Warnemünde gilt als die Ostsee-Badewanne Berlins, und seit dem Boom der Kreuzfahrtschiffe auch als Hafen von Berlin. Gut drei Stunden dauert die Zugfahrt zwischen Hauptstadt und Warnemünde, aber machbar ist das für einen Tagesausflug. Und man muss noch nicht einmal Kurtaxe zahlen, um an den Strand zu kommen! Nicht nur deshalb ist Warnemünde eine der Anlaufstellen an der Ostseeküste von Mecklenburg-Vorpommern. Die trubelige kleine Hafenstadt ist gerade für Familien toll für einen kurzen (oder langen) Strandurlaub und bei Ferien an der Ostsee zwischen →Kühlungsborn und →Darß ein prima Ausflugsziel zum Bummeln.
Zusammengefasst: Das könnt ihr in Warnemünde mit Kindern erleben
Bevor ich all meine persönlichen Erfahrungen auspacke, gebe ich für Eilige einmal die kompakte Zusammenfassung.
- Weltschönster Strand! Und das ohne Kurtaxe
- Bummeln am Alten Strom (oft sehr voll!)
- niedliche Kapitänshäuser in der Alexandrinenstraße und Co.
- Leuchtturm und Teepott
- Heimatmuseum Warnemünde
- Fischbrötchen
- „Erlebnis-Einkauf“ an Karl’s Pier 7
- Kreuzfahrtschiffe gucken mit Riesenrad
- Personenfähre zur Hohen Düne
- Kletterwald Hohe Düne
- familienfreundliche Unterkünfte*
- Und →Rostock nebenan ist auch nicht zu verachten!
Warum wir Warnemünde mit Kindern lieben – manchmal
Wir kennen Warnemünde ziemlich gut, denn Oma und Opa wohnen hier gleich um die Ecke in →Bad Doberan. Ein Ausflug in die geschäftige kleine Stadt gehört zu unserem Standardprogramm beim Großelternbesuch.
In der Hauptsaison wird das für Leute wie uns, die es am liebsten einsam mögen, schon mal zur Nervenprobe. Denn dass Warnemünde toll ist, gerade auch mit Kindern, das hat sich schon herumgesprochen. Wir lieben das Städtchen deshalb vor allem zur Vor- und Nachsaison.
Also: Wir haben hier Erfahrungen und Tipps für Warnemünde zu allen Jahreszeiten.

Das ist die Innenstadt von Warnemünde. Also, quasi. Links und rechts des Alten Stroms befinden sich die Geschäfte.
Strandurlaub in Warnemünde
Na klar: Das Beste an Warnemünde ist der Strand. Obwohl wir ehrlich gesagt keine Fans von Strandurlaub sind, muss ich das ganz direkt zugeben. Feiner heller Sand, und Massen davon!
Von der Mole bis zur außerhalb gelegenen Jugendherberge erstreckt sich der badetaugliche Strand zweieinhalb Kilometer lang. (Ganz an der Mole ist er allerdings nicht badetauglich, wegen gefährlicher Strömungen. Einfach auf die Schilder achten!)

Das letzte bisschen Strand an der Mole. In die andere Richtung geht es zweieinhalb Kilometer immer so weiter, und dann noch weiter, nur halt am Strand von Diedrichshagen.
Der Stadtstrand von Warnemünde direkt an der Promenade vor dem weithin sichtbaren Hotel Neptun ist tatsächlich der schönste. Der Sandstreifen ist hier bis zu 80 Meter breit, sodass sich selbst bei Massenandrang für jedes Handtuch noch ein Plätzchen findet.
Unsere Jungs liebten schon das Klettergerüst im Sand. Auch bei unserer Tochter steht es jetzt hoch im Kurs. Und natürlich gibt es Strandkörbe, die zum Ostseeurlaub einfach dazugehören.

Der Kasten da hinten ist das Hotel Neptun. Im Sommer gibt es hier auch oft alle möglichen Spielgeräte wie diesen Rutschenturm da links. Die Kletterpyramide ist hier leider nicht gut zu erkennen. (Das sind alles alte Fotos aus meinem Bestand. Ich hab für den Beitrag hier keine extra machen können.)
Und die eine oder andere schnieke Strandbar gibt es auch. Ausprobiert haben wir noch keine (weil Oma ja immer zu Hause mit Kaffee und Kuchen wartet). Aber ich bin schon mehrmals neidvoll dran vorbei gelaufen und habe mir vorgestellt, wie nett es sein muss, hier einen Cappuccino zu trinken, während die Kinder in Sichtweite im Sand buddeln.

