in zwei Minuten mit Bleistift auf ein Schmierpapier übertragen und dabei individuell erweitert. Dafür muss man kein frisches Blatt Papier und Druckertinte opfern!)
Pro Kind nehme man:
- 3 T-Shirts/Langarmshirts
- 1-2 Pullover zum Überziehen
- 2 Hosen (lang/kurz je nach Wetter; wenn ihr pokern wollt, nur 1)
- 3 Paar Socken
- 3 Unterhosen
- 1 Unterhemd
- 1 Schlafanzug
- Mütze
- ggf. Badesachen
- Lieblingskuscheltier
- Spielzeugrucksack
- wenn der Platz es erlaubt, zusätzlich eine Garnitur Wechselsachen plus kleines Microfaser-Handtuch in einem wasserdichten Beutel – hat uns schon an so manchem Wasserspielplatz die Laune gerettet
Anmerkung von 2014: Unsere Jungs (7+9) bekommen übrigens schon ihre eigene Packliste in die Hand gedrückt. Das spart viel Zeit (erfordert aber mitunter natürlich eine höhere modische Toleranzschwelle, was gewagte Kombinationen angeht).
Für Spielzeug dürfen unsere Kinder immer ihren (alten) Kindergartenrucksack vollpacken – nicht mehr und nicht weniger. Den müssen sie dann auch selbst tragen. Konsequent umgesetzt funktioniert diese Regel nun auch beim dritten Kind einwandfrei.

Hier (beim Stadtbummel durch →Barcelona) sieht man den kleinen Rucksack, den die Jungs für Wochenendtrips (und längere Reisen) mit Spielzeug vollpacken durften. So waren immer reichlich Playmobil-Ritter mit dabei.
Das muss noch unbedingt mit in den Kurzurlaub:
- eure Erwachsenen-Klamotten
- Waschtasche
- Zahnbürsten
- Zahnpasta (evtl. kleine Tube für alle in Reisegröße)
- Haarbürste
- Deo
- Was ihr so braucht an Kosmetika
- Reise-Apotheke
- Pflaster
- Schmerzmittel
- Fieberthermometer
- Nagelschere
- Pinzette
- Das war’s bei uns, aber ihr braucht vielleicht mehr?
- Technikkram
- Ladegeräte!
- Kopfhörer
- Laptop?
- Kamera samt Zubehör, falls ihr so etwas nutzt
- Nachtlicht (bei kleineren Kindern)
- Vorlese-Buch
- Schuhe, je nach Bedarf – wenn Platz ist, pro Kind ein Paar in Reserve
- Wanderschuhe?
- Sandalen?
- Gummistiefel?
- Hausschuhe?
- Outdoor-Sachen
- Jacke
- Regenjacke
- Mützen (im Winter warm, im Sommer als Sonnenschutz)
- ggf. Handschuhe, Schal
- ggf. Sonnenbrille, Sonnencreme (!)
- Reisetagebücher und Stifte, falls ihr so etwas führt (ich empfehle es wärmstens!)
- evtl. Reiseführer
- ggf. Ausweise/Pässe (bei Auslandsreise)
- ggf. Tickets, Buchungsnummern, Kontaktdaten (hat man heute ja alles auf dem Handy)
- ggf. Fahrräder (Fahrradhelme nicht vergessen!)
- Handtücher und Bettwäsche (falls die Unterkunft keine stellt)

Unterwegs in Bus und Bahn mit Kind und Rucksack: Wenn ältere Kinder ihr Gepäck selbst händeln können, wird alles entspannter.
Verpflegung für unterwegs:
- genug Wasser, für jede*n eine Flasche
- Apfelschnitze in Brotdose zur freien Verfügung auf dem Rücksitz
- Butterbrote fürs Picknick
- evtl. Rohkost, Obst, hartgekochte Eier
Natürlich sind Süßigkeiten und Kekse verlockend. Wenn das bei euch in der Familie so üblich ist, setzt sie mit auf die Packliste. Aus meiner Erfahrung ist der Genuss zumindest bei Autofahrten auf dem Rücksitz ein zweischneidiges Schwert. Manche Kinder reagieren sehr empfindlich auf Zuckerzufuhr und werden ungemütlich, wenn sie sich die Energie nicht sofort ablaufen können. (Wir hatten da so ein extremes Exemplar.) Äpfel und Rohkost wie Paprika, Gurken und Möhren oder auch Knäckebrot zum Knabbern werden wesentlich langsamer verstoffwechselt und bringen Kinder wie Eltern nicht so leicht in Nöte.

