Familienurlaub: Mit Kindern nach Großbritannien?

Familienurlaub in Großbritannien – das ist nicht so ganz gewöhnlich. Wer eine Reise nach England, Schottland oder Wales mit Kindern in Erwägung zieht, hat häufig Zweifel, ob das wirklich die richtige Idee ist. Wir beantworten die gängigen Fragen und plaudern aus dem Nähkästchen.

Heather and sheep arranged in a just SO idyllic way...
Heide, Schafe, blauer Himmel – typisch England (Peak District).

Ich habe ausgerechnet, dass ich mittlerweile fast vier Monate meines Lebens in Großbritannien verbracht habe. Das ist in Wirklichkeit natürlich nicht viel, und es war nie länger als drei Wochen am Stück. Aber gerade da sich die Aufenthaltszeit in handlichen Häppchen über 20 Jahre verteilt (oh Gott, bin ich alt!), maße ich mir einen ganz guten Überblick an.

Drei Mal haben wir einen ausgewachsenen Familienurlaub in Großbritannien verbracht. Beim ersten Mal mit Familie (2007) waren wir mit Baby und Kleinkind unterwegs, denn Silas war gerade einmal neun Monate alt, Janis drei Jahre. Im Sommer 2013 haben wir die Insel 23 Tage lang mit zwei Grundschülern intensiv erkundet (und ausführlich darüber geblogt – hier beginnt unser Reisetagebuch, und alle passenden Einträge habe ich in diesem Beitrag verklinkt). Und im Sommer 2017 haben wir drei herrliche Wochen in Schottland verlebt.

Für alle, die auf die Schnelle wissen wollen, ob Großbritannien das richtige Urlaubsland für sie ist, fasse ich nun unsere Erfahrungen zu den gängigen Stichworten zusammen – inklusive Update nach dem Brexit, beziehungsweise der britischen Entscheidung, die EU verlassen zu wollen.

Glen Coe in the Scottish Highlands.
Glen Coe in den schottischen Highlands.

„Ändert sich beim Reisen etwas durch den Brexit?“

Stichwort Brexit. Dies ist ein aktuelles Update, denn diese Frage brennt derzeit vielen Eltern unter den Nägeln, die einen Familienurlaub in Großbritannien in Erwägung ziehen. Nachdem eine Mehrheit der Briten dafür gestimmt hat, die Europäische Union zu verlassen, befinden sich das Königreich und die EU im Scheidungsprozess. Was das auf lange Sicht für das Reisen nach Großbritannien bedeuten wird, ist ungewiss. Visumspflicht? Steigende Preise? Fallende Preise? Wie der Rosenkrieg ausgeht, weiß bis jetzt immer noch kein Mensch.

Die Stimmung dazu schlägt auf der Insel natürlich große Wellen. Ich selbst bin seitdem nur in Schottland gewesen und habe da so meine Beobachtungen gemacht.

Eine verlässliche Aussage für Touristen gibt es zu dem Thema jedenfalls: Ob hard Brexit oder nicht, bis der Ausstieg wirklich in Kraft treten kann, dauert es noch. Bis mindestens Anfang 2019 also bleibt zumindest rechtlich alles, wie es ist.

Tipp: Da Großbritannien ohnehin nie das Schengen-Abkommen unterzeichnet hat, bedeutet das: Einreise mit dem Personalausweis oder Reisepass, auch Kinder brauchen ein eigenes Ausweisdokument. Das Auswärtige Amt empfiehlt einen Reisepass oder Kinderpass mit Foto, alles andere kann Probleme geben. Das hat aber nichts mit dem Brexit zu tun.

Soll keiner sagen, dass Großbritannien nicht auch Grenzen auf dem Landweg hat, die man fotografieren kann. So sieht der Grenzübertritt von Spanien nach Gibraltar aus. Wie es mit der Enklave nach dem Brexit weitergehen wird, ist auch so eine spannende Frage.