Das letzte Mal, als ich hier vorbei kam, war noch Winter-Saison und die Bar geschlossen. Aber so mit Palmen sieht alles gleich viel urlaubiger aus, oder?
Kurtaxe in Warnemünde?
Anders als im nicht weit entfernten →Kühlungsborn und →Heiligendamm ist der Strandzugang in Warnemünde kostenlos. Es gibt also keine Kurtaxe-Automaten.
Das macht die Stadt auch für Tagesgäste besonders attraktiv. Nach einem Restaurantbesuch oder Einkaufsbummel durch die Fußgängerzone kann man sich einfach noch mal ein Stündchen in den Sand legen und den Nachwuchs buddeln oder planschen lassen.

An einem Samstag im Juli sieht es dann gerne mal so aus. Die Beachvolleyball-Felder sorgen zum Glück dafür, dass immer noch ein bisschen Luft bleibt. (Und wenn es uns zu viel wird, weichen wir einfach an den „heimatlichen“ Naturstrand in →Börgerende aus.)
Was man in Warnemünde gesehen haben muss (mit Kindern)
Außer Wellen und Sand es gibt durchaus noch andere Sehenswürdigkeiten in Warnemünde. Und ich habe den einen oder anderen Tipp, was ihr bei einem Ausflug nach Warnemünde mit Kindern unternehmen könnt.
Bummeln am Alten Strom
Warnemündes Hotspot ist der Alte Strom. Hier mündet die Warnow ins Meer. Direkt am Wasser reihen sich die Geschäfte und Restaurants.
Die meisten Gäste kommen entweder vom Bahnhof oder von den Großparkplätzen am Kreuzfahrerhafen (selbe Richtung). Am Wochenende und in den Sommerferien sorgt das dafür, dass sich eine dichte Menschenmenge über die Warnowbrücke gen Meer schiebt.
Die Fußgängerzone ist zweigeteilt: oben die Geschäfte und Cafés, unten die Hafenmole. Dort legen die Ausflugsboote für die Hafenrundfahrten ebenso an wie „echte“ Fischerboote und welche, die längst zu stationären Verkaufsständen umfunktioniert sind.
Wir genießen unser Privileg, nur an grauen Tagen im November durch die Boutiquen und zur dänischen Softeis-Bude zu bummeln. (Die hat dann unter der Woche natürlich auch gerne mal zu.)

Die Foto-Perspektive zeigt schon, wo wir uns meistens aufhalten. (Nämlich eher entfernt von den ganzen Geschäften, die in den hübschen Kapitänshäusern untergebracht sind, da ganz hinten.)
Alexandrinenstraße: maritime Idylle
Wer nicht nur Geschäfte, sondern noch mehr echte alte Fischerhäuschen sehen möchte, sollte auch einen Abstecher in die Alexandrinenstraße einlegen. Die verläuft parallel hinterm Strom. Von dort aus gibt es dann viele winzige Querstraßen.
Wenn im Sommer hier die Stockrosen blühen, beiße ich manchmal meine Zähne zusammen und fahre trotz Menschenallergie nach Warnemünde – weil es dann einfach so hübsch ist!

Die Alexandrinenstraße. Hier gibt es auch ein paar Geschäfte und Restaurants, aber hauptsächlich Wohn- und Ferienhäuser und entsprechend viel weniger Trubel.
Leuchtturm und „Teepott“
Zwei Ausnahmen sind der „Teepott“ und der Leuchtturm. Die beiden liegen direkt nebeneinander. Ihr findet sie direkt an der Strandpromenade. Früher oder später kommt ihr garantiert dran vorbei.