Geheimtipp: Ruhigstellen mit Vollkorn-Reiswaffel läuft halbwegs, Ruhigstellen mit Zuckerhaltigem geht (bei uns) fast immer nach hinten los.
Kurz vor der Abfahrt nicht vergessen:
- Schlüssel
- Handy
- Geld
- Adresse, wo es hingehen soll
Und? Hab ich was vergessen auf meiner Packliste für einen Kurztrip mit Kindern? Ergänzungen und eigene Erfahrungen sind als Kommentare herzlich willkommen!
Und wenn ihr jetzt noch wissen wollt, wie wir bezahlbare Unterkünfte für einen Kurzurlaub übers Wochenende mit Kindern finden: Meistens ehrlich ganz konservativ über booking.*
Mehr Tipps fürs Verreisen mit Kindern
Im Laufe meiner fast zehn (!!) Jahre Bloggerdasein habe ich so einige Ratgeberartikel zum Thema Reisen mit Kindern veröffentlicht. Eine Auswahl, die euch vielleicht weiterhilft, wenn ihr eine Packliste für den Kurztrip mit Kindern übers Wochenende brauchtet:
- Städtetrips mit Kindern: Tipps für Kleinkinder bis Teenager
- Roadtrip mit Kindern: Unsere Tipps für den Familienurlaub mit dem Auto
- Ausflüge mit Baby: Tipps und Erfahrungen für die Großstadt
- Grüne Pausen: Schöne Orte direkt an der Autobahnabfahrt
- Tipps für lange Autofahrten mit Kindern
- Mit Kindern ins Wellnesshotel?
- Hochschwanger verreisen: Tipps für den 7., 8. und 9. Monat
- Backpacking mit Kind: Unsere Anfängertipps aus der Schweiz

Ein absolut unzensiertes Bild von meiner Bande in →Verden (Geheimtipp!) und irgendwie total typisch fürs Reisen mit Kleinkind und Teenagern…
Übrigens: Ingrid von den Fernwehkindern sammelt in ihrer Blogparade Packtipps für Familien.
Transparenz-Hinweis: Mit * markierte Links sind Affiliate-Links. Kommt darüber ein Kauf oder eine Buchung zustande, erhalte ich eine kleine Provision. So decke ich die laufenden Kosten für mein Blog. Mit Glück bleibt was übrig, das dann in Urlaub Recherche für neuen Content investiert wird.
Jacken und Regenjacken
Bei Unterkunft mit Selbstverpflegung: Was zu Essen (Nudeln, Dosentomaten, Salz, Gemüsebrühe, Brot, Butter, Käse, Marmelade, Müsli, Milch, Joghurt) und Kochutensilien (Spüli, Bürste, Trockentuch, Messer, 1 Satz Notbesteck für Unterwegs, Brett…)
Hörbücher für die Fahrt
Was für eine Liste! Ich bin schwer beeindruckt! Bei mir gehören auf jeden Fall bei einer solcher Reise noch ein Schweizer Taschenmesser und Salz ins Gepäck, vielleicht noch ein Löffel (pro Person) für das schnelle Essen unterwegs. Mit meinem Salzstreuer habe ich sogar schon auf Tagesausflügen mit Freunden glänzen können. Ersatzbatterien vielleicht noch.
Oh ja, das Taschenmesser muss natürlich auch mit! Das hat bei uns eh seinen Stammplatz im Rucksack. Und in Selbstverpfleger-Unterkünften kommt natürlich noch so einiges dazu. So einen Mini-Salzstreuer hatten wir auch mal, aber der ist wohl irgendwo in Norwegen von der Fahne gegangen.
Für die Autofahrt auf jeden Fall Zipp Beutel für eventuellen Müll der anfällt. So bleibt Inhalt und Geruch im Beutel.
Habe selbst erst vor kurzem eine längere Autofahrt hinter mir.
http://wp.me/p4AGLc-8g
P.S. der mögliche Link zu mehr Tipps bei längeren Autofahrten scheint nicht zu funktionieren.
Viele Grüße
Danke für den Tipp! Bzw. für beide – letzteres hab ich sofort repariert!
Wertvolle Tipps. Eigentlich muss man nicht viele Dinge einpacken. Nur das Nötigste, wie Unterwäsche und Socken.
Ein bisschen mehr als Unterwäsche und Socken wäre schon gut. Zahnbürste! :)
Danke für die ausführliche Packliste! Besonders der Tipp mit dem wasserdichten Beutel für Wechselsachen hat uns schon oft gerettet. Wir reisen auch oft übers Wochenende mit unseren Kindern und haben festgestellt, dass digitale Unterhaltung eine platzsparende Alternative zu Spielzeug ist. [Werbetext für KI-Gimmicks entfernt.] Ansonsten: Die Liste ist super, wir werden sie beim nächsten Mal abhaken!