„Regnet es in Großbritannien nicht andauernd?“

Stichwort Wetter. Das ist natürlich DAS Thema, wenn es um England und Co geht. Aber ehrlich, so schlimm ist das gar nicht. Sicher, wer am Strand liegen möchte, ist auf der Insel tendenziell falsch. Aber das Gute ist: So oft es anfängt zu regnen, so oft hört es auch wieder auf. In 23 Tagen England, Schottland und Wales im Juli und August hatten wir nur einen einzigen, der so verregnet war, dass uns zwischenzeitlich der Spaß vergangen ist. In Südengland hatten wir tagelang ganz fantastischen Sonnenschein. Dafür gibt es allerdings keine Garantie, denn hier kann sich das Wetter sehr schnell ändern.

Tipp: Die Regenjacke nie zu weit weg packen! Auch wenn beim Aufbruch zum Spaziergang blauer Himmel strahlt, sollte man für alle Eventualitäten gewappnet sein. Aber das gilt eben auch andersrum: Komplette Mistwettertage sind aufgrund des Inselklimas seltener als zu Hause!

I reckon there must be some rainy days to each holiday to keep a fair ballance to the universe. At least in Great Britain.
Regen in England? Klar. Alle Nasen lang. Aber selten lange.

„Nach Großbritannien mit Kindern: Flugzeug oder Fähre?“

Stichwort Anreise. Wir haben bei all unseren Reisen nach Großbritannien die Fähre genutzt. Das ist umweltfreundlicher, unkompliziert und vor allem praktisch in Sachen Gepäckvolumen. Außerdem spart man sich so den teuren Mietwagen, denn vor allem mit Kindern sind öffentliche Verkehrsmittel in Großbritannien eine Herausforderung (und fahren einen, genau wie in Irland, nie raus in die großartige Natur, wegen der man sich das Reiseland wahrscheinlich ausgesucht hat).

Am schnellsten geht die Überfahrt auf der Strecke Calais/Dover (1,5 Stunden). Dunkerque/Dover (2 Stunden) war für uns letztes Mal deutlich günstiger, aber das ist immer Glückssache und erfordert einige Vergleichsfummelei, für die es zum Glück diverse Portale gibt.

Zumindest auf der Kurzstrecke über den Ärmelkanal muss man sich arg anstrengen, um seekrank zu werden; das war für uns nie ein Problem.

Wer nur nach Schottland will, sollte durchrechnen, ob die direktere Fährfahrt Rotterdam/Hull oder – noch weiter nördlich – Amsterdam/Newcastle sinnvoller ist. Fähren direkt nach Schottland gibt es leider nicht. Wir haben letztes Mal die von Amsterdam nach Newcastle genutzt und für sehr praktisch befunden.

Tipp: Nicht vergessen, die Zwischenübernachtung gegenzurechnen, die bei mehr Landweg vermutlich fällig wird.

Noch ein Tipp: Kein Familienmitglied auf der Fähre vergessen!

Well, if I hadn't taken this picture I probably wouldn't have gotten lost.
Ankunft in Dover.

„Packen wir das, in Großbritannien auf der ‚falschen’ Seite zu fahren?“

Stichwort Linksverkehr. Für uns war es kein großes Problem, uns mit unserem eigenen Auto an den Linksverkehr zu gewöhnen. Bei einem früheren Irland-Trip hatte ich mal einen Rechtslenker-Mietwagen. Es hat nur eine halbe Stunde gedauert, bis ich ohne zu zögern rechts überholt habe, aber mehrere Tage, bis ich beim Schalten nicht mehr rechts ins Leere gegriffen habe.

Und keine Angst: Wenn man von der Fähre fährt, erinnern bis hoch nach London freundliche Schilder zuverlässig alle kontinentalen Touristen ans Linksfahrgebot.

Tipp: Beim Überholen mit dem eigenen Linkslenker-Auto im Linksverkehr ist dann halt Teamarbeit mit dem Beifahrer angesagt („Kommt was?“).

„Wo können wir in Großbritannien mit Kindern günstig übernachten?“

Stichwort Unterkünfte. Zum klassischen B&B (Bed and Breakfast) können wir leider nichts sagen, da wir dort nie abgestiegen sind, ebenso wenig in „echten“ Hotels – war uns einfach zu teuer. Wir bevorzugen Couchsurfing – weil es nicht nur kostengünstig und nachhaltig, sondern auch persönlich und kulturell unbezahlbar ist, im Zuhause anderer Leute unterzukommen.