Vom Alten Strom aus kurz vorm Strand links abbiegen, und schon ist man da.
Den Leuchtturm kann man besteigen (von Ostern bis Oktober). Er kostet ein paar Euro Eintritt. (2026 Erwachsene 3 Euro, Kinder 2 Euro, Familien 5 Euro. Aktuelle Öffnungszeiten auf der Website.)
Der „Teepott“ ist feinste DDR-Architektur aus dem Jahr 1968 und steht mittlerweile unter Denkmalschutz. Er wurde als Strand-Café auf den Fundamenten eines 1945 abgebrannten Pavillons errichtet, der ebenfalls schon als Strand-Café diente und auch schon den Spitznamen „Teepott“ trug. Heute beinhaltet das runde Gebäude ein Souvenirgeschäft und – Überraschung – ein Café (in dem wir auch noch nie eingekehrt sind).

Steht sogar dran.
Heimatmuseum Warnemünde
Das Heimatmuseum von Warnemünde befindet sich in einem alten Fischerhaus in der Alexandrinenstraße. Das hübsche Eckhaus ist nicht groß. Entsprechend überschaubar ist das Museum. Ein Besuch lohnt sich trotzdem für ein Stündchen.
In der Ausstellung werden beide Seelen gezeigt, die Warnemünde bis heute ausmachen: die Fischerei und der Tourismus. Wie sich das beschauliche Fischerdörfchen in einen trubeligen Ferienort verwandelte, fand ich bei unseren Besuchen immer besonders spannend.
Adresse: Alexandrinenstr. 31. Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags 10 bis 17 Uhr, im Winter dienstags geschlossen. Eintritt 2026: Erwachsene 5 Euro, Kinder 3 Euro, Familien (2+x) 8 Euro. Weitere Infos auf der Homepage.
„Geheimtipp“ B-Seite: Kirchenplatz und Mühlenstraße
Während es in der Kirchenstraße noch von Geschäften, fancy Eis-Läden und Bratwurstbuden wimmelt (und natürlich Menschen), wird es schon rund um die evangelische Kirche ruhiger. Hier beginnt das Warnemünde, in dem auch echte Menschen leben. In der Mühlenstraße dahinter gibt es noch einmal einen verkehrsberuhigten Bereich mit Läden und Restaurants, deren Preisniveau ein bisschen niedriger ist.
(Aber nein, ein waschechter Geheimtipp ist das hier nicht. Wir landen nur immer hier, weil man einfach etwas mehr Ellenbogenfreiheit hat. Und unser liebstes Café befindet sich in der Mühlenstraße – siehe unten.)
Karls Pier 7 in Warnemünde
Ein ganz und gar auf Feriengäste mit Kindern eingestelltes Ausflugsziel in Warnemünde ist die Dependance von Karls Erdbeerhof. Das Original ist nicht weit entfernt, eine halbe Stunde Fahrzeit. In Rövershagen hat ein findiger Unternehmer ein umfangreiches Konsumparadies mit Freizeitpark-Charakter erschaffen. (Mittlerweile hat das System ja bis ins →Ruhrgebiet und nach →Berlin gestreut.)
Die Einkehr im Pier 7 ersetzt den Ausflug zum Erdbeerhof keinesfalls. Hier gibt es „nur“ ein Café mit Spielplatz und „Erlebniseinkauf“. Wer es hier super findet, kann dann getrost den Ausflug nach Rövershagen antreten.

„Erlebniseinkauf“ heißt wohl das Stichwort.
In der Sommersaison stehen an der Lokalität im Kreuzfahrerhafen oft noch mehr Sehenswürdigkeiten zur Schau. Dieses Jahr habe ich im Vorbeifahren mit dem Rad sogar ein Riesenrad und eine Art permanenten Rummelplatz wahrgenommen.
Adresse: Am Passagierkai 1, Warnemünde. Öffnungszeiten: 8 bis 19 Uhr, wenn Kreuzfahrschiffe kommen, mitunter bis 22 Uhr.