Liebe Sabine, im Sinne zukünftiger Leserschaft tu ich mal so, als sei das kein KI-Linkspam gewesen, sondern ein ernstgemeinter Kommentar eines Menschen. In diesem Fall nehme ich ihn zum Anlass zu bemerken, dass digitale Unterhaltung zwar vielleicht platzsparend ist, den Kindern aber langfristig vermutlich keinen Gefallen tut. Elektronisches Spielzeug spielt eher mit sich selbst und die Menschen gucken zu. Ja, vielleicht lernen sie was dabei. Aber Kinder verbringen so schon viel zu viel Zeit mit passivem Konsumieren. Wenn ihr als Familie zusammen im Auto, Zug oder wo auch immer unterwegs seid, gibt es unzählige Möglichkeiten, eure eigene Fantasie zu benutzen! Alphabet-Spiele oder Geschichten erzählen steht bei uns gerade hoch im Kurs. Weitere Ideen findet ihr hier in meinem Blog: https://www.family4travel.de/tipps-fur-lange-autofahrten-mit-kindern/
Danke für die ausführliche Liste – besonders der Tipp mit dem wasserdichten Beutel für Wechselsachen plus Microfaser-Handtuch hat bei uns schon mehrfach den Nachmittag gerettet. Was ich ergänzen würde: Bei uns darf jedes Kind eine kleine „Forscherausrüstung“ mitnehmen, also Lupe, Notizheft und ein paar Stifte. Gerade auf Kurztrips entdecken die Kinder am Wegesrand so viel, dass sich kleine Beobachtungsaufgaben super anbieten. Für Ideen, was man unterwegs gemeinsam erkunden kann, schaue ich inzwischen regelmäßig bei [Link zu einem (vorgeblichen?) Wissenschaftsportal entfernt, das offenbar auch auf eine fragwürdige SEO-Strategie mit KI-Kommentaren setzt]. Ansonsten stimme ich zu: Weniger ist mehr, und die Kinder tragen ihren eigenen Rucksack selbst.
Immer wieder spannend, zu beobachten, wie sich der Link-Spam verteilt. Nach „Paris mit Kindern“ ist jetzt offenbar systematisch meine Packliste dran. Mal sehen, wie lange das Spiel so weitergeht. Inhaltlich wirken die Kommentare immer organischer.
Die Erinnerung, den Kindern ihre eigene Packliste in die Hand zu drücken, kann ich nur bestätigen – das spart enorm viel Diskussionen. Ein Punkt, der bei uns inzwischen auch auf der Liste steht: Unterhaltung für die Downtime. Gerade bei Zugfahrten oder Regentagen ist ein Tablet schnell langweilig, wenn die Spiele nicht offline funktionieren. Wir sind deshalb auf [kommerziellen Werbetext entfernt].
Liebe Sabine, wahrscheinlich sieht das anders aus, wenn man ein KI-Bot ist, aber für uns Menschen empfehle ich – wie bei deiner Namensvetterin zwei Stunden zuvor – Tablets und Handys einfach mal wegzulegen und stattdessen mal miteinander zu interagieren. Es gibt sehr coole Kartenspiele, die nicht viel mehr Platz wegnehmen als ein Smartphone. „Wizards“ ist so ein platzsparendes Lieblingsspiel von uns auf Reisen. Oder auch einfach Rommée als Klassiker mit unseren großen Jungs. Pädagogisch so viel sinnvoller, als die Kinder auch im gemeinsamen Urlaub noch mit Elektronik ruhigzustellen.
Eure Packliste ist super praxisnah – der Tipp mit dem eigenen Rucksack für Spielzeug hat bei uns auch Wunder gewirkt. Was bei unseren Kurztrips mit Kindern nie fehlt: eine kleine Kreativ-Box für schlechtes Wetter. Mit einem Stencil-Maker lassen sich aus Fotos oder Text im Handumdrehen Schablonen für Sprühfarbe, Tattoos oder Kürbisse erstellen – ideal für verregnete Nachmittage im Ferienhaus. Wir nutzen dafür [kommerzieller Link entfernt]. So wird aus einem verregneten Tag schnell ein kleines Kunstprojekt für die ganze Familie.