Aber keine Angst, wir haben auch für Familien eine Empfehlung, denen das eine Spur zu hardcore ist: Die Jugendherbergen der YHA. Zwar geht hier leider seit Jahren der Trend zur praktischen Massenabfertigung im Stadtzentrum, aber noch gibt es ein paar himmlische Herrenhäuser und urige Unikate mit Seele unter den Hostels, beispielsweise mitten im Weltkulturerbe von New Lanark im Süden Schottlands und – unser absoluter Favorit, aber ganz old school mit Schlafsaal – Tanner’s Hatch bei London. Die meisten Jugendherbergen sind gut auf Familien vorbereitet und vermieten family rooms, meist sogar mit eigenem Bad. Über welche Einrichtungen genau sie verfügen, lässt sich im Online-Katalog detailliert einsehen.

Es gibt mittlerweile auch eine Menge unabhängige Hostels. Auch mit solchen haben wir schon gute Erfahrungen gemacht. Generell muss man halt immer ein bisschen gucken, Bewertungen lesen und ein Gefühl dafür entwickeln, ob das persönliche Preis-Leistungs-Verhältnis dort stimmt.

Tipp: Auf Selbstversorger-Küche achten – das schont die Urlaubskasse ganz erheblich.

Noch ein Tipp: Wem mehr Privatsphäre mehr Geld wert ist, findet in Großbritannien natürlich auch wunderschöne Cottages als Ferienhäuser. Klassische Ferienwohnungen gibt es weniger. Wir haben aber auch schon mal eine über AirBnB* ergattert und dabei sehr gute Erfahrungen gemacht.

Our favourite youth hostel in England. Tanner's Hatch.
Manche Jugendherbergen sind noch echte Unikate: Tanner’s Hatch.

„Wie teuer ist Urlaub in England, Schottland und Wales?“

Stichwort Preisniveau. Großbritannien ist kein billiges Urlaubsland. Der Wechselkurs von Pfund und Euro sorgt dafür, wobei das schon wesentlich angenehmer ist als noch vor Jahren. Die Preise im Restaurant sind oft jenseits von Gut und Böse, aber auch als Selbstversorger im Supermarkt merkt man den Unterschied. Letzten Sommer hatten wir den Eindruck, dass die Preise, grob gesagt, dieselben sind wie in Deutschland, nur dass ein Pfund-Zeichen davor steht. Das heißt, dass man so ungefähr 10-20 Prozent mehr bezahlt als zu Hause.

Tipp: Wie überall gibt es zwischen den Supermarktketten große Abweichungen. Sainsbury’s, Iceland und Coop haben unserer Erfahrung nach ein eher gehobenes Waren- und Preisniveau, Tesco’s ist so in der Mitte, sehr günstig (und langweilig, da – fast – wie zu Hause) sind Lidl und Aldi. Auch ziemlich günstig und absolut unterhaltsam, was die anderen Kunden angeht, haben wir Asda erlebt.

„Was kann man in Großbritannien mit Kindern erleben?“

Stichwort Attraktionen. Natürlich haben England, Schottland und Wales auf diesem Gebiet eine Menge zu bieten. Es gibt unzählige Schlösser und Burgen, etliche Vergnügungsparks, Weltklasse-Museen und kulturelle Highlights wie Stonehenge.

Die Sache hat nur einen Haken: Praktisch alles, was Familien an einem freien Tag gern tun, kostet in Großbritannien unverhältnismäßig mehr Geld als bei uns. Recherchiert man die Gründe, erschließt sich das System: Während in Deutschland viele solcher Einrichtungen steuerlich subventioniert sind, hält sich das im UK in engen Grenzen und muss eben von genau denen bezahlt werden, die es schließlich nutzen. So legt man für eine Familienkarte zur Besichtigung von Highclare Castle (Drehort der „Downton Abbey“-Serie) locker mal umgerechnet 42 Euro auf den Tresen (wenn man auf die aufpreispflichtige Ägypen-Ausstellung im Keller verzichtet). 56 Euro kostet das Freilichtmuseum von Beamish (das großartig ist, nebenbei bemerkt), und selbst eine kleine Ausstellung zu Natur und Geschichte des schottischen Tals Glencoe verlangt rund 20 Euro für eine Familie.