Diese Sandskulptur gab es 2013 in Warnemünde zu sehen. Jedes Jahr steht die Ausstellung unter einem neuen Motto. 2018 war es die Rostocker Stadtgeschichte.
Schiffe gucken in Warnemünde
Warnemünde ist der Heimathafen der AIDA-Reederei. Auch andere Kreuzfahrtschiffe legen regelmäßig hier an, denn Warnemünde wird als der Ostsee-Hafen Berlins vermarktet. Die meisten Kreuzfahrttourist*innen werden glücklicherweise gleich in Busse verfrachtet und in die Hauptstadt gekarrt.
Die positive Seite für Menschen mit entsprechenden Neigungen ist die Möglichkeit, sich im Kreuzfahrerhafen die dicken Pötte aus nächster Nähe anzugucken.
Ich persönlich kann immer nicht ganz verstehen, was an einem solchen Anblick so erhebend sein soll. Aber mein Schwiegervater plant seine Warnemünde-Ausflüge entsprechend der Liegeliste und freut sich wie ein Schneekönig, wenn er wieder ein Kreuzfahrschiff fotografieren kann, das er noch nicht in seiner Sammlung hat. (Und ich weiß: Er ist nicht der einzige mit dieser Angewohnheit.)
Als Basis für die Kreuzfahrtschiff-Safari eignet sich das oben erwähnte Karl’s Pier 7. Auf deren Homepage gibt es sogar eine Liste, wann welches Schiff erwartet wird.

Dass das da hinten ein Schiff auf dem Wasser ist, muss man wissen. Hier vorne links ist der Eingang zum Pier 7, und rechts Janis in noch ziemlich klein.
Fähre über den Alten Strom
Ein kleines Abenteuer, das vor allem jüngeren Kindern Spaß macht, ist die Überfahrt mit der kleinen Fähre über den Alten Strom. Ich bin mir nicht sicher, ob das eine Hafenrundfahrt ersetzt. (Das haben wir in all den Jahren tatsächlich noch nie mitgemacht.) Auf jeden Fall ist es günstiger. Und das Vergnügen ist vorbei, bevor irgendwem langweilig wird.
Die Überfahrt kostet 2026 pro Person 2,10 Euro, Fahrräder und Kinder ab sechs Jahren 1,40 Euro. Ihr könnt auch euer Auto mitnehmen.
Robbenforschungszentrum Hohe Düne
Wenn ihr die Fähre quasi als Attraktion nutzt, gibt es einen Haken: Auf der anderen Seite an der Hohen Düne ist nicht besonders viel los.
Neuerdings (?) gibt es aber in direkter Umgebung des Anlegers eine Robbenstation. (Von der habe ich als Quasi-Einheimische nie gehört und bin erst neulich vor Ort drauf gestoßen. Da waren wir aber schon auf dem Rückweg. Müssen wir uns beim nächsten Mal näher angucken!)
Bis ich mehr darüber in Erfahrung gebracht habe, schicke ich euch für Öffnungszeiten, Eintrittspreise und Infos einfach auf deren Website.
Ausflugsziel Kletterwald Hohe Düne
Achtung: Der Kletterwald befindet sich nicht mehr in Warnemünde, sondern eigentlich schon in Markgrafenheide. Vom Fähranleger sind es gut 3,5 Kilometer. Das ist eine gute Distanz, wenn ihr mit dem Fahrrad fahrt. Zu Fuß zieht es sich, gerade wenn ihr mit Kindern lauft.
Wir lieben Hochseilgärten und Kletterparks! Im Laufe der Jahre haben wir im In- und Ausland schon eine stattliche Menge durch. Im Vergleich ist der Kletterwald Hohe Düne besonders schön gelegen im Grünen (allerdings auch mich der Straße im Blick). Achtung: Mückenschutz mitnehmen!
Besonders Kinder kommen auf ihre Kosten. Für die Jüngsten ab vier Jahren gibt es fünf Parcours im Niedrigseilbereich. Während unsere Tochter die immer wieder selig mit ihrem Vater geklettert ist, habe ich im „normalen“ Paket auch die Parcours 6 bis 9 absolviert.
Als mittelmäßig fitte Erwachsene bin ich dabei eigentlich nur beim Letzten echt ins Schwitzen gekommen. Extrem viele Seilrutschen sorgen für Endorphine. Mir haben so ein bisschen die Herausforderungen gefehlt. Die gibt es dafür zur Genüge im Extrem-Paket. Das habe ich nicht gebucht und das ehrlich gesagt auch nicht bereut. Auf den letzten drei Parcours erfordert nämlich schon der Einstieg so viel Kraft, dass ich bestimmt nicht weit gekommen wäre. Mein Tipp deshalb: Das Normalpaket könnt ihr problemlos auch schon mit älteren Kindern klettern (ab 1,35 Metern). Bevor ihr Geld fürs Extrempaket zahlt, schaut es euch lieber erst einmal an! Infos zu den (selbstredend happigen) Preisen, Öffnungszeiten und Reservierungsmöglichkeiten findet ihr auf der Website.
Der Kletterwald Hohe Düne hat uns gut gefallen, aber in noch besserer Erinnerung haben wir den →Kletterwald Kühlungsborn. Kann aber auch daran liegen, dass das unser Erster war. Ich meine, dass es dort fantasievollere Elemente und eine ausgeglichenere Verteilung gab.
Spielplätze in Warnemünde
Der größte und spektakulärste Spielplatz in Warnemünde ist sicherlich der Strand. Ganz ehrlich: Wer braucht schon Schaukeln und Wippen, wenn dieser Riesensandkasten vor der Nase steht?
Frankas Lieblingsspielplatz in Warnemünde ist der neben dem Stephan-Jantzen-Park westlich des Stadtzentrums nicht weit vom Strand. Bei Google Maps findet ihr ihn unter dem Stichwort „Arankas Wirbelwind„.
Einen kleinen Spielplatz gibt es auch im Kurpark. Der ist aber nicht so der Rede wert und auch eher für Kleinkinder was.
Am Kreuzfahrtterminal direkt am Pier 7 gibt es auch noch einen Spielplatz mit Kletterschiff.
Fischbrötchen in Warnemünde
Für uns ist ein Fischbrötchen in Warnemünde immer die Mindestanforderung an einen Ausflug in das Hafenstädtchen. Dafür geht es auf die Mittelmole (also übers Wasser gesehen gegenüber von der Fußgängerzone Am Strom, auf Bahnhof-Seite).
Die besten Fischbrötchen in Warnemünde gibt es unserer langjährigen Recherche zufolge bei Min Herzing.
An der Mittelmole gibt es aber jede Menge Fischbrötchen-Stände. Mehrere davon verkaufen anständige Ware. (Aber nicht alle. Schaut euch halt die Brötchen an, ob es richtige sind oder Billigaufbackzeug.) Oma und Opa wechseln immer mal wieder durch und empfehlen aktuell die hintersten beiden Stände neben dem Bierausschank im Leuchtturm-Design.
Fischverweigerer finden auch Thüringer Rostbratwurst.