Abgesehen davon, dass man keine teuren Extra-Gimmicks dafür braucht, ist der Tipp an sich ja gar nicht schlecht, bei Regen auch im Urlaub kreativ zu werden. Unsere Tochter hat in ihrem „Unterwegs-Rucksack“ jetzt mit sieben Jahren immer ein Stiftemäppchen, Skizzenheft und ein kleines Malbuch. (Dazu noch ein paar Tierfiguren oder Playmobil.) Insgesamt gehen wir aber auch bei schlechtem Wetter im Urlaub lieber raus und erkunden unser Reiseziel. Zur Not eben überdacht. Fast überall gibt es grandiose Museen!
Eure Packliste erinnert mich an unsere eigenen Wochenendtrips – besonders der Tipp, den Kindern einen eigenen Rucksack für Spielzeug zu geben, ist goldwert. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass weniger oft mehr ist, gerade wenn es um Beschäftigung unterwegs geht. Statt vieler kleiner Spielsachen packen wir inzwischen lieber ein digitales Spiel ein, das keinen Platz braucht: [Werbung für ein bestimmtes Handyspiel entfernt.] So bleibt der Koffer leicht und die Laune gut. Danke für die ausführliche Liste!
Wie gesagt, Sabine: Der Grundgedanke, nicht zu viel Zeug mitzunehmen, ist gut. Gerade heutzutage halte ich Spiele in der echten Welt aber für so viel wichtiger als am Handy oder Tablet!
(Nebenbei bemerkt: Als ob Mütter mit schulpflichtigen Kindern heute noch Sabine heißen würden. Nichts gegen die realen Sabines dieser Welt, aber die spielen doch heute eher mit ihren Enkelkindern, oder?)
Die Packliste ist wirklich praktisch, besonders der Tipp, dass jedes Kind seinen eigenen Rucksack packt und trägt. Bei unseren Wochenendtrips hat sich zusätzlich bewährt, eine kleine Auswahl an Beschäftigungen für unterwegs einzupacken – sei es für die Zugfahrt oder einen verregneten Nachmittag. Statt nur Malbücher oder Hörspiele mitzunehmen, haben wir kürzlich angefangen, eine neue Sprache spielerisch zu üben. Mit „spielerisch Chinesisch lernen“ [Verlinkung entfernt] können Kinder abwechslungsreich und ohne Druck erste chinesische Wörter und Schriftzeichen entdecken – eine schöne Alternative, die auch Erwachsenen Spaß macht und die Reisezeit wie im Flug vergehen lässt.
Ich finde auch, Kinder sollten im Urlaub unbedingt mehr Chinesisch lernen! Da liegt unsere Zukunft, da bin ich mir sicher.
Vielen Dank für diese ausführliche Packliste! Besonders der Tipp mit dem wasserdichten Beutel für Wechselsachen am Wasserspielplatz ist Gold wert. Wir haben auch die Erfahrung gemacht, dass eine kleine Überraschungstüte für die Zugfahrt Wunder wirkt. Wenn ich als Wissenschaftlerin unterwegs bin, muss ich oft noch schnell Abbildungen für Paper erstellen. Dafür nutze ich den wissenschaftlichen Farbpaletten-Generator – damit lassen sich professionelle Grafiken und Datenvisualisierungen in Minuten statt Stunden erstellen, sogar ohne Programmieren. Das entlastet enorm, gerade wenn die Zeit knapp ist. Aber zurück zum Wesentlichen: Eure Liste ist eine super Grundlage, die ich gerne für unseren nächsten Kurztrip übernehme.
Ahahaha, dieser Werbetext war so skurril, dass ich nur die Verlinkung selbst rausgenommen und den Text genau so gelassen habe. (Ich bemühe mich, generell immer alles sehr transparent zu kennzeichnen.) Für alle, die sich mit dem Business nicht so auskennen: Es geht den Kommentierenden darum, die eigene Website in der Liste der Suchergebnisse ganz nach oben zu kriegen. Bzw. heute geht es eher darum, als Quelle im KI-Overview genannt zu werden. Dazu muss die Website unter anderem auf möglichst vielen anderen Seiten verlinkt sein, die grob zum Thema passen. Kommentare in Reiseblogs sind eine Möglichkeit. Da auch die Platzierung dieser Links heute anscheinend der KI überlassen wird, kommen da manchmal wirklich lustige Dinge raus. Dass die verlinkte Erwähnung eines wissenschaftlichen Farbpaletten-Generators organisch in einer Packliste für Familienurlaub unterkommen kann, darauf wären echte Menschen wohl eher nicht gekommen.