Tipp: In staatlichen Museen (z.B. im British Museum in London, im schottischen Nationalmuseum in Edinburgh und im Kindermuseum in Sheffield) ist der Eintritt kostenlos (bzw. auf Spendenbasis).

Noch ein Tipp: Raus in die Natur! Großartige Naturschönheiten wie im Peak District, in den Yorkshire Dales und im walisischen Brecon Beacon gibt es völlig gratis! Auch viele prähistorische Denkmäler wie die Grabhügel von Kilmartin in Schottland, Steinkreise (z.B. die Nine Ladies in Nordengland), Spukschloss-Ruinen wie Kilchurn Castle und die berühmt-berüchtigten Hügelbilder der weißen Pferde von Wiltshire (und anderswo) sind frei zugänglich.

Auch für Kinder ist Stonehenge eine packende Erfahrung. (Stonehenge is a great experience for kids as well.)
Großbritannien hat großen und kleinen Urlaubern viel zu bieten.

„Wie wird man als deutscher Tourist in Großbritannien behandelt?“

Stichwort Vorurteile. Manche sagen, seit dem Brexit sei die Stimmung auch gegenüber deutschen Touristen gekippt. Wie gesagt kann ich selbst da nur für Schottland sprechen, und da war das überhaupt nicht der Fall. Ich würde aber auch ohne Bedenken in den Süden des (noch) Vereinten Königreichs fahren.

Manch einer macht sich aber vielleicht immer noch Gedanken, was „die Engländer“ denn so von „den Deutschen“ halten und ob es wegen „der Vergangenheit“ zu Auseinandersetzungen kommen könnte. Dazu kann ich mehrere Geschichten erzählen.

Bevor wir 2002 das erste mal nach England gefahren sind, wurden uns Geschichten aufgetischt von Kindern, die Autos mit deutschen Kennzeichen mit Steinen bewerfen und Wirten, die nach dem ersten Akzent-belasteten Satz des Gastes die Bedienung verweigern. Seitdem habe ich in allen möglichen Ecken von Großbritannien mit einer Menge Briten gesprochen, gewohnt, diskutiert und Spaß gehabt. Solche oben beschriebenen Horrorgeschichten kann ich mir durchaus vorstellen – in schlimmen Vierteln, wenn es um Fußball geht. Sonst nicht. Und auch da muss man wahrscheinlich gezielt provozieren.

Auf unserer ersten England-Reise haben wir mal in einem Vorort von Birmingham in einem eher einfachen Pub gesessen. Ein paar Jungs, die ihr Arbeiterklasse-Image demonstrativ nach außen trugen, merkten, dass wir Deutsche waren. Sofort pöbelten sie uns von der Seite an, wie die Sache mit dem Wembley-Tor noch mal gelaufen sei. Wir hatten ernsthaft keine Ahnung und ließen uns die Geschichte von den jungen Briten erzählen – natürlich in der englischen Version, in der nie ein Zweifel daran bestand, dass der Ball im Endspiel der Fußball-Weltmeisterschaft 1966 hinter der Linie aufkam. Wir sagten etwas wie: „Aha, guck an. Na ja, waren wir immerhin Zweiter.“ Sie lachten, klopften uns auf die Schultern und gaben uns ein Bier aus. Dabei erklärten sie uns, dass wir als gute Deutsche eigentlich eine Schlägerei hätten anzetteln müssen, aber okay, wenn wir auf ihrer Seite stünden, könnten wir auch einfach zusammen einen trinken.