Fischbrötchen waren immer ein Highlight für unsere Kinder.
Frischen Fisch kauft man in Warnemünde ebenfalls hier – am besten morgens (ab sieben bis etwa zehn Uhr) direkt von den Kuttern oder Fischständen. (Das wird allerdings immer weniger. Die Ostsee ist halt ziemlich überfischt. Die meisten Fischer, die überhaupt noch rausfahren, verkaufen nur noch direkt an die Restaurants.)

Ich weiß gar nicht, ob die Räucherofen 2026 noch stehen. Der Kleine auf dem Foto macht gerade Abitur und der andere hat schon ausgelernt…
Schöne Cafés in Warnemünde
Ich liebe Cafés! Lange habe ich an der Ostsee gar nicht viele von innen zu sehen gekriegt, weil Oma zu Hause immer selber gebacken hat. Inzwischen nimmt sie es uns nicht mehr so übel, wenn wir unseren Kuchen anderswo erjagen.
Unser Favorit in Warnemünde ist das Laden-Café Warnefornien in der Mühlenstraße. Hier gibt es richtig guten Kuchen und hervorragenden Kaffee. Ganz viel Liebe habe ich für den Lupinenkaffee im Ausschank. Das Café selbst ist klein und ein bisschen eng. Die Atmosphäre ist chillig und erinnert mich ein bisschen an gute Coffeeshops in Schottland. Für Kinder gibt es eine kleine Spielkiste. Erwachsene können sich in einem Regal mit Lektüre versorgen. (Ich vergesse immer wieder, mal meinen Reiseführer dazu zu stellen.)
Wenn das Warnefornien voll ist, weichen wir ins nahegelegene Kaffeehaus Webers aus. Das ist voll okay.
Der Klassiker ist die Konditorei Röntgen in der Seestraße, Ecke Luisenstraße. Da waren wir auch schon mal. Die Torten sind durchaus traumhaft. Aber man steht selbst außerhalb der Saison oft Schlange (und kann wohl auch nicht reservieren). Und es ist einfach schweineteuer – dafür dass man dann auch nicht so richtig gemütlich im Gewusel sitzt.
Weiter sind wir in der Café-Szene von Warnemünde leider noch nicht herumgekommen. Wir sind jetzt in einem Alter, in dem wir bei einer passenden Lieblingslösung nicht unbedingt noch weiterprobieren müssen. :)
Mehr Tipps rund um Warnemünde mit Kindern
Viele gute Ideen für Ausflugsziele rund um Warnemünde stehen in unserem Familienreiseführer „Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommern mit Kindern: 55 Wander- und Entdeckertouren zwischen Wismar, Rügen und Usedom“*.