Interessanterweise sollten in letzter Zeit in meinem Blog häufiger wissenschaftliche Tools verlinkt werden. Ich vermute fast, dass das ein kontrolliertes Experiment ist, wie gut KI-Agenten hier schon solche Aufgaben selbstständig übernehmen können oder so. An meinem Ende ist die Sache hinlänglich unterhaltsam. Und für mich sind viele Kommentare auf einen Artikel auch eine gute Sache, denn das gibt Google und Co. wiederum das Signal, dass es sich um einen hilfreichen Artikel zu handeln scheint, der auch sehr weit oben gelistet sein sollte. Deshalb werde ich auch weiterhin jeden Blödsinn-Kommentar beantworten. (Allerdings sollte ich inhaltlich eigentlich besser mehr relevante Wörte unterbringen wie Kurztrip mit Kindern und Packtipps und so.)
Die Packliste für den Kurztrip mit Kindern ist wirklich praxisnah, besonders der Tipp, dass die Kinder ihren eigenen Rucksack packen und tragen dürfen. Bei unseren Wochenendtrips hat sich das auch bewährt. Was oft vergessen wird: die Reisezeit im Zug oder Auto kann lang werden. [Werbeblock für ein bestimmtes Handy-Spiel entfernt.] So bleibt die Fahrt entspannt und die Kinder sind beschäftigt. Vielleicht ist das ja auch für andere Familien eine hilfreiche Ergänzung zur Packliste.
Ich glaube auch, mit dem Tipp, dass jedes Kind seinen eigenen Rucksack trägt, habe ich voll den Volltreffer gelandet. [Ironie off.]
Unsere Packliste sieht tatsächlich ganz ähnlich aus, nur dass wir inzwischen konsequent auf einen gemeinsamen Kulturbeutel statt vier einzelner umgestellt haben – spart enorm viel Platz im Kofferraum. Der Hinweis, dass die Kinder ihren Spielzeugrucksack selbst tragen und selbst packen dürfen, hat bei uns auch am meisten gebracht, seitdem gibt es deutlich weniger Diskussionen am Abreisetag. Was mir noch fehlt, ist ein fester kleiner Beutel mit Wäscheklammern und einem Mini-Wäscheseil, das hat uns bei Kurztrips schon oft geholfen. Apropos geduldiges Planen und Rechnen: [Werbeblock gelöscht.] Ansonsten: tolle Liste, die wandert bei uns direkt in die Notizen für den nächsten Wochenendtrip.
Die Waschtasch bietet tatsächlich Einsparpotenzial. Allerdings Achtung, wenn ihr auf Roadtrips in der Jugendherberge unterschiedliche Schlafsaalzimmer bucht. (Okay, beim Wochenendtrip mit kleinen Kindern eher unwahrscheinlich.)
Wäscheklammern und Wäscheleine haben wir tatsächlich auf längeren Roadtrips auch dabei. Vor allem auf unserer Langzeitreise durch Europa war das unerlässlich. An einem langen Wochenende muss man aber eher nicht waschen. Und wenn, dann einzelne Teile, die man über eine Stuhllehne hängen kann.
Danke für die ausführliche Liste – besonders der Tipp mit dem wasserdichten Beutel plus Microfaser-Handtuch hat bei uns schon oft den Tag gerettet, gerade an Wasserspielplätzen. Was ich ergänzen würde: Für die Rückfahrt packe ich inzwischen eine kleine „Notfalltasche“ mit Snacks, Feuchttüchern und einer Powerbank oben auf, statt sie im Kofferraum zu vergraben. Apropos Beschäftigung unterwegs: [Werbeblock gelöscht.] Kommt bei euch auch Spielzeug mit, oder reicht inzwischen das Tablet?
Powerbank ist ein valides Stichwort. Feuchttücher haben wir auch immer dabei, gehen aber sparsam damit um. Die Dinger sind echt nicht nachhaltig. Ein Waschlappen in wasserfester Brotdose tut es übrigens auch. (Den solltet ihr dann nur nicht vergessen. Irgendwann wird er gammelig.)
Die handgeschriebene Liste statt Ausdruck finde ich sympathisch, und der wasserdichte Beutel mit Wechselsachen für den Wasserspielplatz ist wirklich ein praxiserprobter Tipp. Was bei uns noch dazugekommen ist: eine kurze Online-Notiz auf dem Handy, die man vor jeder Abfahrt abhakt, damit nichts vergessen wird, was nur unregelmäßig mitkommt (Regenjacke, Fieberthermometer, Ladekabel). Und ein zweiter, kleiner Beutel für dreckige Wäsche spart am Sonntagabend viel Sortierarbeit. [Werbeblock gelöscht.]
Handgeschrieben oder am Handy – wie du willst. :)
Dreckwäschebeutel haben wir auch immer mit. Da eignen sich hervorragend diese Leinenbeutel, die man überall als Werbegeschenke bekommt.