Dass die Briten im Hinblick auf den Zweiten Weltkrieg unserer Generation gegenüber immer noch nachtragend sind, kann ich nicht bestätigen. Ich habe in Großbritannien schon manch leidenschaftliche Diskussion über dieses Thema geführt – aber das ist auch kein Wunder, wenn im Gemeinschaftsraum einer Jugendherberge ein pensionierter Geschichtslehrer, die Tochter einer Holocaust-Überlebenden und eine enthusiastische junge Geschichtsstudentin zusammentreffen. Aufgedrängt wurde mir das Thema nie, vorgeworfen schon gar nicht. Von einer Deutschenfeindlichkeit kann heute wirklich keine Rede mehr sein.

Was ich hingegen in Sachen Deutschland-Klischees zu hören bekommen habe, waren 1.: Deutsche sind die idealen Gäste, weil sie so sauber und ordentlich sind; und 2.: „Hey, ihr Deutschen seid ja gar nicht so langweilig wie euer Ruf!“ :)

Tipp: Unverkrampft und offen sein für den Dialog mit Einheimischen!

„Ist Großbritannien also ein gutes Land für einen Familienurlaub?“

Fazit: Ja!

In the heart of the country, Wales is surprisingly wild...
Landschafts-Idylle in Wales.

Mehr England-Erfahrungen bei family4travel

Unsere geballte Menge an Erfahrungsberichten aus dem Familienurlaub in England, Schottland und Wales aus dem Jahr 2013 gibt es hier, inklusive Landkarte, auf dem die einzelnen Beiträge verlinkt sind:

England mit Kindern: Unsere geballten Familienurlaub-Erfahrungen

Und dann gibt es noch unsere (aktuellere) spezielle Übersicht zum Thema Schottland mit Kindern.

Schottland mit Kindern, Glen Coe

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14 Gedanken zu „Familienurlaub: Mit Kindern nach Großbritannien?“

  1. Deutschenfeindlichkeit in Großbritannien? Auf die Idee bin ich noch gar nicht gekommen. Die Leute dort sind furchtbar (gast-) freundlich. Ich denke gerne an die Zeiten zurück, als ich alleine durch England gereist bin. LG Ulrike

  2. Ich liebe Großbritannien, speziell Schottland, auch sehr, war schon oft da und werde mit meiner Kleinen ganz sicher auch wieder hinfahren, ich kann das nur empfehlen!
    Liebe Grüße, Becky

  3. Hallo,
    auch wir lieben die Insel!
    Leider funktionieren die Links in diesem Post nicht (zumindest die ersten drei habe ich getestet), wollte gerade mein Fernweh mit Eurem Reisetagebuch füttern…

    LG,
    Eva.

    1. Vielen Dank, liebe Eva! Ich hätte Stein und Bein geschworen, dass das schon neue Links sind und ohne deinen Hinweis niemals nachgeguckt. Für die internen Verlinkungen war der Blog-Umzug eine Katastrophe, weil die Schuldigen ohne Leser-Hinweise ewig under cover bleiben. Jetzt habe ich zumindest hier alles aktualisiert. Viel Spaß beim Schmökern, und grüß die Insel, wenn du demnächst dort vorbei kommst! :)

  4. Hallo zusammen,
    ich würde sehr gerne euer Reisetagebuch UK nutzen, jedoch funktioniert der erste Link in diesem Artikel nicht. Ist hiermit gemeldet : )

    Tausend Dank!

    1. Hallo Oliver, vielen Dank fürs Bescheidsagen! An die England-Sektion muss ich mich unbedingt mal dransetzen – unserem Reisetagebuch von Anfang bis Ende zu folgen, ist in der gegenwärtigen Form leider völlig unpraktikabel. Bis ich die Zeit finde, mich um eine vernünftige Verlinkungsstruktur zu kümmern, empfehle ich folgenden Beitrag als Ausgangsbasis für gezielte Aufrufe der Einträge: http://www.family4travel.de/inhaltsverzeichnis-england/

  5. Hallo!

    Wir haben Deinen Eintrag erst jetzt entdeckt, aber er hat uns gleich angesprochen.
    Wir (Sophie, 10 und Sebastian, 8) waren letztes Jahr mit Mama in London und waren wirklich begeistert.
    Für nächsten Sommer überlegen wir nach Wales zu fahren. Mama ist schon am Planen.:-)
    Vielleicht haben wir dann auch was zu erzählen….