Ein Klick hier* führt direkt zur Bestellmöglichkeit, Rezensionen und weiteren Infos bei Amazon.
Auch hier im Blog habe ich noch einige weitere Artikel mit Tipps und Erfahrungen für die nahe und weitere Umgebung von Warnemünde.
- Bad Doberan als Urlaubsziel
- Nienhagen: Urlaub zwischen Ostsee und Gespensterwald
- Zoo Rostock mit Darwineum
- Ausflugsziele zwischen Rostock und Darß
- Ausflugsziele zwischen Kühlungsborn und Warnemünde
- Kletterwald Kühlungsborn
- Wismar mit Kindern
- Roggow am Salzhaff

Wenn es um die Frage geht, welche Orte an der Ostsee sich generell gut für Familienurlaub eignen, empfehle ich meinen virtuellen Spaziergang entlang der Küste:
Deutsche Ostsee: Wo ist es wie voll/schön/kinderfreundlich?

Transparenzhinweis: Dieser Text ist im Rahmen der Kampagne „Auf nach MV“ entstanden. Die Tourismuswerbung des Landes Mecklenburg-Vorpommern hatte Videos für YouTube erstellen lassen und Blogger*innen wie mich für Geld beauftragt, diese in einem möglichst hochwertigen, thematisch passenden Artikel vorzustellen und zu verlinken. Dieses Konzept heißt sponsored post und hilft mir, die Kosten des Bloggens zu decken. (Für mehr reicht es leider kaum, weil mir euer Vertrauen wichtig ist und ich nur Aufträge annehme, bei denen ich Werbung für Dinge mache, die ich wirklich gut finde.) Aber hey, selbst wenn ich damit eine goldene Nase verdienen würde, Bloggen kostet viel Zeit. (In jedem meiner Beiträge stecken durchschnittlich acht Stunden.) Für euch als Lesende ist immer alles völlig gratis. Da ist ein bisschen bezahlte Werbung zwischendurch auch nicht verwerflich, oder?
Update: Die Videos sind inzwischen offline, weshalb ich den entsprechenden Absatz im Artikel und damit auch die strenge Werbekennzeichnung entfernt habe. Der Transparenz halber lasse ich den Hinweis da, dass dieser Beitrag dank jener Zusammenarbeit entstehen konnte.
Kommt über einen mit * gekennzeichneten Affiliate-Link ein Kauf oder eine Buchung zustande, erhalte ich eine kleine Provision.






Vielen Dank für den schönen Bericht. Vielleicht treffen wir uns ja irgendwann mal in einem der schönen Cafes :-)
Als AstroZwerg möchte ich natürlich noch auf den Planetenwanderweg an der Promenade hinweisen. Beginnend mit der Sonne am Leuchtturm folgen in den entsprechenden Abständen die Planeten. Kleine Schautafeln informieren in Kürze über die Planeten. Eine nette Abwechslung beim Spaziergang bei Nicht-Strand-Liege-Wetter :-)
Viele Grüße
Oh, den kenne ich noch gar nicht! Danke für den Hinweis! Den schauen wir uns beim nächsten Besuch auf jeden Fall mal an. In Passau haben wir mal so einen Planetenweg gefunden. Schöne Idee, sowas.
[…] Mache doch Urlaub in Warnemünde mit der ganzen Familie! Weitere Tipps bekommst Du bei Family4Travel im Beitrag Warnemünde mit Kindern. […]