    Liebe Grüße,

    Sophie und Sebastian

  6. Hallihallo, bin gerade zufällig beim Stöbern nach Empfehlungen für Familien in Wales (wieder) auf deinen Blog gestoßen :-)
    Eine kurze Anmerkung zu den Preisen in Museen: es lohnt sich mitunter sehr, eine Jahresmitgliedschaft beim National Trust abzuschließen. In England ist es der National Trust for England, in Schottland dementsprechend der National Trust for Scotland oder Historic Scotland. Gerade in Schottland gehört der Großteil der Nationalparks und der Schlösser zu einer der beiden Organisationen und mit einer Jahreskarte hat man in alle „properties“ freien Eintritt. Je nachdem, wie lange man in Schottland ist und wie viel man sehen will, hat man den Beitrag recht schnell wieder raus!
    Liebe Grüße!!

  7. Hallo,
    ich möchte nächstes Jahr gerne mit Kind und Kegel (das beinhaltet auch 2 Hunde) eine Rundreise durch England/Schottland fahren. Jetzt wollt ich fragen, ob Du immer alle Unterkünfte schon vorher gebucht hast. Bzw. bei welchem Portal? Habt Ihr täglich eine neue Unterkunft bezogen oder seit Ihr manchmal auch 3-4 Tage in einer Unterkunft geblieben?
    Danke für deine Infos

    1. Mit Hunden sind England und Schottland jedenfalls gute Reiseziele, denn dort ist die allgemeine Stimmung sehr hundefreundlich.
      Wir haben immer alles schon zu Hause vorgebucht, weil wir sehr kostenbewusst sind und ich nachher nicht was nehmen will, was 20 Euro überm Budget liegt, nur weil wir für heute unbedingt noch was brauchen. Ich kann mir schon vorstellen, dass man immer noch was kriegt irgendwo, aber mir persönlich wäre das viel zu stressig, und fürs Unterkunftsuchen vor Ort wäre mir meine Urlaubszeit auch viel zu schade. Zu Hause im Vorfeld ist es für mich Teil der Vorfreude. Aber das ist sicher auch ein Stück weit Charaktersache.
      Jetzt im Sommer in England, Wales und Irland habe ich ausschließlich über AirBnB gebucht, weil es da auch sehr kleine, sehr einfache und damit sehr günstige Unterkünfte gibt, auch Zimmer in Privathaushalten mit Mitbenutzung der Küche, aber auch schöne Ferienwohnungen. Klassisches B&B ist wesentlich teurer. Booking.com ist auch eine Anlaufstelle, da bin ich diesmal aber nicht zufriedenstellend fündig geworden. Nach Alternativen habe ich gesucht, aber keine gefunden. Oft gibt es lokale Vermietungsportale, in denen man steinzeitmäßig erst per E-Mail anfragen muss, was die Wohnung denn kosten soll und ob sie im gewünschten Zeitraum frei ist. – Ah, das war aber auch in Irland, für Großbritannien habe ich da keine aktuellen Vergleichswerte, fällt mir gerade auf.
      Diesen Sommer sind wir meist eine volle Woche in unseren Unterkünften geblieben und haben die Gegend von da aus sternförmig erkundet. Das hat mir ganz gut gefallen, wenn auch die Wege dann mitunter recht lang werden. Das Ein- und Auspacken nimmt aber auch viel Zeit in Anspruch beim Unterkunftswechsel. Wir sehen deshalb immer zu, dass wir mindestens zwei Nächte an einem Ort bleiben. Oder eben 3-4, wenn es passt. Bei AirBnB haben einige Anbieter auch einen Mindestaufenthalt von drei Nächten.
      Vielleicht hilft dir auch dieser Beitrag hier, da hab ich über unsere allgemeinen Roadtrip-Tricks geschrieben: https://www.family4travel.de/roadtrip-mit-kindern-tipps-familienurlaub-mit-auto/

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